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Kanzlei Dr. Senka Sarvan

Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft

Sie möchten studieren und Ihren Studienplatz einklagen? Sie möchten Ihre Prüfung anfechten? Dr. Senka Sarvan steht Ihnen bei Fragen wie diesen zur Seite.

Sie möchten studieren und Ihren Studienplatz einklagen? Sie möchten Ihre Prüfung anfechten? Dr. Senka Sarvan steht Ihnen bei Fragen wie diesen zur Seite.

Foto: Rosemarie Schoenthaler

"Die Interessen meiner Mandanten liegen mir sehr am Herzen und die Bildung ist es, die einen Grundstein für ihren beruflichen Lebensweg legt", sagt Rechtsanwältin Dr. Senka Sarvan. Mit ihrer Kanzlei hat sie sich unter anderem auf das Bildungsrecht spezialisiert, um ihren Mandant:innen eine möglichst erfolgreiche berufliche Zukunft zu ermöglichen und ihnen bei Schwierigkeiten zur Seite zu stehen. Im Interview erzählt Dr. Senka Sarvan, wie es zu dieser Spezalisierung kam, wie beispielsweise Schul- oder Studienplatzklagen aussehen und wie hoch die Erfolgsquote ist, mit ihrer Hilfe tatsächlich die Wunschschule oder -universität besuchen zu können.

Frau Dr. Sarvan, welche Expertise können Sie vorweisen?

Meine Kanzlei bietet eine vollumfassende, bundesweite Beratung und Vertretung im Bildungs-, Arbeits- und Sozialrecht.

Bleiben wir mal beim Bildungsrecht. Was genau ist darunter zu verstehen?

Das Bildungsrecht umfasst alle Rechtsgebiete, die Bildungsbereiche rechtlich reglementieren, angefangen von Schulrecht über das Recht der beruflichen Ausbildungen bis hin zum Hochschulrecht. Konkret geht es vor allem um Rechte und Pflichten der verschiedenen Akteure aus dem Schul-, Prüfungs-, Hochschul- oder Promotionsverhältnis, wobei ich in diesem Bereich die rechtlichen Interessen von Schülern, Studienbewerbern, Auszubildenden, Studierenden oder Promovenden vertrete. Im Bereich des Arbeitsrechts vertrete ich außerdem die rechtlichen Interessen des Schul- und Hochschulpersonals bei allen Streitigkeiten rund um das Arbeitsverhältnis. Selbstverständlich gehören aber auch Arbeitnehmer anderer Branchen zu meinem Mandantenkreis.

Warum gerade Bildungsrecht?

Die Interessen meiner Mandanten liegen mir sehr am Herzen und die Bildung ist es, die einen Grundstein für ihren beruflichen Lebensweg legt. Hier werden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Deshalb ist es so essentiell, sobald Schwierigkeiten auftreten, die so schwerwiegende und existentielle Folgen, wie etwa das endgültige Nichtbestehen einer Bachelor-, Master- oder Staatsexamensprüfung nach sich ziehen können, umgehend zu handeln und den richtigen Rechtsbeistand zur Rate zu ziehen, da kleinste Fehler zu nicht mehr rückgängig zu machenden Nachteilen, um nicht zu sagen, zu regelrechten Schäden für die gesamte berufliche Zukunft des Mandanten führen können. Eine erfolgreiche Vertretung in diesen Bereichen setzt neben schnellem Handeln, welches häufig erforderlich wird, vor allem umfangreiches Spezialwissen, Erfahrung und regelmäßige Fortbildung voraus. Diesen Service biete ich meinen Mandanten.

Wie kam es zu dieser Spezialisierung?

Ich habe bereits während meines Studiums in einer Kanzlei gearbeitet, die auf Hochschulrecht, aber auch auf das Recht der Ausbildungsförderung, sowie das Arbeits- und das Sozialrecht spezialisiert war. Nach meiner Promotion, sowie nach dem erfolgreich abgeschlossenen 2. Juristischen Staatsexamen habe ich anschließend in derselben Kanzlei zunächst als angestellte Rechtsanwältin gearbeitet. Als ich schließlich meine eigene Kanzlei gegründet habe, kam das Schulrecht noch dazu. Es hat einfach gepasst.

Was genau fällt unter das Schulrecht?

Nun, das Schulrecht umfasst die Gesamtheit aller Rechtsnormen, die die Schule betreffen. Das Schulrecht regelt insbesondere die mit dem Schulbetrieb zusammenhängenden Rechte und Pflichten von Schülern, Lehrern, Eltern, Schulaufsicht und Schulträgern. Der überwiegende Teil meiner Tätigkeit betrifft jedoch Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen im Schulverhältnis.

Was sind die häufigsten Fälle, mit denen Mandantinnen und Mandanten zu Ihnen kommen?

Es ist unterschiedlich. Einen hohen Anteil bilden die sogenannten Schulplatzklagen. Dabei geht es um den Zugang zur Wunschschule. Es kommt leider immer noch sehr häufig vor, dass Kinder einer anderen als der Wunschschule zugewiesen werden, die von der Entfernung her oftmals sehr viel weiter entfernt ist als die Wunschschule. Dies zieht für viele Eltern einen größeren Organisationsaufwand nach sich, der oft kaum oder nur schwer zu bewältigen ist. Diese Eltern entscheiden sich häufig, den Rechtsweg zu beschreiten.

Häufig ist es auch so, dass ein Kind als einziges aus seinem Freundeskreis nicht die Wunschschule erhält. Die Enttäuschung ist dann sehr groß, weshalb auch in solchen Fällen auf den Rechtsweg zurückgegriffen wird.

Andere Fallkonstellationen betreffen ähnlich wie im Hochschulrecht oder dem Recht der beruflichen Ausbildungen etwa die Prüfungsanfechtung. Hier geht es darum, entweder einen Prüfungsversuch annullieren zu lassen, mit dem Ziel, einen neuen Prüfungsversuch zu erhalten oder die Aufhebung einer Bewertung (Note) und eine Neubewertung zu erreichen.

Andere Fälle betreffen z.B. Rückstellungen von der Schulpflicht, den Nachteilsausgleich, die (Verweigerung der) Schulbegleitung, Versetzungen, Ordnungsmaßnehmen oder Ähnliches.

Und wie ist es im Hochschulrecht?

Im Hochschulrecht bilden – ähnlich wie im Schulrecht – Zulassungsstreitigkeiten einen großen Schwerpunkt. Es geht darum, dass man als Studienbewerber an der Wunschhochschule keinen Studienplatz erhält und sich diesen auf dem rechtlichen Weg erstreiten muss.

Zu meinen Tätigkeitsbereichen im Hochschulrecht zählen neben der oben bereits erwähnten Prüfungsanfechtung u.a. Anerkennung von Leistungen, Zulassung und Rücktritt von der Prüfung sowie Exmatrikulationen.

In welchen Fällen ist tatsächlich eine Klage notwendig?

Das lässt sich nicht pauschal sagen und hängt sowohl vom Einzelfall als auch vom Rechtsgebiet ab. So erfordern etwa Studienplatzklagen, hin und wieder aber auch die Schulplatzklagen, ein schnelles Handeln, welches den Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Anordnung beim Verwaltungsgericht nach sich zieht. Dies hängt damit zusammen, dass Fristen gewahrt werden müssen, die kein langes Abwarten zulassen, wie etwa der Vorlesungsbeginn an der Hochschule oder der Beginn eines neuen Schuljahres. Tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch nicht um eine Klage im Rechtssinne, sondern um ein sogenanntes Eilverfahren, welches, wie das Wort bereits erahnen lässt, in sehr dringenden Fällen geboten ist, da andernfalls die Rechte des Betroffenen nicht mehr hinreichend gewahrt werden und ihm unzumutbare Nachteile entstehen könnten.

Geht es hingegen um eine Prüfungsanfechtung, kann auch vorliegend ein Eilverfahren notwendig werden, so etwa, wenn keine Wiederholungsversuche mehr zur Verfügung stehen und eine zeitnahe Überprüfung der letzten Prüfungsbewertung erreicht werden soll, etwa bei mündlichen oder praktischen Prüfungen. Doch dies ist nicht die große Mehrheit. Der Großteil der Prüfungsanfechtungen wird mit einem Widerspruchsverfahren eingeleitet, dem ein sogenanntes Überdenkungsverfahren zugrunde liegt.

Weigern sich die Prüfungsämter, dem Widerspruch trotz eines fundierten Vortrags abzuhelfen, ist es erforderlich, ein Klageverfahren vor den Verwaltungsgerichten durchzuführen.

Wie läuft eine Klage vor dem Verwaltungsgericht ab?

Sofern das Widerspruchsverfahren mit einem negativen Widerspruchsbescheid beendet wird, besteht die Möglichkeit, binnen eines Monats ab Zugang des Bescheids bei dem zuständigen Verwaltungsgericht Klage einzureichen. Diese wird schließlich dem Gegner zugestellt, der sodann die Gelegenheit erhält, sich dazu zu äußern. Es kommt zu einem Schriftwechsel der Parteien. Schließlich kommt es zu einer mündlichen Verhandlung, bei der die Zulässigkeit und die Begründetheit der Klage mit dem Gericht erörtert werden. Hierbei erhalten beide Seiten die Möglichkeit, ihre Rechtsauffassung vorzutragen und wenn erforderlich, Beweis anzubieten. Das Verfahren kann sowohl durch eine Entscheidung des Gerichts als auch durch eine Einigung mit der Gegenseite beendet werden. Eine Einigung bedeutet, dass man zu bestimmten Bedingungen, wie etwa einer Verpflichtung zur Klagrücknahme sein Ziel erreicht, ohne dass es einer gerichtlichen Entscheidung bedarf. Dies ist im Prüfungsrecht keine Seltenheit, jedoch auch keine Garantie.

Wie oft kommt es vor, dass ein Schulplatz oder -wechsel, Prüfungsleistung oder ähnliches auf rechtlichem Wege erstritten werden muss?

Es kommt drauf an, in welchem Rechtsgebiet wir uns befinden, sowie welcher Streitgegenstand konkret betroffen ist. Wie gesagt, im Bereich der Studienplatzklagen ist ein Eilverfahren unabdingbar, während im Schulrecht der Großteil der Schulplatzverfahren bereits im Widerspruchsverfahren erledigt werden kann.

Im Bereich der Prüfungsanfechtung kommt es hingegen häufiger vor, dass Klage gegen den negativen Bescheid in Gestalt des Widerspruchsbescheides erhoben werden muss.

Können Sie erklären, wieso das so ist?

Wie gesagt, geht es um Studien- oder Schulplatzverfahren, so kann den Betroffenen der Ausgang eines Klageverfahrens aufgrund der langen Verfahrensdauer nicht zugemutet werden. Deshalb wird der überwiegende Teil im Eil- und/ oder Widerspruchsverfahren erledigt. Zum anderen arbeiten in den Prüfungs- und Rechtsämtern auch nur Menschen. Und Menschen machen nun mal Fehler. Dies führt sodann dazu, dass etwa im Prüfungsbereich Klagen erforderlich werden.

Wie hoch ist die Erfolgsquote, auf rechtlichem Weg seinen Schulplatz oder aber seine Prüfungsergebnisse anzufechten?

Ich kann mit Stolz sagen, dass wir sehr gute Ergebnisse erzielen. Dies freut mich sehr und hängt eben damit zusammen, dass jeder Fall mit großer Sorgfalt und Fachexpertise bearbeitet wird. Letztere befindet sich dank regelmäßiger Fortbildung stets auf dem neuesten Stand. Hinzu kommt, dass ich meine Mandanten vom Anfang an offen und ehrlich über ihre Chancen aufkläre. Dies gilt im Übrigen auch für alle anderen Rechtsgebiete, die ich – wie anfangs dargelegt – schwerpunktmäßig betreue, nämlich das Arbeits- und Sozialrecht, wobei zum Letzteren auch das Recht der Ausbildungsförderung nach dem BAföG gehört.

Gleichwohl lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten, da sehr viele Faktoren eine Rolle spielen und jeder Fall immer einzeln geprüft werden muss.

Können Sie einmal beschreiben, wie eine rechtliche Betreuung bei Ihnen abläuft?

Gern. In der Regel nehmen die Mandanten den Kontakt zu mir auf, weil es ein rechtliches Problem zu lösen gilt. Anschließend vereinbaren wir einen Erstberatungstermin, bei dem die Rechtslage ausführlich besprochen wird. Dabei geht es in erster Linie um die Frage, welche Rechtsbehelfe oder Rechtsmittel zur Verfügung stehen, wie es um deren Erfolgsaussichten bestellt ist sowie mit welchen Kosten zu rechnen ist.

 

Kontakt

 

Rechtsanwältin Dr. Senka Sarvan

Alsterufer 33

20354 Hamburg

E-Mail: info@kanzlei-sarvan.de

Tel. 040 533 089 500

Web: kanzlei-sarvan.net

 

Schwerpunkte

 

Arbeitsrecht

Schulrecht

 

Sozialrecht