Mehr Preisgeld, mehr Programm beim Spring- und Dressurderby

Hamburg. Der Druckauftrag für 1200 Plakate ist erteilt: Erstmals ziert das Logo des Kaffeerösters J. J. Darboven die Werbung für das Deutsche Spring- und Dressurderby. Das Hamburger Traditionsunternehmen nutzt die Premiere als Presenting-Sponsor des Pferdefestivals in Klein Flottbek (28. Mai bis 1. Juni) auch zur Präsentation seiner Produkte im veränderten Gastronomiezentrum abseits des Parcours.

Neu ist gleichfalls eine Erweiterung des Turniers. „Der Mittwoch, bisher allein dem Eröffnungsspringen vorbehalten, entwickelt sich zum vollwertigen Veranstaltungstag mit vier attraktiven Prüfungen von 9 bis 19 Uhr“, sagte Derbychef Volker Wulff am Dienstagabend bei der Vorstellung der Pläne im Landhaus Scherrer. Der Eintritt an jenem Mittwoch ist frei. Wulffs Agentur En Garde, deren Vertrag bis 2017 läuft, hofft erneut auf 80.000 Zuschauer. Der Etat für das Großereignis steigt auf gut 2,5 Millionen Euro. Erhöht wird auch das Preisgeld, um rund 100.000 auf 850.000 Euro. So viel wurde noch nie ausgeschüttet. Entsprechend rechnet Wulff mit der Teilnahme von 20 Aktiven aus den Top 30 der Weltrangliste. Die dritte Etappe der Global Champions Tour wirkt wieder als Magnet.

Das 85. Deutsche Springderby am ersten Juni-Sonntag ist mit 105.000 Euro ausgestattet. An den beiden Qualifikationen nimmt auch Gilbert Tillmann (Grevenbroich) teil, der Überraschungssieger aus dem Vorjahr. Sein 20 Jahre alter Wallach Hello Max wurde mit einer Abschiedsparty in Rente auf die Koppel geschickt. Diesmal will Tillmann mit dem achtjährigen Quandor de Pilenie angreifen.

Eine offizielle Abschiedszeremonie gibt es für Cellagon Lambrasco. Hamburgs erfolgreichste Springreiterin Janne Friederike Meyer dirigierte den dann 16 Jahre alten Holsteiner unter anderem zum Triumph im Großen Preis von Aachen 2011.