Dopfer und Neureuther lassen alpine Skiherren hoffen

Hamburg. Fritz Dopfer und Felix Neureuther unterstrichen 50 Tage vor der alpinen Ski-WM in Schladming ihre gute Riesenslalomform, dagegen erlebten die Olympiasiegerinnen Viktoria Rebensburg und Maria Höfl-Riesch einen schwarzen Tag. Zwar verhinderten die beiden Topfahrerinnen am Sonntag beim Riesentorlauf in Courchevel knapp Stürze, aber mehr als die Plätze 15 und 26 war danach nicht drin. Es war das schlechteste deutsche Riesenslalomergebnis seit sechs Jahren.

Die Siege gingen wieder einmal an die Weltmeister. Tina Maze (Slowenien) gewann auch den vierten Riesentorlauf der Saison, Ted Ligety (USA) dominierte zum wiederholten Male die Konkurrenz. Hinter dem viertplatzierten Dopfer sorgte Neureuther auf Platz sieben mit seinem zweitbesten Weltcupergebnis im Riesenslalom für Freude bei Alpinchef Wolfgang Maier. Besser als Dopfer war an diesem Rennwochenende niemand von den deutschen Alpinen, bei denen Philipp Zepnik in Gröden bei seiner ersten Weltcupabfahrt als bester Deutscher auf Rang 21 fuhr.

Noch härter als die DSV-Damen traf es Lindsey Vonn. Den heftigen Sturz vom Freitag hatte die US-Olympiasiegerin körperlich ohne große Folgen überstanden, aber nach dem Aus in dieser Abfahrt folgte im Riesentorlauf gleich die nächste Nullnummer. Für Aufsehen sorgte sie vor allem mit ihrem Geständnis, unter psychischen Problemen gelitten zu haben.

( (dpa) )