Frankfurt

FSV Frankfurt feuert Möhlmann

Auch Sportchef Uwe Stöver muss gehen. Tomas Oral übernimmt den abstiegsbedrohten Club

Frankfurt. Der stark abstiegsgefährdete Zweitligist FSV Frankfurt hat sich sechs Tage vor dem letzten Spieltag von Trainer Benno Möhlmann und Sportchef Uwe Stöver getrennt. Neuer Coach ist Tomas Oral, der schon am Montag das Training leitete.

„Ich habe nicht gezögert, denn der FSV ist mein Herzensverein“, sagte Oral, der sich am Sonntagabend mit den FSV-Verantwortlichen getroffen hatte. „Tomas Oral trägt die FSV-DNA in sich“, sagte auch Geschäftsführer Clemens Krüger. Oral hat Möhlmann schon einmal beerbt. Im November 2011 wurde Möhlmann, von 1992 bis 1995 Cheftrainer des HSV, beim FC Ingolstadt von Oral abgelöst.

Der 42 Jahre alte Oral, der bereits von 2006 bis 2009 bei den Hessen auf der Bank saß, soll die Mannschaft beim Saisonfinale am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf betreuen. Auch in einer möglichen Relegation gegen Holstein Kiel soll Oral, der zuletzt als Assistent von Felix Magath beim FC Fulham gearbeitet hat, auf der Bank sitzen. Frankfurt liegt nach dem 1:3 am Sonntag gegen Union Berlin mit 36 Punkten auf Relegationsplatz 16. Der FSV wartet seit elf Spielen auf einen Sieg.

Möhlmann hatte seinen Vertrag erst im Januar bis 2016 verlängert, nach dem 0:1 bei Erzgebirge Aue am 29. Spieltag aber über einen möglichen Rücktritt gesprochen.