Kluchs Verteidigung fordert Aufhebung der Untersuchungshaft

Hamburg. Am neunten Tag des Prozesses gegen Boxpromoter Waldemar Kluch vor dem Hamburger Landgericht hat dessen Verteidigung einen Antrag auf Aufhebung der Untersuchungshaft gestellt. Eine Flucht- oder Verdunklungsgefahr sei nicht gegeben. Kluch, dem im Zusammenhang mit der Übernahme des mittlerweile insolventen Profistalls Universum im Juli 2011 unter anderem räuberische Erpressung, Bedrohung und Urkundenfälschung vorgeworfen werden, sitzt seit Anfang Mai im Gefängnis. Über den Antrag soll bis Anfang nächster Woche entschieden werden. Ursprünglich war bereits für den 8. Januar ein Urteil vorgesehen, die Beweisaufnahme verläuft allerdings schleppend, so dass der Vorsitzende Richter Steinmetz eine Verlängerung des Verfahrens in Aussicht stellte.