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GINKGO MANAGEMENT CONSULTING

Getting Digital Done!

Die GINKGO MANAGEMENT CONSULTING GmbH ist international an vier Standorten vertreten: Hamburg, Shanghai, Singapur und Zürich.

Die GINKGO MANAGEMENT CONSULTING GmbH ist international an vier Standorten vertreten: Hamburg, Shanghai, Singapur und Zürich.

Foto: shutterstock

In der Schnelllebigkeit von heute ist es selbst für die technisch versierten Unternehmen problematisch, mit den ständigen Veränderungen und Trends der aufkommenden Technologielandschaft Schritt zu halten. GINKGO MANAGEMENT CONSULTING setzt in gemeinsamer Zusammenarbeit erfolgreich Projekte um, die Kunden auf das nächste digitale Level heben und die so die angestrebten Geschäfts- und IT-Ziele erreichen. Lars Godzik, Gründer und geschäftsführender Partner der GINKGO MANAGEMENT CONSULTING GmbH, im Experteninterview mit dem Hamburger Abendblatt.

Herr Godzik, Ihr Unternehmen berät und unterstützt Unternehmen aus den verschiedensten Branchen im Bereich Digitalisierung und neuer Technologien wie KI oder Blockchain. Wo stehen deutsche Unternehmen diesbezüglich aus Ihrer Sicht? Hinken wir tatsächlich so sehr hinter anderen Ländern wie China oder auch den skandinavischen Ländern hinterher? Wenn ja, woran liegt das?

Im internationalen Vergleich schneiden wir hier in Deutschland nicht ganz so gut ab. Insbesondere, wenn man in die skandinavischen Staaten schaut. Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark sichern sich hier regelmäßig die ersten vier Plätze. Ob in Bereichen wie Konnektivität, Digitale Affinität der Bevölkerung, Nutzung von Onlinebanking oder Onlinehandel, Integration digitaler Technologien, Onlinedienstleistungen in Unternehmen, wie Big Data oder Cloud-Services, oder digitale öffentliche Dienstleistungen aus dem Bereich E-Government. Auch die baltischen Staaten sind weiter, in Estland gibt es beispielsweise bereits seit 2010 elektronisch Rezepte. In vielen asiatischen Ländern, insbesondere China, hat die Digitalisierung längst Einzug in das normale Leben der Bürger gehalten – Mobile Payment war dort schon vor fünf Jahren die dominierende Zahlungsart.

In Deutschland hingegen kann die Vergabe einer einfachen Handelsregisternummer bis zu acht Wochen dauern. Im gesamten öffentlichen Bereich und in der digitalen Verwaltung geben wir leider kein ganz so gutes Bild ab.

In der Wirtschaft sieht es zum Glück etwas anders aus. Hier gibt es zahlreiche Unternehmen, die die Chancen und Risiken der Digitalisierung erkannt haben, sich der Bedeutung des Wandels bewusst sind und sich mit viel Elan und Investments vorbereiten. Dazu zählen sicherlich auch Hamburger Unternehmen wie Hapag-Lloyd und die Otto-Gruppe.

Was sind aus Ihrer Sicht die Faktoren, die die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft beeinträchtigen?

Immer noch glauben einige Unternehmen Digitalisierung sei eine Kleinigkeit. Doch das Gegenteil ist der Fall - die digitale Transformation stellt viele vormals bewährte Erfolgsrezepte der Vergangenheit komplett in Frage, bis zur Disruption und dem notwendigen Abschneiden alter Zöpfe. Durchaus relevante und wichtige Gesetzgebungen wie die Datenschutzgrundverordnung machen es allerdings nicht einfacher.

Was müsste aus Ihrer Sicht passieren – die Politik einbezogen – um die Digitalisierung in Deutschland (und Europa) schneller und effizienter voranzutreiben?

Wir benötigen eine klare Digitalisierungsstrategie, im Rahmen deren Komplexität abgebaut und vor allem Rechtssicherheit gewährleistet wird. Die öffentliche Verwaltung sollte zum Digitalisierungs-Vorreiter werden. Die skandinavischen Länder oder die Schweiz machen es vor. Regelungen zum persönlichen Datenschutz (Beispiel DGSVO) müssen getroffen werden, aber praktikabel bleiben.

Überall ist derzeit zu lesen, dass die Corona-Pandemie die Digitalisierung beschleunigt hat. Sehen Sie diesen Trend bestätigt?

Absolut. Kunden bestätigten mir mehrfach, dass sämtliche strategischen Ausarbeitungen hochbezahlter Berater deutlich weniger Effekte auf die Digitalisierungs-Bestrebungen gehabt haben als Corona. (lächelt)

Während der Pandemie haben Unternehmen nicht nur gelernt mit Home Office bzw. Remote Work umzugehen, sondern sich auf Daten und automatisierte Prozesse zu verlassen. Der Wert dieser automatisierten Prozesse und der zugrundeliegenden digitalen Architekturen - z. B. in der Supply Chain – wurde während Covid eindrucksvoll demonstriert.

Inwieweit hat sich Ihre Arbeit als Unternehmensberatung durch die Pandemie positiv oder negativ verändert?

Ich selbst habe Home Office und Remote Work vor Corona recht skeptisch gegenübergestanden, wurde aber eines Besseren belehrt. Heute arbeiten unsere Mitarbeiter ganz selbstverständlich von dort aus, wo sie wollen. Ob in China für ein Projekt in Singapore, am Gardasee für ein Project in Hamburg o.ä. Das funktioniert hervorragend, ist effizient, spart Zeit, Reisestress und -kosten. Vor allem aber schont es die Umwelt, denn man fliegt nicht mehr für ein zweistündiges Meeting quer über das Land. Ein willkommener ökologischer Nebeneffekt. Aus all den genannten Gründen werden wir das auch bis zu einem gewissen Grad so beibehalten. Remote Work gibt uns und unseren MitarbeiterInnen aber nicht nur Gestaltungsraum und Flexibilität, sondern erschließt uns auch ganz neue Arbeitsmodelle. Für Alleinerziehende war beispielsweise die Beratertätigkeit aufgrund der Reisetätigkeiten früher undenkbar – jetzt ist das möglich!

Eher negativ ist sicherlich, dass sich die Intensität der Arbeit nochmal deutlich gesteigert hat. Bei allem Effizienzgewinn ist diese gnadenlose Durchtaktung von 30-Minuten-Slots für Video-Konferenzen auf Dauer auch nicht machbar und wünschenswert.

Der Claim von GINKGO lautet: getting digital done. Wie tief gehen Sie eigentlich in die Projekte Ihrer Kunden mit rein? Über die Beratung hinaus bis zur Umsetzung?

Aufgrund unserer Umsetzungsorientierung sind wir erst dann zufrieden, wenn unsere Projekte wirklich realisiert worden sind und Wert stiften. Um dies zu ermöglichen, entwickeln wir zunächst die Strategien gemeinsam mit unseren Kunden und steuern dann die Um- und Durchsetzung dieser komplexen Vorhaben. Und dabei spielen unterschiedliche Kompetenzen eine Rolle – Strategie, Change Management, Data Science und Cyber Security, die GINKGO aus einer Hand ohne Reibungsverluste zum Einsatz bringt.

Was sind die derzeit größten Herausforderungen / Probleme / Wünsche, die Kunden an Sie herantragen? Und gibt es hier Unterschiede bezüglich der verschiedenen Branchen/Industrien?

Erstaunlicherweise gibt es recht wenig branchenspezifische Anforderungen. Ein Differenzierungsmerkmal ist eher „first movers“ versus „late movers“ – der Reifegrad der Industrien und Unternehmen ist sehr unterschiedlich und bestimmt natürlich auch die jeweiligen Prioritäten.

Eine Herausforderung ist sicherlich auch, dass die Benefits von Digitalisierungs-Initiativen nicht immer sofort zu kurzfristigen Erfolgen führen können. Aber diese kurzfristigen Erfolge bzw. Leuchtturmprojekte sind elementar wichtig, um Vertrauen aufzubauen.

Was sind für Ihre Kunden derzeit die wichtigsten Themen?

Ganz klar ganzheitliche Digitalisierung verstehen, Business Chancen erkennen und Initiativen lancieren. Operativ definitiv Data Management, aber auch die Absicherung durch Cyber Security. Entsprechend liegen die fachlichen Prioritäten sehr unterschiedlich mal in der Supply Chain, im Sales & Marketing, in der Produktion oder eben auch im Aufbau neuer Geschäftsmodelle.

Gibt es Themen, um die sich Unternehmen derzeit zu wenig kümmern?

Aus meiner Sicht kommt das Thema Artificial Intelligence strategisch und unternehmensweit gedacht etwas zu kurz und wird nicht zu Ende gedacht. Um Ansätze von AI in der Zukunft umsetzen zu können, sollten Unternehmen eine langjährige Roadmap entwickeln, die bei der Schaffung der Grundlagen anfängt (beispielsweise im Master Data Management, Daten Architekturen etc.), um dann sukzessive in komplexere Anwendungsfälle und Automatisierung einsteigen zu können. Grundvoraussetzungen sind aber auch hierfür immer eine innovationsorientierte Unternehmenskultur und – man kann es gar nicht genug betonen – eine schlagkräftige Cyber-Security-Einheit.

Herzlichen Dank für diesen interessanten Einblick!

Wir freuen uns auf Sie unter:    

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Tel.: +49 40 809 081 172

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