2. Bundesliga

FC St. Pauli gegen SC Paderborn - jetzt im Liveticker!

Der FC St. Pauli möchte mit einem Heimsieg gegen Paderborn den entscheidenden Schritt zum Verbleib in der 2. Bundesliga machen. Allerdings fehlt ein letztes Mal der gesperrte Torjäger Ginczek.

Hamburg. Der FC St. Pauli will mit aller Macht zurück in die Erfolgsspur. Im Heimspiel gegen den SC Paderborn am Montag (20.15 Uhr hier im Liveticker) zählt nur der Gewinn von drei Punkten, um dem Saison-Minimalziel Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga einen Riesenschritt näher zu kommen. Trainer Michael Frontzeck wies am Karfreitag in der Pressekonferenz zum Paderborn-Spiel darauf hin, dass seine Mannschaft alles selbst in der Hand habe. „Wir brauchen nicht nach links und nach rechts zu schauen. Jetzt wollen wir auch die letzten Schritte machen“, forderte der Ex-Nationalspieler.

Denn seinen Braun-Weißen bietet sich die Gelegenheit, mit dem anvisierten Dreier den Vorsprung auf den Relegationsrang entscheidend auszubauen. Frontzeck warnte aber eindringlich vor der Qualität des SCP – gerade in der Fremde. „Die Paderborner haben 20 ihrer 35 Punkte auswärts geholt. Das sagt schon sehr viel aus. Der Gegner ist schwer zu bespielen. Wir werden aber dennoch bereit sein“, versicherte er.

Das Hinspiel in Paderborn (1:1) war zugleich Frontzecks erstes Pflichtspiel als Trainer des FC St. Pauli. Am Montag wird der 49 Jahre alte Coach, der am 3. Oktober beim Kiez-Club die Nachfolge von André Schubert angetreten hat, aller Voraussicht nach wieder auf Fabian Boll setzen können. Der Kapitän hat einen grippalen Infekt auskuriert. Auch bei Akaki Gogia und Florian Bruns, die ebenfalls die Grippe plagt, besteht Hoffnung, dass sie mitwirken können.

Den Platz des letztmals rot-gesperrten Daniel Ginczek im Angriff wird erneut Marius Ebbers einnehmen. „,Ebbe' bringt sich gut ein, er ist sehr präsent. Er spielt so, wie ich mir das vorstelle“, lobte Frontzeck den Stürmer-Oldie, der als Ginczek-Stellvertreter erst kürzlich seinen 100. Zweitliga-Treffer erzielt hat.

Unterdessen hat der Deutsche Fußball Bund (DFB) in einem Schreiben an den FC St. Pauli darauf hingewiesen, dass das Paderborn-Spiel unter Beobachtung stehe. Grund: Zuletzt war es in unterschiedlichen Bereichen des Millerntor-Stadions zu intensivem Gebrauch von Wunderkerzen gekommen. Der DFB stellte klar, dass von Wunderkerzen eine erhöhte Gefahr ausgehe und es sich dabei auch um Pyrotechnik handele. Der FC St. Pauli veröffentlichte deshalb auf seiner Homepage einen Aufruf an die eigenen Fans, auf Wunderkerzen zu verzichten.