Vettel fühlt sich in seinem neuen Dienstwagen wohl

Jerez de la Frontera. Sebastian Vettel ist hin und weg von seinem neuen Formel-1-Auto. "Ich persönlich merke eine deutliche Verbesserung, wenn ich im Auto sitze, und so falsch kann dieses Gefühl gar nicht sein", schrieb der 25 Jahre alte Heppenheimer am Sonnabend auf seiner Homepage. Der dreimalige Weltmeister hatte bei den Testfahrten im spanischen Jerez de la Frontera fast 1000 Kilometer im Red Bull RB9 abgespult.

"Ich bin mir sicher, dass wir hier einen Schritt in die richtige Richtung machen konnten." Der erste Eindruck zählt immer, auch in der Formel 1. Der neue Red Bull mit auffallender violetter Lackierung an den Seiten kann sich sehen lassen. Und er ist verlässlich. "Es sieht so aus, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben", sagte Vettel. 198 Runden à 4,428 Kilometer legte er im neuen Wagen zurück.

Vor zwölf Monaten war das noch anders. Damals hatte sich das Vorgängermodell RB8 am letzten Testtag launisch präsentiert. Elektronik- und Motorenprobleme hatten den Red Bull fünf Stunden lang außer Betrieb gesetzt. Diesmal konnte es sich Vettel erlauben, seine beste Rundenzeit mit den harten, also langsameren Reifen zu fahren. Den besten Eindruck neben Red Bull hinterließen in Jerez die Autos von Ferrari und Lotus.

Am 19. Februar beginnen auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona vier weitere Testtage. Nach einer weiteren Testrunde vom 28. Februar bis 3. März ist der Saisonstart für den 17. März in Australien vorgesehen.