French Open

Zverev erstmals in dritter Runde eines Major-Turniers

Der Hamburger Alexander Zverev steht erstmals in der dritten Runde eines Major-Turnieres

Der Hamburger Alexander Zverev steht erstmals in der dritten Runde eines Major-Turnieres

Foto: Etienne Laurent / dpa

Das Hamburger Tennis-Talent hat Wildcard-Inhaber Stephane Robert in vier Sätzen geschlagen. Zverev damit erstmals in Runde drei.

Paris.  Davis-Cup-Spieler Alexander Zverev hat bei den French Open erstmals in seiner Karriere die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers erreicht. Der 19-Jährige aus Hamburg bezwang Wildcard-Inhaber Stephane Robert (Frankreich) in 2:09 Stunden mit 6:1, 3:6, 6:1, 6:4 und folgte Annika Beck (Bonn) in die dritte Runde von Roland Garros.

Am Abend schieden Julia Görges (Bad Oldesloe) und Tatjana Maria (Bad Saulgau) aus. Görges ist als vorletzte von zehn gestarteten deutschen Tennisspielerin bei den French Open ausgeschieden. Die Bad Oldesloerin verlor am Donnerstag 5:7, 7:6 (7:4), 5:7 gegen Monica Puig aus Puerto Rico, der sie auch im dritten Vergleich unterlag.

Görges wehrte im dritten Satz beim 4:5 und 5:6 insgesamt fünf Matchbälle ab, musste sich aber nach 2:59 Stunden geschlagen geben. Die an Position 28 gesetzte Andrea Petkovic (Darmstadt) war dagegen durch ein 2:6, 2:6 gegen Julia Putinzewa (Kasachstan) überraschend klar gescheitert.

Zverev trifft auf Thiem

Nachwuchshoffnung Zverev trifft nun am Sonnabend im Match um den Sprung ins Achtelfinale auf den an Position 13 gesetzten Dominic Thiem (Österreich). Gegen seinen Kumpel hatte der Weltranglisten-41. Zverev erst am vergangenen Samstag das ATP-Finale von Nizza in drei Sätzen verloren.

Zverev holte sich gegen den 17 Jahre älteren Robert (36) den ersten Satz nach 25 Minuten im Schnelldurchgang. Danach wurde er zunächst bei einem Ballwechsel von zwei tieffliegenden Tauben irritiert. Das war aber nicht der Grund für die Schwächephase des Wahl-Monegassen, der sich gleich zu Beginn des dritten Durchgangs wieder fing. Nicht zuletzt, weil er sich auf seinen Aufschlag verlassen konnte.

Zverev, Juniorensieger der Australian Open 2014, hatte durch seinen Zweitrunden-Einzug das schlechteste Abschneiden der deutschen Männer in Paris seit neun Jahren verhindert.