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Schneider Stein & Partner

Mit Leidenschaft an der Seite der Mandanten

Die Spezialisierung im Familien- und Erbrecht hat in der Hamburger Kanzlei Schneider Stein & Partner eine jahrzehntelange Tradition.

Die Spezialisierung im Familien- und Erbrecht hat in der Hamburger Kanzlei Schneider Stein & Partner eine jahrzehntelange Tradition.

Foto: Schneider Stein & Partner

Eine Scheidung oder ein Streit ums Erbe bedeutet eine große emotionale Belastung, sie trennt nicht nur Familien, sondern beinhaltet in rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht auch viele Unklarheiten und Risiken.

Mit erb- und familienrechtlichen Problemen, etwa in Bezug auf Unterhalt, Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich, Pflichtteil und Testierfähigkeit, beschäftigen sich die Fachanwälte für Familien- und Erbrecht der Hamburger Anwaltskanzlei Schneider Stein & Partner tagtäglich. In außergerichtlichen Verhandlungen und in gerichtlichen Verfahren setzen die Experten auf konsequente Durchsetzung der Rechte ihrer Mandanten. Im Interview sprachen wir mit Rechtsanwalt Jörn Vinnen und Rechtsanwältin Britta Schönborn.

Herr Vinnen, wofür steht Schneider Stein & Partner? Welche Mandanten kommen zu Ihnen?

Jörn Vinnen: Unsere Kanzlei steht seit über 60 Jahren für hochspezialisierte Beratung und Vertretung im Familien- und Erbrecht. Zu unserem Team zählen zwölf Fachanwälte für Familienrecht und vier Rechtsanwälte mit Tätigkeitsschwerpunkt im Familienrecht, darunter ein Vorsitzender Richter eines Familiensenats im Ruhestand. Eine unserer Rechtsanwältinnen ist darüber hinaus auch als Mediatorin tätig.

Unsere Mandanten sind durchaus vielschichtig und kommen aus allen Bereichen – wir decken die gesamte Bandbreite familienrechtlicher Fälle ab. Wir verfügen über ein besonderes Maß an Erfahrung bei der Bearbeitung von Fällen, in denen Unternehmerisches und Immobilienvermögen durch Scheidungen betroffen wird. Weiter haben wir Erfahrung mit international gelagerten Fällen.

Frau Schönborn, was ist das Besondere an Schneider Stein & Partner?

Britta Schönborn: Wir sind eine der größten familienrechtlich ausgerichteten Kanzleien in Deutschland und nutzen diese Spezialisierung, um besonders erfolgreich für unsere Mandanten tätig zu sein. Mehrere unserer Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sind als Fachautoren und Referenten tätig, wir bilden uns intensiv fort und beraten und bearbeiten in internen Teams besonders komplexe Fälle.

Der inhaltliche Fokus der Kanzlei liegt auf dem Familien- und Erbrecht. Warum haben Sie sich auf diese Bereiche spezialisiert? Was macht sie so spannend?

Jörn Vinnen: Jeder einzelne von uns ist ein „Überzeugungstäter“, wir haben uns bewusst für diese Rechtsgebiete entschieden. Jeder von uns ist auch nach langer Tätigkeit noch mit großer Leidenschaft an der Seite der Mandanten, die wir in einer für sie meist sehr existentiellen Lebenskrise begleiten und unterstützen können. Die Rechtsgebiete sind gleichermaßen rechtlich wie menschlich anspruchsvoll und verlangen unseres Erachtens eine klare Spezialisierung: Familiäre Konflikte treffen jeden von uns ins Mark und beeinflussen das künftige Schicksal von Familien oft über mehrere Generationen hinweg. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung, die über die rein juristische Seite hinausreicht. Wenn gütliche Lösungen nicht gelingen, geht es aber im Falle eines eskalierten Konflikts auch darum, mit Hilfe von Gerichten die Interessen des eigenen Mandanten effektiv durchzusetzen. Die Vielschichtigkeit der Menschen, ihrer Probleme und ihrer Konflikte und die oft erfahrungsgeleitete Anwendung von Lösungsmöglichkeiten machen die Tätigkeit im Familien- und Erbrecht so abwechslungsreich und spannend.

Welches sind nach Ihrer Beobachtung die häufigsten Fehler im Familienrecht?

Britta Schönborn: Ehe, Elternschaft, unverheiratetes Zusammenleben, gemeinsames Vermögen, Adoption sind allesamt rechtlich komplex gelagerte Lebenssachverhalte.

Es ist erschreckend, welche Fehlvorstellungen bei Betroffenen oft anzutreffen sind. Es ist daher wichtig, sich frühzeitig, zum Beispiel vor einer Heirat oder dem gemeinsamen Kauf einer Immobilie, Gedanken darüber zu machen, was rechtlich gilt und gegebenenfalls Regelungen (Ehevertrag, Partnerschaftsvertrag) zu treffen. Die meisten Menschen gehen davon aus, dass es keiner Regelung bedarf „weil schon alles gut geht“, oder weil das Gesetz solche Sachverhalte klar regelt. Beides ist oftmals nicht der Fall und führt später zu langwierigen und belastenden Konflikten. Der Ratschlag lautet also, sich frühzeitig beraten zu lassen.

Warum lohnt es sich, sich professionellen Rat zu holen, anstatt zum Beispiel nur im Internet zum Erbrecht zu recherchieren?

Jörn Vinnen: Auch Profis recherchieren in speziellen Suchmaschinen im Internet, dort gibt es viele und oftmals auch richtige Informationen. Allerdings gibt es neben dem Problem des Filterns von Fehlinformationen vor allem die Notwendigkeit, Informationen im Gesamtzusammenhang richtig einzuordnen. Hierzu gehört auch, unerwünschte Nebenwirkungen eines bestimmten Weges im Hinblick auf sonstige Anliegen des Mandanten abzuschätzen. Im Internet werden oft Gerichtsentscheidungen zu Einzelproblemen gefunden – hierbei wird dann häufig die Relevanz der Entscheidung für den konkreten eigenen Fall verkannt. Weiter ist in den meisten Fällen eine ganzheitliche Lösung erforderlich oder sinnvoll, die häufig durch eine gerichtliche Entscheidung nicht zu erreichen ist. Gute Anwälte haben die Gesamtsituation ihrer Mandanten im Blick und können daher die für alle Beteiligten angemesseneren Lösungsmöglichkeiten beurteilen und hierüber informieren.

Ihre Mandanten erwarten von Ihnen Hilfe. Was erwarten Sie von Ihren Mandanten?

Britta Schönborn: Eine gute Frage: Vertrauen ist wichtig und in aller Regel auch vorhanden. Erforderlich ist auch, dass Mandanten – gegebenenfalls mit anwaltlicher Hilfe – Entscheidungen treffen können. Das ist schwieriger als es klingt, denn Menschen geraten in unterschiedlichsten Lebenssituationen in familiäre Krisen. Ihre persönlichen Vorstellungen von „gerechten“ Lösungen, ihre (gesundheitliche) Belastbarkeit und ihre eigenen Wahrnehmungen sind sehr individuell ausgeprägt. Oft gibt es eine Neigung, dem Berater Entscheidungen zu überlassen – es bleibt aber schlussendlich bei der Verantwortung des Einzelnen. Besonders deutlich ist dies im Bereich von Kindschaftssachen: Die Verantwortung für die langfristige und gute Entwicklung ihrer Kinder können Berater und Gerichte den Eltern nicht abnehmen.

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Schneider Stein & Partner

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