Hockey: Britta Becker macht eine Pause

Hamburg. Das deutsche Damenhockey muss in den kommenden Monaten auf eins seiner Aushängeschilder verzichten. Nachdem Britta Becker (29) ihre internationale Karriere nach der Hallenhockey-WM Anfang Februar beendet hatte, entschied sie sich nun, auch national eine Pause einzulegen. "Ich bin weder schwanger, noch gab es Streit. Ich möchte einfach mehr Zeit für die Familie haben", erklärte die Abwehrspielerin, die mit TV-Moderator Johannes B. Kerner verheiratet ist und mit ihm die Kinder Emily (4) und Nik David (1) hat. Ihrem Club, dem Großflottbeker THGC, hat sie deshalb eine Absage für die Anfang Mai beginnende Zweitliga-Feldsaison erteilt. "Das heißt aber nicht, dass ich meine Karriere komplett beende", so Becker. Ein Wechsel zum Club an der Alster, dessen Trainer Jens George Interesse angemeldet hatte ("Wenn sie die Initiative ergreift, würde ich sie nehmen"), ist kein Thema. Becker: "Ich kann ja nicht in Flottbek erzählen, dass ich pausieren will, und dann zu Alster gehen." Die Alster-Damen bereiten sich seit Sonntag auf den Europacup der Pokalsieger (Ostern in Rotterdam) und den Bundesliga-Start (26. April) vor. Neu im 24-köpfigen Kader ist Martina Heinlein (21, Angriff) aus München. Abgänge gab es keine. (bj)