Fußball-Bundesliga

Ramos-Deal zum BVB schon fix? Jetzt spricht Luhukay

Die Gerüchte, Herthas Torjäger Adrian Ramos wechselt nächste Saison zu Borussia Dortmund, halten an. Fakt ist bereits, dass die Berliner eine Geldstrafe erhalten hat. Jetzt spricht Hertha-Trainer Jos Luhukay.

Berlin. Hertha-Trainer Jos Luhukay hat zu den anhaltenden Wechselgerüchten um Toptorjäger Adrian Ramos erneut keine eindeutige Stellung bezogen. „Ich möchte das überhaupt nicht kommentieren“, sagte der niederländische Coach des Berliner Bundesligisten am Dienstag.

Die „Bild“-Zeitung hatte vermeldet, dass der Wechsel des 28 Jahre alten Kolumbianers zu Borussia Dortmund perfekt sei. Als Ablösesumme stehen acht Millionen Euro im Raum. Ramos soll beim BVB Star-Stürmer Robert Lewandowski ersetzen, der am Saisonende zum FC Bayern wechselt.

Einen bereits feststehenden Wechsel dementierte aber auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc. „Adrian Ramos ist in den vergangenen Wochen schon vier Mal zu uns gewechselt, jetzt müssen wir das nicht ein fünftes Mal kommentieren“, sagte Zorc dem Portal „Sport1“. Der Club werde Transfers erst vermelden, „wenn sie perfekt sind“.

Bereits Ende Januar berichtete das Hamburger Abendblatt von Dortmunder Verhandlungen über Ramos. Damals wurde BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke mehrmals in Berlin gesichtet, um mit und über Ramos zu verhandeln.

Wegen Fanrandalen ist Hertha BSC unterdessen vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer Geldstrafe in Höhe von 28.000 Euro verurteilt worden. Wie der DFB mitteilte, ist der Bundesligist wegen „fortgesetzten unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger“ auffällig geworden.

Kobiashvili meldet sich zurück


Etwas erfreulichere Nachrichten gab es zum Auftakt der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach von Marcel Ndjeng. Der Mittelfeldspieler nahm nach seiner Wadenverhärtung am Dienstag wieder am Mannschaftstraining teil. Auch der zuletzt angeschlagenen Änis Ben-Hatira (Zehenverletzung) absolvierte die komplette Übungseinheit. Fabian Lustenberger und Tolga Cigerci (beide Muskelfaserriss) mussten bei den Spielformen hingegen noch passen.

Ein Einsatz am Sonnabend (18.30 Uhr im Liveticker bei abendblatt.de) und sogar in den folgenden Partien gegen Bayern München und Schalke 04 in der kommenden Woche kommt jedoch wohl für alle vier Profis zu früh. Laut Luhukay könnte höchstens Ndjeng „für das Gladbach-Spiel noch ein Thema“ werden. Definitiv zur Verfügung steht indes Routinier Levan Kobiashvili, der sich nach auskurierte Grippe wieder zurückmeldete.

Die Strafen des DFB-Sportgerichts gehen auf Spiele im Dezember zurück. In der Partie bei Eintracht Braunschweig am 8. Dezember wurden im Berliner Zuschauerblock bengalische Feuer gezündet. Beim Spiel bei Borussia Dortmund am 21. Dezember warfen Hertha-Fans vor einem Eckstoß Gegenstände aufs Spielfeld. Die Begegnung musste deshalb unterbrochen werden. Hertha hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.