Wassersport

Teams setzen Segel trotz des Dauerstreits um den America's Cup

Der Streit zwischen Titelverteidiger Alinghi und BMW Oracle Racing ist 19 Tage vor dem Start des 33. America's Cup im Segeln am 8. Februar weiter eskaliert. "Alinghi will den America's Cup auf Teufel komm raus zum Alinghi Cup machen", schimpfte BMW Oracle Racings Sprecher Tom Ehman, nachdem die Schweizer ein modifiziertes Regelwerk für das Match vor Valencia veröffentlicht hatten. Die Amerikaner legten bei der internationalen Jury Protest ein. Zudem hat das US-Team bereits vor einer Woche beim zuständigen New Yorker Gericht Klage gegen die angeblich illegal hergestellten Segelbahnen für Alinghis Regattasegel eingereicht.

Trotz ihrer Dauerfehde bereiten sich die beiden seit Juli 2007 erbittert um Macht und Recht im America's Cup ringenden Teams in Valencia auf das Duell vor. Nachdem Alinghi seinen Katamaran bereits am 15. Januar erstmals im Revier vor Valencia getestet hat, absolvierten die Amerikaner am Dienstag den ersten Trainingseinsatz mit ihrem Trimaran (Foto: AP). Ungeachtet aller Klagen signalisierten zuletzt beide Segelsyndikate ihre Startbereitschaft für den 8. Februar auch für den Fall ausstehender Gerichtsentscheidungen.