Volleyballerinnen verpatzen ihren WM-Auftakt

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Rom. Zwei Tage nach dem WM-Bronzecoup der Volleyballmänner haben die Frauen ihren Auftakt bei der Weltmeisterschaft in Italien verpatzt. Gegen die Dominikanische Republik kassierte das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti eine 2:3 (25:22, 21:25, 21:25, 26:24, 13:15)-Niederlage und steht damit vor der zweiten Vorrundenbegegnung an diesem Mittwoch gegen Argentinien (17 Uhr/Sport1) bereits unter Druck. Im Palalottomatica in Rom zeigte die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), die wie die Männer eine WM-Medaille anpeilt, zwei Gesichter. Überzeugen konnte das Team um die Hamburger Diagonalangreiferin Margareta Kozuch nur am Anfang, als gerade die Angriffe aus dem Hinterfeld die Abwehr der Dominikanischen Republik vor Probleme stellte.

Der Angriff, der im ersten Satz noch überzeugt hatte, kam anschließend nicht mehr durch, auch die Annahme wackelte. Deutschland fand zunächst nicht zurück in die Partie, kleine Unkonzentriertheiten führten zu den Satzverlusten zwei und drei. Der Gewinn des vierten Satzes nach einem 19:23-Rückstand ließ noch einmal Hoffnung aufkommen, doch im Schlussdurchgang gab die deutsche Mannschaft eine 9:5-Führung aus der Hand und ging als Verlierer vom Feld.

Gerade die sonst so sichere Spielführerin Kozuch, die künftig in Shanghai unter Vertrag steht, blieb immer wieder im Block hängen, die Anfangsnervosität des Teams legte sich nicht. Guidettis Mischung von Routiniers wie Kozuch oder Mittelblockerin Christine Fürst und neuen Gesichtern wie Louisa Lippmann oder Jennifer Geerties funktionierte noch nicht. Der Vizeeuropameister kassierte im dritten Duell binnen eines Jahres mit dem Weltranglistenzehnten die erste Niederlage – genau zur Unzeit. Die besten vier Teams der vier Sechserpools ziehen in die nächste Phase ein, die Zähler gegen die ebenfalls qualifizierten Mannschaften werden mitgenommen. Für die beiden gewonnenen Sätze gibt es zumindest noch einen Punkt.

( (dpa) )

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