Seehofers Panne

Vancouver. Die Münchner Bewerbung für die Winterspiele 2018 hat auf sportpolitischem Parkett einen peinlichen Ausrutscher erlebt. Anlässlich des Besuchs von Ministerpräsident Horst Seehofer hatte die bayerische Staatskanzlei zu einem Pressegespräch eingeladen. Wie es in der mit "Werben für Olympia 2018 in Bayern" überschriebenen Mitteilung hieß, wollte der CSU-Politiker über erste Eindrücke und Ziele seiner Reise informieren. Erlaubt ist dies nach den Statuten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) nicht, da München sich bereits am Montag zuvor auf einer internationalen Pressekonferenz präsentiert hatte. Kurzerhand wurde das Pressegespräch zum "Hintergrundgespräch" deklariert. IOC-Vizepräsident Thomas Bach wollte die Aktion nicht kommentieren.