Trainer Hübner lässt Hamburger Volleyballer mit Lüneburg fiebern

Lüneburg. Kleine Halle, große Euphorie – mit einer gehörigen Portion Zuversicht startet die SVG Lüneburg in das Abenteuer Volleyball-Bundesliga. Die Fans und Verantwortlichen des Aufsteigers können das Auftaktspiel gegen CV Mitteldeutschland an diesem Sonnabend (20 Uhr) kaum erwarten. „Klar ist unsere Halle mit 800 Zuschauern ausverkauft. Die Decke hängt etwas zu niedrig, aber wir dürfen dort mit einer Sondergenehmigung spielen“, berichtete Trainer Stefan Hübner.

„Unser Ziel ist der Klassenverbleib. Wir möchten in der Liga ankommen und wenn es gut läuft, die Pre-Play-offs erreichen“, sagte der Coach. Aufstiegstrainer Michael Merten und die Hälfte des Teams aus dem Vorjahr haben den Verein verlassen. Sechs neue Spieler mussten integriert werden, darunter der Amerikaner Scott Kevorken. „Es hat mir schon richtig viel Spaß gemacht, vor den Fans zu spielen und die Stimmung aufzusaugen“, sagte Kevorken.

Nicht alle Lüneburger Spieler können sich zu 100 Prozent auf den Sport konzentrieren. Der bisherige Kapitän Stefan Köhler hat seine Ausbildung zum Bankkaufmann abgeschlossen. Er wohnt in Lüneburg, arbeitet in Hamburg und trainiert eingeschränkt. „Ich freue mich riesig auf die Saison.“ Das gilt für die gesamte Region Lüneburg bis rauf nach Hamburg, wo SVG-Trainer Hübner in der Jugend aufwuchs und für Norderstedt und den Eimsbütteler TV spielte. „Da gibt es noch viele Freunde und Bekannte. Die fiebern natürlich mit“, sagte Hübner.