Bundesliga

Fingierter „Einbruch“ Teil einer Kampagne des SC Paderborn

Das fingierte Video einer Überwachungskamera zeigt, wie drei Personen am Sonntag um 22.35 Uhr in das Paderborner Stadion eindringen.

Paderborn. Der vermeintliche Einbruch in das Stadion des SC Paderborn war fingiert und ist Teil einer fragwürdigen Kampagne des Fußball-Bundesligisten. Vereinssprecher Matthias Hack entschuldigte sich am Montagnachmittag bei verschiedenen Medien für die von ihm selbst bestätigte Falschinformation. „Wir wollten eine freche und unkonventionelle Aktion machen, um Aufmerksamkeit zu erregen“, sagte Hack.

Ein Polizeisprecher erläuterte in der Online-Ausgabe des „Westfalen-Blatts“ (Bielefeld), es habe am Sonntagabend keinen Einbruch in die Benteler-Arena gegeben, die Polizei ermittele auch nicht. Es sollte sich offenbar um einen PR-Gag des Erstliga-Aufsteigers handeln. Der Club habe die Polizei vor einer Woche informiert, dass er nachts einen Film drehen werde.

Das fingierte Video einer Überwachungskamera zeigt, wie drei Personen am Sonntag um 22.35 Uhr in das Paderborner Stadion eindringen und die Heimspielstätte des Aufsteigers schon etwa drei Minuten später mit einem Gegenstand wieder verlassen.