Handball

Buxtehude-Trainer Leun trotz Europapokal-Aus zufrieden

Die Handballerinnen des Buxtehuder SV sind trotz des 34:30-Siegs gegen den russischen Verein HC Rostow-Don im Viertelfinalrückspiel aus dem Europapokal ausgeschieden. Trainer Leun war dennoch zufrieden.

Buxtehude. Die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV sind erwartungsgemäß aus dem Europapokal ausgeschieden, dennoch war der Trainer zufrieden. „Wir haben alle nicht daran gedacht, gegen ein Spitzenteam wie Rostow-Don ein solches Ergebnis zu erzielen. Das gibt uns Mut für die weiteren Spiele der Meisterrunde in der Bundesliga“, sagte Dirk Leun. Sein Team gewann am Sonnabend im Viertelfinalrückspiel des Pokalsiegerwettbewerbs mit 34:30 (17:15) gegen den russischen Verein HC Rostow-Don. Das Hinspiel eine Woche zuvor hatten die Buxtehuderinnen jedoch mit 24:37 verloren und schieden deshalb aus.

„Wir haben heute einige Schritte nach vorne gemacht“, lobte Leun seine Mannschaft, die in Randy Bülau und Jessica Oldenburg (jeweils acht Tore) ihre besten Werferinnen hatte. Die Kritik des Trainers nach der jüngsten Niederlage gegen den Thüringer HC in der Bundesliga-Meisterrunde hatte gewirkt. Insbesondere das Zweikampfverhalten hatte dem Coach nicht gefallen, gegen Rostow-Don war es deutlich besser. Am kommenden Sonnabend (19 Uhr) soll das Team beim Gastspiel in Metzingen daran anknüpfen.