Zwischen Traum und Trauma: Nadals Titeljagd bei den US Open in New York geht weiter

New York. Rafael Nadal und die US Open war bislang eine Beziehung wie die der Comic-Helden Tom und Jerry. Der eine kann nicht ohne den anderen, aber zusammen klappt es auch nicht. Der derzeit beste Spieler der Welt hat mit seinen erst 24 Jahren schon alle bedeutenden Turniere gewonnen, nur in Flushing Meadows floppte der Branchenprimus bislang Jahr für Jahr.

Während Rivale Roger Federer dort vor einem Jahr erst im Finale den sechsten Triumph in Folge verpasste, waren für Nadal die Halbfinals 2008 und 2009 die besten Resultate - eine magere Ausbeute. "Er kann als größter Spieler in die Tennis-Geschichte eingehen, aber dazu muss er die US Open gewinnen", betonte Federer und erhöhte den Druck auf den spanischen Star.

Nadal ist zum achten Mal bei den US Open und nimmt einen erneuten Anlauf Richtung Titel - allerdings einen verhältnismäßig ruhigen. Der Linkshänder hat zwar bislang noch nicht überzeugt, aber auch nie ernsthaft Probleme gehabt. "Ich bin jetzt im Achtelfinale, ohne einen Satz abgegeben zu haben. Trotzdem ist noch viel zu tun und der Turniersieg weit weg", sagte er gewohnt bescheiden nach seinem glatten 6:4, 6:4, 6:2-Drittrundensieg gegen den Franzosen Gilles Simon. Im Achtelfinale geht es nun gegen seinen Landsmann Feliciano Lopez.