Handball

DHB fordert Regress und ändert Kontrollsystem

Dortmund. Der Deutsche Handballbund (DHB) fordert von der Mannheimer Firma Serco 6000 Euro Regress. Zwei Mitarbeiter der Firma sollten im Auftrag des DHB bei zwei Spielen Doping-Proben nehmen, dort sollen sie jedoch nie aufgetaucht sein und stattdessen eigene Proben abgegeben haben. Experten fordern nun die Schließung der Lücken im Kontrollsystem. "Es muss künftig verstärkt eine Qualitätskontrolle der Firmen stattfinden, die hier im Einsatz sind", sagte Michael Vesper, Generalsekretär des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der DHB will künftig auf namentlich bekannte externe Kontrolleure setzen, die auch in anderen Sportarten aktiv sind und sich bewährt haben.

( (sid) )