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Fairmaster konzept oHG: Finanzielle Vorsorge, die Spaß macht

Bewusst für und über Ihr Geld entscheiden – mit Fairmaster konzept oHG.

Bewusst für und über Ihr Geld entscheiden – mit Fairmaster konzept oHG.

Foto: Fairmaster konzept oHG

"Geld regiert die Welt" – doch wird dieses Thema regelmäßig in tägliche Entscheidungen mit einbezogen? In einem Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt klärt Sven Ode, Finanzmakler und Gründer der Fairmaster konzept oHG, auf: "Ich möchte Menschen in die Lage versetzen, Entscheidungen zu dem eher 'unangenehmen' Thema Geld zu treffen. Und die meisten lachen sogar bei unseren Gesprächen. Lachen ist wichtig, auch wenn Geld ein ernstes Thema ist."

Herr Ode, stellen Sie sich und Ihr Unternehmen doch bitte kurz vor.

Die Fairmaster Konzept oHG ist ein Zusammenschluss unabhängiger Makler, die – wie unser Name schon sagt – seit acht Jahren individuelle Vorsorgekonzepte für Kunden erstellt. Wir sind für unsere Kunden da. Das mag zwar abgedroschen klingen, ist aber schlichtweg wahr.

Wie sieht Ihr bisheriger Berufsweg bis zu Fairmaster konzept oHG aus?

Ich habe Maschinenbau studiert und dann 14 Jahre bei dem Unternehmen Rotring in verschiedenen Positionen gearbeitet, ich war niemandem weisungsbefugt. Das lehrt Respekt und Verständnis für seine Mitmenschen zu entwickeln. Denn hier arbeiten viele Menschen zusammen, um gemeinsam etwas zu erreichen.

Anschließend schloss ich mich als Selbstständiger einem Finanzberater an. Dort war ich zehn Jahre tätig, bis ich merkte, eine Sache anders machen zu wollen: und zwar alles. Deshalb gründete ich 2012 die Fairmaster.

Wie sieht im Allgemeinen der Weg für Ihren Beruf aus? Was sind Ihrer Meinung nach wichtige Merkmale?

Das ist sehr unterschiedlich, da für die einzelnen Befähigungen verschiedene Prüfungen bei der Handelskammer abgelegt werden müssen. Ohne diese darf die Tätigkeit als Makler nicht ausgeübt werden. Daneben ist ein wichtiges Merkmal, vor allem gern mit und für Menschen tätig zu sein. Und: Zuhören ist wichtiger als reden.

Aus Ihrer Website geht hervor, dass Sie mit Ihrer Tätigkeit mehrere Bereiche abdecken. Welche Leistungen umfasst Ihre Arbeit genau?

Zu Beginn meiner Tätigkeit habe ich mit hauptsächlich mit der Vorsorge und dem Schutz über Versicherungen befasst. Doch als schließlich meine Kunden vor mehreren Jahren nach Geldanlagen fragten – die Zinsen sanken zu der Zeit immer weiter – habe ich mich verstärkt diesem Bereich zugewandt. Auch hierbei geht es um Schutz, nämlich um den Schutz des eigenen Vermögens. Natürlich kümmere ich mich auch weiterhin um die Versicherungen meiner Kunden, aber hauptsächlich geht es um Vermögenssicherung und Vermögensaufbau.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag aus?

Üblicherweise rollt sich der Makler um zehn Uhr morgens aus dem Bett und geht Brötchen kaufen, haha. Das denken sicherlich viele!

Im Ernst: Jeder Tag ist anders, da ich für meine Kunden da bin. An dem einen Tag ist wenig zu tun, dann kann ich an meiner Firma arbeiten und nicht in meiner Firma. Und dann gibt es Tage, da fällt vielen gleichzeitig Menschen ein, das sie sich um ihr Geld kümmern möchten. Allerdings versuche ich, mich regelmäßig zu entschleunigen und mehr Zeit mit meiner Frau zu verbringen. Früher habe ich zehn Stunden im Büro gesessen oder bei einem Kunden verbracht, heute passiert das nur noch in Ausnahmen.

Und welche Philosophie verfolgen Sie mit Ihrem Unternehmen?

Ich habe mich mithilfe der Fragen, die mir meine Kunden gestellt haben, zum echten Experten entwickelt. Dieser Experte stellt seinen Kunden und Interessenten sein Wissen zur Verfügung. Stellen Sie sich ein Auto vor: Sie sitzen vorn links, sind also der Fahrer. Und ich sitze auf dem Beifahrersitz rechts neben Ihnen. Dabei sage ich Ihnen, was Sie tun müssen, um langsamer oder schneller, links oder rechts zu fahren – so ähnlich wie in der Fahrschule. Der Unterschied: Sie bestimmen das Ziel und ich zeige Ihnen alle möglichen Wege. Was immer Sie tun möchten, ich sage Ihnen wie es gehen könnte. Aber die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Kurz gesagt, ich möchte Menschen in die Lage versetzen, Entscheidungen zu dem eher „unangenehmen“ Thema Geld zu treffen. Und die meisten lachen sogar bei unseren Gesprächen. Lachen ist wichtig, auch wenn Geld ein ernstes Thema ist.

Welche Menschen betreuen Sie? Besteht Ihr Kundenstamm aus einer bestimmten Zielgruppe?

Meine Zielgruppe sind all diejenigen Menschen, die sich trauen, über ihr Geld sowie ihre Vermögensstruktur nachzudenken und diese auch zu prüfen. Egal, ob Privatpersonen oder Unternehmer. Das Auto muss ja auch zum TÜV – warum also nicht auch die eigenen Entscheidungen zum eigenen Geld (über)prüfen?

Was ist das häufigste Problem, womit sich Ihre Kunden an Sie wenden?

Viele Menschen haben in diesen Tagen Angst, ihr Geld zu verlieren. Wieder ein Beispiel: Viele sind und bleiben lieber auf einem Floß, was auf einen Wasserfall zu treibt, als meine Hand am Ufer zu nehmen. Beim Floß weiß ich, was ich habe und mich erwartet. Die Hand ist neu und unbekannt.

Und was ist Ihrer Meinung nach das häufigste Problem bzw. die häufigste Ursache?

Generell gesagt: die finanzielle Bildung in Deutschland. Das Fach "Finanzen" gibt es nicht. Daher kennen und lernen jüngere Menschen nur das, was die (Groß-)Eltern übermittelt haben. Und das geht meistens nicht über Fest- und Termingeld, Bausparverträge oder Sparbücher hinaus. Kurzer Exkurs: Warum heißen Sparbücher eigentlich Sparbücher? Weil man sie sich sparen kann.

All diese Anlagen bringen seit Jahren keine Zinsen, und viele vergessen schlichtweg, dass es noch eine Inflation gibt. Erklärung: Wenn Sie null Zinsen bekommen und die Inflation davon abziehen, dann wird Ihr Vermögen jedes Jahr vier Prozent weniger wert sein. Seit 2010 haben die Deutschen so schon über 500 Milliarden EUR ihres Vermögens eingebüßt. Sie treffen am Tag rund 1000 elementare Entscheidungen, warum nicht auch in Bezug auf das eigene Geld?

Wie sieht das Feedback der Kunden Ihnen gegenüber aus?

Von sechs Kunden hält mich einer für einen Spinner, weil das, was ich erzähle nicht in der sogenannten Mainstream-Presse zu finden ist. Die Anderen sind dankbar, dass „die Geschichte mit dem Geld“ gar nicht so kompliziert ist und viele gewinnen sogar Spaß daran, sich mit Geld zu beschäftigen – mit einem Experten an der Seite und der da ist, wenn man ihn braucht.

Hatten Sie bereits mit einem außergewöhnlichen Fall bzw. Kunden zu tun, der Ihnen extrem im Gedächtnis geblieben ist?

Ja natürlich: Ein Anwalt – nennen wir ihn Gerhard – hatte fünf Lebensversicherungen, die er monatlich mit 800 EUR besparte. Er war irritiert, dass, obwohl er fleißig einzahlte, seit Jahren immer weniger herauskommen sollte. Zwei der Lebensversicherer hatten schon das Neugeschäft eingestellt und die bestehenden Verträge an eine andere Gesellschaft verkauft, was Gerhard gar nicht bewusst war. Nach seinen Zielen gefragt wollte er irgendwann zwischen 67 und 69 Jahren in Rente gehen. Was er über die Versicherungen erreichen würde und wieviel Rente herauskäme, war ihm weiterhin unklar.

Ich habe ihm erklärt, wie das Geldsystem und Versicherungen funktionieren. Ich sollte alles prüfen und für ihn entscheiden, was zu tun sei. Ich sagte ihm, dass er für sein Geld selbst Verantwortung übernehmen muss. Seine erste Entscheidung war schlussendlich, alle Versicherungen aufzulösen. Aus einem Anleger wurde ein Investor. Heute, drei Jahre später, wird er wohl bereits im Alter von 64 Jahren in Rente gehen, passt selbst auf sein Geld auf und weiß, wann er was bekommt. Es gibt viele Geschichten – und diese ist eine der schönsten.

Was ist für Sie das A und O, wenn es um Vermögens- und Eigenkapitalaufbau geht?

Sie müssen wissen, was sie wollen. Sehen Sie es, wie ein langfristiges Projekt. Bei Vermögens- und Eigenkapitalaufbau versagt alles, was „der Deutsche“ kennt. Ein Silber- oder ein Goldsparplan sorgt für Vermögensaufbau und Inflationsschutz.

Ein kleines Beispiel: Zur Einführung des Euros 1999 bekam man für 100 ECU genau 12,3 Gramm Gold. Heute, rund 20 Jahre später, erhält man für die gleiche Summe nur weniger als zwei Gramm Gold. Das bedeutet, dass der Euro in 20 Jahren mehr als 80 Prozent seines Wertes eingebüßt hat, denn ein Klumpen Gold ist und bleibt ein Klumpen Gold. Wer rechnen kann, sieht, dass es mehr als die üblichen zwei Prozent Inflation pro Jahr sind.

Worin sehen Sie die beste bzw. sicherste Option, um Eigenkapital anzusparen?

Sicher ist des Deutschen Lieblingswort. Sicher ist nur Hunger und der eigene Tod. Der Rest des Lebens besteht aus Wahrscheinlichkeiten. Aktuell bleibe ich daher ganz klar bei Gold und Silber.

Gibt es diesbezüglich gewisse Richtlinien, die ein Interessent wissen und beachten muss?

Jeder Mensch, der zu mir kommt, um über das Thema Geld zu sprechen, sollte sich vorweg Gedanken machen. Ich frage immer: Was soll Ihr Geld können? Welche Rendite wünschen Sie, wie lange können sie auf das Geld verzichten und benötigen Sie eine monatliche Auszahlung? Also keine Richtlinien, man sollte sich stattdessen über seine Wünsche im Klaren sein. Oft entwickeln wir diese auch gemeinsam, weil das intensive Nachdenken über Geld oftmals ungewohnt ist.

Und wann sollte damit Ihrer Meinung nach begonnen werden?

Simple Antwort: sofort.

Wie stehen Sie zu dem guten alten Sparschwein – sprich Bargeld im Haus?

Sicherlich sollte man Geld zuhause haben, denn das gehört einem selbst. Das Geld auf dem Girokonto dagegen ist schlichtweg eine Forderung gegenüber der jeweiligen Bank. Aber all zu viel Geld zuhause zu bunkern, ist auch nicht angebracht: Ich kenne jemanden, der sage und schreibe 100.000 EUR im Garten vergraben hat, weil er den Banken nicht traut. Zum Glück hat er seinem Sohn gesagt, wo genau.

Und was ist ihr persönlicher Spar-Tipp?

Ich würde mit einem Silbersparplan beginnen, bei dem sofort physische Ware für mich gekauft wird. Selbst Unternehmer können für ihre Firma Edelmetalle kaufen und Papier gegen echte Werte tauschen.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation in Bezug auf die Corona-Krise?

Jetzt setze ich mich mal in die Nesseln: Gesunder Virus trifft auf marode Wirtschaft. Corona ist schlimm, keine Frage. Der wirtschaftliche Schaden ist noch gar nicht abzusehen. Ich gehe von einer lang andauernden Wirtschaftskrise aus und wir werden alle lernen müssen, „kleinere Brötchen zu backen“. Die Wirtschaft wäre auch ohne Corona bald in Schwierigkeiten geraten.

Aufgrund der Krise sind die finanziellen Einbußen teilweise enorm. Was ist Ihr persönlicher Rat in dieser Situation?

Es wird nach Erkennen des Ausmaßes der wirtschaftlichen Schäden einen weiteren starken Rutsch an der Börse geben. Durch viele Arbeitslose werden die Immobilienpreise sinken. Jetzt ist sicherlich Bargeld wichtig, um die Krise überstehen zu können und das, was übrig ist, bedacht zu investieren.

Und wie gehen Sie persönlich mit der finanziellen Belastung wegen der Krise um?

Ich bin weiterhin wie gewohnt für meine Kunden da – eben nur virtuell. Außerdem bin ich glücklicherweise so aufgestellt, dass ich aus verschiedenen Quellen Einkünfte habe.

Welche langfristigen Auswirkungen sehen Sie für Ihre Branche?

Es wird künftig deutlich weniger Vermittler von Versicherungen und Finanzprodukten geben, da viele jetzt einen Anlass haben, aufgrund des Alters wegen aufzuhören. Dazu kommen die wirtschaftlichen Einbußen: Viele müssen wegen mangelnder finanzieller Polster in die Insolvenz gehen. Zusätzlich werden Produkte wie Lebensversicherungen immer uninteressanter für die heutige Generation. Eventuell werden einige Menschen ihre kapitalansparende Versicherung beitragsfrei stellen oder gar ganz kündigen. Da die Vermittler fünf bis acht Jahre mit ihrer Provision haften, ist hier eine Menge „Sprengstoff“ vorhanden.

Beispiel: Sie stellen eine Versicherung nach zwei Jahren beitragsfrei, die Haftung für den Vermittler beträgt aber acht Jahre. Dann darf dieser Vermittler 75 Prozent seiner Provision zurückzahlen. Denn die Provision ist erst nach acht Jahren vollständig verdient.

Haben Sie allgemein einen ganz persönlichen Geheim-Tipp für Ihre Kunden?

Mit Gold und Silber ist man noch immer gut durch eine Krise gekommen. Bei Silber bin ich der Spekulant: Hier glaube ich, schon bald deutlich höhere Notierungen sehen zu können. Und bei Gold kann ich Menschen die Möglichkeit eröffnen, Gold zu kaufen und somit monatlich damit Geld zu verdienen.

Und was Ihr allgemeiner Tipp, dem Sie jedem Kunden mitgeben?

Sie treffen am Tag über 1000 Entscheidungen, treffen Sie einfach noch ein paar mehr und beziehen Sie dabei Ihr Geld mit ein. Mit einem unabhängigen Experten an der Seite ist das nicht schwer und macht sogar Spaß.

Zu guter Letzt: Was ist Ihr Wunsch oder Ihr Ziel für 2020? Und für 2021?

Mein Wunsch ist es, schnell einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu finden, um das Leben wieder zu normalisieren – wir haben noch genug andere Probleme. Daneben wünsche ich mir, viele Menschen zu finden, die sich trauen, sich selbst mit ihrem Geld zu beschäftigen.

Herzlichen Dank für diese Einblicke!

So erreichen Sie uns:

 

 

Kontakt

FAIRMASTER konzept oHG

Grevenweg 72

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Tel: 040 688 75 99-0

Email: info@fairmaster-konzept.de

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