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GBI Großhamburger Bestattungsinstitut rV

„Der Tod macht keinen Unterschied. Wie wir.“

Foto: © GBI Großhamburger Bestattungsinstitut rV

Der Tod und alles, was damit zusammenhängt, ist ein Thema, das in der Regel eher gemieden wird. Früher oder später muss sich jedoch jeder von uns mit der Sterblichkeit beschäftigen – sei es, weil man von einem geliebten Menschen Abschied nehmen oder sich sogar auf sein eigenes Ableben vorbereiten muss und möchte. Nichts davon ist einfach. Umso besser ist es dann, erfahrene Profis an seiner Seite zu wissen, die einen klaren Kopf bewahren und sich dennoch als empathische Zuhörer erweisen.

Die Bestattungsfachwirtin Melanie Regenberg, Bestattermeisterin Nathalie Jess und ihre Kolleginnen und Kollegen vom GBI Großhamburger Bestattungsinstitut rV nehmen Menschen in Trauer mit viel Feingefühl an die Hand und helfen ihnen durch diese schwere Zeit des Verlusts. Dabei liegt den Frauen ganz besonders auch das Thema Vorsorge am Herzen.

Das GBI Großhamburger Bestattungsinstitut besteht bereits seit über 100 Jahren. Inwiefern hat sich in einem Jahrhundert das Berufsbild des Bestatters verändert?

Nathalie Jess: Da der religiöse Kontext immer häufiger in den Hintergrund tritt ist es wichtig andere Rituale für die Abschiedname zu schaffen. Die klaren Abläufe bei einer kirchlichen Trauerfeier geben den Menschen Halt und Struktur, das ist manchmal hilfreich, passt allerdings oft nicht zum Leben des Einzelnen und zum allgemeinen Streben nach Individualität. Als Bestatter sind wir gefordert so individuell und kreativ zu werden wie die Menschen, die uns gegenübersitzen. Es gibt immer mehr neue Möglichkeiten im Bestattungsbereich, alleine die Gewichtung von Erdbestattung zu Feuerbestattung hat sich innerhalb der letzten 100 Jahre stark verändert. Mit der Feuerbestattung kamen viele neue Möglichkeiten wie der letzte Ort der Ruhe aussehen kann. Als Bestatter muss man immer einen Mittelweg finden zwischen den Wünschen der Angehörigen und den Vorschriften, die es zu beachten gilt.

Mittlerweile gibt es zahlreiche unterschiedliche Bestattungsformen. Welche Wahl haben Ihre Kundinnen und Kunden bei ihrer letzten Ruhestätte?

Melanie Regenberg: Grundsätzlich entscheidet man sich für eine Erdbestattung oder eine Feuerbestattung. Bei der Erdbestattung geht es dann darum, wie die Grabstätte aussehen soll und auf welchem Friedhof sie sich befindet oder ob eine Überführung ins Heimatland vorgesehen ist, um dort die letzte Ruhestätte aufzusuchen. Bei der Feuerbestattung gibt es viele Möglichkeiten: Zum Beispiel der Seebestattung, die immer beliebter wird, geht eine Feuerbestattung voraus.

Nathalie Jess: Mittlerweile gibt es einige Dienstleister rund um das Thema Transformation der Asche. Es gibt die Möglichkeit aus der Asche Schmucksteine fertigen zu lassen oder aus einem Gemisch von Erde und Asche einen Baum zu ziehen, der dann später an einem Lieblingsort gepflanzt werden kann. Auch eine sogenannte Luftbestattung, das Verstreuen der Asche auf einer Almwiese, ist möglich. Ganz außergewöhnlich ist die Weltraumbestattung, dieser geht auch eine Feuerbestattung voraus. Körperspende, Kryonik oder Plastination sind äußerst selten. Ich bin sicher, dass im Laufe der Jahre immer mehr Möglichkeiten hinzukommen werden. Die Bestattung in einem Wald erfreut sich auch immer größerer Beliebtheit, hierbei ist jedoch dringend zu bedenken, dass Herrschaften, die nicht mehr gut zu Fuß sind, deutliche Schwierigkeiten bekommen können die Grabstätten aufzusuchen - das wird häufig vergessen.

Warum liegt Ihnen beiden das Thema Vorsorge so besonders am Herzen?

Melanie Regenberg: Gerade, weil es vielen Menschen schwerfällt über das Thema Trauer, Tod und Abschied zu sprechen, ist es gut dies zu tun, wenn noch keine „Dringlichkeit“ vorliegt. Die Bestattungsvorsorge-Gespräche sind ehrlich, herzlich und manchmal auch wirklich lustig, also eine Atmosphäre, in der man dieses schwere Thema leichter besprechen kann, und auch mehr Mut hat nachzufragen, welche Möglichkeiten es gibt.

Nathalie Jess: Wenn es um einen konkreten Sterbefall geht, ist die Offenheit nicht in diesem Ausmaß gegeben, weil der Schmerz des Verlustes, die Sorge um die Zukunft und auch der Zeitdruck in dieser Belastungssituation viele Menschen hemmen.

Welche Menschen lassen sich in der Regel bezüglich einer Vorsorge von Ihnen beraten?

Melanie Regenberg: Das ist unterschiedlich, es gibt die einen die bereits einen Sterbefall miterlebt und gespürt haben, wie sehr sie sich gewünscht hätten ein Stückchen besser auf das Geschehen vorbereitet zu sein. Alleinstehende, die sichergestellt wissen möchten, dass ihre Bestattung nach ihren Wünschen stattfindet, Paare, die ihre Nachkommen oder nächsten Angehörigen organisatorisch und finanziell entlasten wollen, Menschen mit sehr klaren Vorstellungen, denen die Konkretisierung ihrer Wünsche Sicherheit gibt.

Und wenn ich im Nachhinein doch noch Änderungswünsche habe, was die Musik, den Blumenschmuck oder gar die Bestattungsform angeht?

Melanie Regenberg: Es ist nicht selten, dass sich im Laufe der Jahre die Wünsche und Einstellungen zum Thema Bestattung verändern. Eigene Änderungen sind jederzeit möglich und erfolgen schriftlich.

Vielleicht ein paar Tipps für Unentschlossene: Wie können Sie überzeugen?

Nathalie Jess: Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ableben ist eine ganz persönliche Sache - Aufdringlichkeit und Druck ist bei so einem Thema fehl am Platz! Die Beraterinnen und Berater bei uns nehmen sich Zeit für Fragen und schaffen sachlich und ruhig Unsicherheiten aus der Welt - und das überzeugt.

Was sind die Vorteile einer Vorsorge?

Melanie Regenberg: Ganz klar: Organisatorische Sicherheit, finanzielle Klarheit, Selbstbestimmung für den letzten Weg, emotionale Entlastung, Minimierung von möglichen familiären Konflikten.

Darüber hinaus ist eine angemessene Bestattungsvorsorge sicher vor dem Zugriff dritter, zum Beispiel dem Sozialamt, geschützt.

Wenn es um die Vorstellungen der eigenen Beerdigung geht, gibt es doch sicherlich auch viel Ungewöhnliches, das Ihnen in Ihrem Berufsalltag unterkommt. Was ist der kurioseste Bestattungswunsch, der bislang an Sie gerichtet wurde?

Melanie Regenberg: Es gibt keine vollkommen kuriosen Wünsche. Es gibt Dinge, die man selbst für sich nicht gut finden würde, aber die persönliche Einstellung hat bei unserer beratenden Funktion keinen Platz. Man muss herausfinden, was für mein Gegenüber die Möglichkeit ist, die ein bisschen Leichtigkeit in die schwere Zeit bringt. Dass es kein „Richtig“ und kein „Falsch“ gibt, ist unser Maßstab.

Nathalie Jess: Selbst finde ich es immer spannend, wenn unterschiedliche Kulturen zusammenkommen und dies beim Abschied sichtbar wird, wie etwa hinduistische Rituale in Verbindung mit einem katholischen Segen. Oder Abschiede am Lieblingsort zum Beispiel im Garten, im Sportverein oder vielleicht bei einer Barkassenfahrt. Am liebsten mag ich aber die kleinen persönlichen Ideen – wie etwa am Grab noch einen kleinen Schnaps gemeinsam zu trinken und ein Schluck darf mit ins Grab. Oder wenn auch Kinder sich bei der Gestaltung der Urne oder des Sarges einbringen.

Um die Erinnerung an einen geliebten Menschen immer bei sich zu tragen, gibt es unter anderem die Möglichkeit, aus einem Teil der Asche einen Diamanten zu fertigen. Bieten Sie auch andere Erinnerungsstücke an?

Nathalie Jess: Eine sehr schöne Möglichkeit ist der Fingerabdruck auf einem Schmuckstück. Bei einem Erinnerungsstück muss man sich immer fragen, ob es einem guttut oder belastet. Die Vorstellung einen Diamanten aus der Asche der/des Liebsten zu tragen kann dem einen Frieden schenken, dem nächsten drückt es eine schwere Verantwortung auf. Die besten Erinnerungsstücke haben die Menschen schon bei sich – und wenn es der Kochlöffel der Großmutter ist.

Abschließend einmal Hand aufs Herz und frei heraus: Wieso sollten die Menschen im Trauerfall oder auch für die Planung ihrer eigenen Beerdigung zu Ihnen kommen?

Nathalie Jess: Weil wir ein ganz besonderes und transparentes Konzept haben. Unsere Preisgarantie auf unsere Leistungen ist so weit mir bekannt einmalig. Letzten Endes bedeutet dies, um so früher ich mich um die Bestattungsvorsorge kümmere, um so mehr kann ich auch sparen.

Melanie Regenberg: Sind wir ehrlich, die Kosten für eine Bestattung können erheblich sein, gerade weil die Gesamtkosten sich aus den Leistungen des Bestatters UND den anfallenden Gebühren zusammensetzen. Wir sind ein großes, weltoffenes Bestattungsinstitut mit 100-jähriger Erfahrung und beraten gerne!

Wir freuen uns auf Sie unter:
Kontakt

GBI Großhamburger Bestattungsinstitut rV

Fuhlsbüttler Straße 735

22337 Hamburg

Telefon: 040 / 24 84 00

E-Mail: kontakt@gbi-hamburg.de

Web: www.gbi-hamburg.de

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