Sportpolitik

Sportdirektor der deutschen Eisschnellläufer vor dem Aus

Frankfurt am Main. Der einst ruhmreiche deutsche Eisschnelllauf ist an einem weiteren Tiefpunkt angelangt. Nach SID-Informationen trennt sich die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft als Folge der katastrophal verlaufenen Winterspiele von Sotschi offenbar von ihrem langjährigen Sportdirektor Günter Schumacher – und zwar auf direkte Forderung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Nach dem Ende der staatlichen Förderung für den Deutschen Curling-Verband ist es das nächste pikante Sportpolitikum, das in der DOSB-Geschichte in dieser Form wohl wie schon die Causa Curling ein Novum darstellt.