Eric Johannesen ist nicht mehr Schlagmann des deutschen Ruderachters

Hamburg. Kristof Wilke (Radolfzell) kehrt bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Chungju (25. August bis 1. September) wieder auf die Position des Schlagmanns im Deutschland-Achter zurück. Diese Entscheidung traf Erfolgstrainer Ralf Holtmeyer am Sonntag vor der Abreise nach Südkorea. Nach dem Olympiasieg in London hatte in dieser Saison der Hamburger Eric Johannesen vom RC Bergedorf Wilke, der studienbedingt pausierte, abgelöst.

„Ich habe immer betont, dass wir zwei gute Schlagleute haben. Es sind Nuancen, die den Unterschied ausmachen. Kristof fährt etwas rhythmischer, womit die Mannschaft insgesamt, denke ich, besser klarkommt und ihre Leistung besser abrufen kann“, sagte Holtmeyer. Johannesen, der erstmals im März bei der Hügelregatta in Essen als Schlagmann eingesetzt worden war, wird die Position drei im Mittelschiff einnehmen. Der 25-Jährige hatte stets betont, nicht auf dem Platz des Schlagmannes zu bestehen. „Wichtig ist nur, dass ich dabei bin“, sagte er.

Das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) peilt in Südkorea den vierten WM-Titel in Folge an. Zuletzt musste sich der Deutschland-Achter beim Weltcupfinale in Luzern (Schweiz) erstmals seit fünf Jahren bei einer internationalen Regatta wieder geschlagen geben. Das deutsche Flaggschiff belegte Platz zwei hinter den USA.