Superbike-WM

Zwei tote Motorrad-Fahrer bei Massensturz

Das Blaulicht eines Polizeiwagens (Symbolbild)

Das Blaulicht eines Polizeiwagens (Symbolbild)

Foto: Patrick Pleul / dpa

Die beiden spanischen Fahrer stürzten im Rennen der US-Meisterschaft MotoAmerica folgenschwer und starben im Krankenhaus.

Im Rahmenprogramm der Superbike-WM sind in Laguna Seca/Kalifornien zwei spanische Motorrad-Piloten tödlich verunglückt. Bernat Martinez (35) und Daniel Rivas Fernandez (27) stürzten im Rennen der US-Meisterschaft MotoAmerica folgenschwer, beide Fahrer starben im Krankenhaus.

In der ersten Kurve der ersten Runde des zweiten US-Superbike-Rennens in Laguna Seca kamen mehrere Piloten nach einer Kettenreaktion zu Fall. Martinez wurde in die Klinik von Monterey gebracht und erlag dort seinen Verletzungen. Fernandez starb im Krankenhaus von Salinas.

„Ich kann nicht beschreiben, wie wir uns alle fühlen“, sagte Wayne Rainey (USA), dreimaliger 500ccm-Weltmeister und MotoAmerica-Präsident: „Das ist in erster Linie ein Verlust für die Familien und die Freunde. Unser Beileid gilt ihnen allen.“

Nach Informationen von roadracingworld.com hatte Rivas Fernandez beim Start offenbar technische Probleme, seine BMW wurde langsamer. Daraufhin kam es zur ersten Kollision, der Spanier fiel von seiner Maschine und wurde überrollt. In der Folge stürzten weitere Fahrer, darunter Martinez.

Rivas Fernandez ist von 2010 bis 2013 bei sechs Rennen der Moto2-WM an den Start gegangen. Martinez hatte 2010 sieben Einsätze in der gleichen Klasse. MotoGP-Weltmeister Marc Márquez reagierte bestürzt auf den Tod seiner Landsleute. „Traurige Nachrichten aus den USA. All meine Gedanken sind bei Dani Rivas’ und Bernat Martinez’ Familien. RIP“, schrieb der 22-Jährige bei Twitter.