Boxen

Tyson Fury lässt Wladimir Klitschko in London sitzen

Erst den Flyer zerreißen, dann den Gegner: Wladimir Klitschko bei der Pressekonferenz mit einem Bild Tyson Furys

Erst den Flyer zerreißen, dann den Gegner: Wladimir Klitschko bei der Pressekonferenz mit einem Bild Tyson Furys

Foto: dpa

Eigentlich sollte der Brite gemeinsam mit dem Ukrainer über die anstehende WM-Revanche sprechen. Klitschko nahm es mit Humor.

London. Der frühere Schwergewichts-Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat mit Humor auf das Fernbleiben von Box-Champion Tyson Fury bei einer Pressekonferenz in London reagiert. Beide Boxer stehen sich am 29. Oktober in der Manchester Arena zum Re-Match gegenüber.

"Vielleicht ist er unsichtbar, vielleicht kommt er noch mit einer neuen Show als Sänger oder wieder als Batman um die Ecke", sagte Klitschko. Bei einer Pressekonferenz vor dem ersten Kampf im vergangenen Jahr in Düsseldorf war der 2,06 m große Fury plötzlich in einem Batman-Kostüm erschienen und hatte eine als "Joker" verkleidete Person niedergerungen.

Klitschko: "Es ist okay, ich habe Geduld"

Klitschko, der 64 seiner 68 Profikämpfe gewann, ließ sich nicht irritieren und erklärte, dass er mit seiner neuen Rolle als Herausforderer gut klar käme. "Es ist sicherlich etwas anderes, wenn ich hier nicht mehr in der Mitte des Tisches, sondern am Rande sitze. Doch ich akzeptiere es", sagte der 40-Jährige, der durch die Punktniederlage im ersten Duell mit Fury seine WM-Gürtel an den Briten verloren hatte.

Der Ukrainer sollte eigentlich schon am 9. Juli erneut gegen den ungeschlagenen Fury (25 Siege, 18 K.o.) antreten, doch der Brite sagte wegen einer Knöchelverletzung ab. "Ich habe in meiner Karriere noch nie so eine lange Pause gehabt. Aber es ist okay, ich habe Geduld", sagte "Dr. Steelhammer", der seit dem ersten Duell Ende November 2015 nicht mehr geboxt hat.

Klitschkos Niederlage gegen Fury: