Bundesliga im Liveticker

FC Augsburg vs. Hannover 96 - jetzt hier im Liveticker

Hannover-Trainer Michael Frontzeck

Hannover-Trainer Michael Frontzeck

Foto: Peter Steffen / dpa

Hannover 96 will gegen Augsburg einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf landen. Augsburg kämpft um die Europa League. Hier jetzt live.

FC Augsburg - Hannover 96

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Wenn nicht jetzt, wann dann?! Ein Erfolg gegen Lieblingsgegner FC Augsburg soll bei Hannover 96 die Wende im Abstiegskampf einläuten. „Vor fünf Jahren sah es ebenfalls schlecht für uns aus, aber auch damals haben wir es mit zwei Siegen zum Abschluss geschafft“, erinnert sich Routinier Christian Schulz vor dem Gastspiel bei den Schwaben am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Der Überraschungs-Fünfte mit guten Aussichten auf einen Platz in der Europa League als Gegner sollte eigentlich eine gute Gelegenheit bieten, nach 16 Spielen ohne Sieg wieder einen Dreier einzufahren. Denn der letzte Sieg des Tabellen-16. in der Liga überhaupt war ein 2:0 im Dezember in der WM-Arena am Maschsee gegen die Schwaben. Und überhaupt hat man gegen den FCA noch nie verloren.

Trainer Michael Frontzeck vermeidet es bei der Vorbereitung auf das vorentscheidende Spiel jedoch, seine Schützlinge ständig mit dieser Misserfolgsserie zu konfrontieren. „Es bringt nichts, ständig darauf herumzureiten“, sagte der Coach am Mittwoch.

Ihm sei es wichtiger, „da anzusetzen, wo wir beim 2:2 in Wolfsburg aufgehört haben“. Auch die erste Stunde beim 1:1 gegen Werder Bremen „war sehr gut anzuschauen“. Und irgendwie seien auch diese beiden Nordderbys eine kleine Serie. Frontzeck: „Man kann es ja auch so sehen, dass wir jetzt zweimal hintereinander nicht verloren haben.“

Der 51-Jährige hofft, zumindest im letzten Heimspiel am 23. Mai gegen den SC Freiburg wieder auf Artur Sobiech (Innenbandriss im Knie) zurückgreifen zu können: „Vielleicht ist das ein zusätzliche Option.“ Eher unwahrscheinlich hingegen ist ein Comeback von Leonardo Bittencourt (Muskelfaserriss im Oberschenkel) in der regulären Bundesliga-Saison.

96-Präsident Martin Kind macht die Misere indes nicht an personellen Engpässen fest, er glaubt ein anderes Problem ausgemacht zu haben. „Vielleicht sind unsere Spieler zu lieb, es fehlt manchmal die letzte Konsequenz“, sagte der Klubboss. Die Statistik könnte dem 71-Jährigen recht geben, denn die „Roten“ sind der einzige abstiegsbedrohte Verein, der bislang ohne Rote Karte davonkam.