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Achtsamkeit Portal

Warum unser Gehirn für das digitale Zeitalter (noch) nicht ausreichend programmiert ist

Foto: Archiv

Dr. Melanie Peschmann, Geschäftsführerin des Achtsamkeit Portals und Autorin des Buches „Achtsamkeit für Mitarbeiter und Führungskräfte“, erklärt, welche Tücken der heutige Lebensstil mit sich bringt und wie Achtsamkeit Abhilfe schafft.

Unsere (Arbeits-)Welt hat sich allein in den letzten 50 Jahren so massiv verändert, dass es uns immer schwerer fällt, stressfrei und mit einem hohen Energie- und Leistungsniveau in dieser Welt bestehen zu können. Wenn wir uns an die Zeit der Jäger und Sammler erinnern, hat unsere Welt heute kaum noch etwas mit dem zu tun, wofür unser Gehirn ursprünglich optimal programmiert wurde. Während wir früher den ganzen Tag an der frischen Luft waren, eine körperliche Leistungsfähigkeit wie ein Spitzensportler aufweisen konnten und uns gesund und abwechslungsreich ernährt haben, sieht der Alltag heute komplett anders aus.

Nine to Five: Konzentrationskiller für das Steinzeit-Gehirn

Aktuell sitzen wir acht Stunden und länger am Schreibtisch. Auf dem Tisch liegen unser Firmen-Handy und unser privates Smartphone, während das Headset permanent im Ohr klebt. Wir starren in zwei, manchmal sogar drei Bildschirme, die von einem kleinen Notebook gefüttert werden, sodass mobil auch möglichst immer und überall gearbeitet werden kann. Ständige Erreichbarkeit ist mittlerweile ein Grundgesetz und so prallen E-Mails, WhatsApp- oder LinkedIn-Nachrichten in einer Häufigkeit auf uns ein, dass es kaum noch möglich ist, sich für ein paar Minuten auf eine Aufgabe zu konzentrieren.

Doch diese Entwicklung macht vor allem unserem Steinzeit-Gehirn mächtig zu schaffen, denn genau für diesen Lärmpegel, die vielen Unterbrechungen und die permanente Erreichbarkeit ist es einfach nicht geschaffen. Das ständige Hintergrundrauschen, das unser Gehirn ohne Unterbrechungen mit Informationen und Reizen überflutet, macht es uns immer schwieriger, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Als Folge sinken unsere Konzentrationsspanne und Leistungsfähigkeit seit Jahren.

Müdigkeit und Autopilot-Modus als Konsequenzen

Ursache dieser Entwicklung ist, dass unser Gehirn entgegen früherer Annahmen, nicht multitaskingfähig ist. Unsere Schaltzentrale verfügt nur über sehr begrenzte Möglichkeiten, unsere Aufmerksamkeit zu verteilen. Was wir als Multitasking bezeichnen und was gerade in der digitalen Welt zum Alltag gehört, ist nicht mehr als das ständige hin und her wechseln zwischen unterschiedlichen Reizen und Informationen, die auf uns einprallen. Und dieses ständige Switchen macht vor allem eins: müde, führt zu Fehlern und kostet am Ende sogar wesentlich mehr Zeit. Es zieht so viel Energie aus unserem Akku, dass unser Gehirn sich eine Strategie überlegen muss, um uns trotzdem halbwegs sicher durchs Leben zu navigieren.

Diese Ausweichstrategie nennt sich Autopilot. In diesem Modus wehrt unser Gehirn einfach den Großteil der elf Millionen Informationen, die jede Sekunde auf uns einprallen, ab und bedient sich lieber alter Schubladen aus unserer Vergangenheit. Doch dies führt dazu, dass wir nur noch in Daumenregeln, Muster und Routinen leben, den Zugang zu uns selbst verlieren und uns leer und ausgebrannt fühlen. Die pausenlose Aufnahme von Informationen hat weiterhin die Konsequenz, dass unser Gehirn nicht mehr zur Ruhe kommt. Doch Ruhe wurde über die letzten drei Millionen Jahre in unserem Gehirn verankert und daran wird auch die permanente Reizüberflutung der heutigen Zeit so schnell nichts ändern können.

Achtsamkeit als Schlüssel zur vollen Potentialentfaltung

Um den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden, brauchen wir daher eine Art „Evolutionsbooster“, der unser Gehirn für die Anforderungen der heutigen Zeit optimal programmiert. Und hier kommt Achtsamkeit ins Spiel.

Wissenschaft und Forschung konnten mittlerweile anhand unzähliger Studien belegen, dass uns Achtsamkeit dabei unterstützt, in der viel zitierten VUCA-Welt gelassener, klarer und leistungsfähiger zu werden. Achtsamkeit führt zu einer besseren Vernetzung unseres Gehirns und stärkt genau die Fähigkeiten, die unserem Steinzeit-Werkzeug dabei helfen, mit den Anforderungen der heutigen Zeit besser zurechtzukommen.

Achtsamkeit ist ein Training für unser Gehirn und bedeutet, sich zu 100 Prozent auf genau das zu konzentrieren, was man in diesem Augenblick gerade tut. Diese Konzentration führt zu einer Stille in uns, die Gehirnzellen wachsen lässt, die für unser Gedächtnis und unsere Lernfähigkeit verantwortlich sind. Gleichzeitig werden wir kreativer, empfinden weniger Stress und erleben wesentlich mehr Spaß an dem was wir tun.

Während wir in Unternehmen die digitale Transformation weiter nach vorn treiben, sollten wir daher auch gleichzeitig dafür sorgen, dass unser Gehirn optimal an das digitale Zeitalter angepasst wird. Achtsamkeit liefert genau diesen Werkzeugkoffer, den wir brauchen, um in der heutigen Arbeitswelt wieder unser volles Potential entfalten zu können.

Über das Unternehmen:

Das Achtsamkeit Portal ist eine ganzheitliche Unternehmensberatung, die sich darauf spezialisiert hat, Unternehmen, Mitarbeiter, Führungskräfte und Teams dabei zu unterstützen, mit den Arbeitsanforderungen des digitalen Zeitalters besser zurecht zu kommen.

Wir freuen uns auf Sie:    

Kontakt

 

 

Achtsamkeit Portal GbR,
Dr. Melanie Peschmann

Adolph-Schönfelder-Straße 39

22083 Hamburg

Web: www.achtsamkeit-portal.de

Telefon: 040 211 16 785

Mail: info@achtsamkeit-portal.de

Schwerpunkte

 

Achtsamkeit

Transformation

Potentialentfaltung