Ammann: „Einer der schönsten Momente in der Weltcup-Karriere“

Oberstdorf. Simon Ammann pfiff nach dem Auftaktsieg bei der Vierschanzentournee auf eine Analyse und schilderte lieber in blumigen Worten seine Gefühle. „Das war fantastisch. Ich habe so lange auf diesen Tag gewartet. Es war einer der schönsten Momente in meiner Weltcup-Karriere“, erzählte der Schweizer. „Ich habe eine Wahnsinnsfreude in mir. Nach so vielen Jahren die Chance zu haben, die Vierschanzentournee zu gewinnen, ist sagenhaft.“

Viermal hat Ammann Olympiagold gewonnen, dazu einen WM-Titel. Doch bei der deutsch-österreichischen Traditionsveranstaltung reichte es nie. „Es wird eine lange Reise. Man kennt ja meine Probleme mit der Tournee“, erinnerte der 32-Jährige an seine leidvolle Geschichte. In der Saison 2008/09 hatte er ebenfalls das Auftaktspringen gewonnen, am Ende triumphierte der Österreicher Wolfgang Loitzl. „Es war ein langer Kampf, an die Spitze zurückzukehren. Ich habe 2011 damit begonnen, mich auf Olympia in Sotschi vorzubereiten. Zu realisieren, dass es funktioniert hat, ist ein fantastisches Gefühl“, sagte Ammann. „Das war ein perfektes Jahresende. Jetzt muss ich die Emotionen im Zaum halten.“