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Steuerberater

RUGE FEHSENFELD Partnerschaft mbB

Eine Erbschaft oder eine Schenkung kann mit erheblichen Steuern belastet sein, wenn man sich nicht rechtzeitig damit auseinandersetzt. Verschiedene Modelle ermöglichen einen großen Handlungsspielraum, um sich und seine Erben nicht unnötig finanziell zu belasten. Fachanwälte und Steuerberater wie die der Kanzlei RUGE FEHSENFELD im Hamburger Norden empfehlen, sich umfänglich mit dem Thema Vermögensnachfolge zu befassen, um diese steuerlich und rechtssicher zu optimieren.

Im Erbrecht steht direkten Angehörigen ein steuerlicher Freibetrag zu. Dieser bemisst sich je nach Grad der Verwandtschaft. Ehepartner erhalten ihr Erbe bis zu 500.000 Euro steuerfrei, Kinder bis zu 400.000 Euro je Elternteil und Enkel bis zu 200.000 Euro. Vielen ist dabei kaum bewusst, dass nicht zuletzt auch wegen der gerade in Hamburg erheblich gestiegenen Immobilienpreise schon weit im Vorfeld eines Erbfalls Vermögen steuerlich optimiert übertragen werden sollte. Alle zehn Jahre ist die Nutzung der steuerlichen Freibeträge möglich. „Wir empfehlen, planvoll an die Vermögensnachfolge heranzugehen und das eigene Testament rechtssicher zu formulieren, damit es später keinen Streit unter den Erben gibt, aber auch, um steuerliche Optimierungsmöglichkeiten mit einzubeziehen“, sagt auch Bastian Ruge, Fachanwalt für Erbrecht sowie Fachanwalt für Steuerrecht.

Dabei gibt es unterschiedliche Modelle, das Vermögen schon vor dem Ableben auf seine Angehörigen zu übertragen, um Steuern zu sparen. Insbesondere empfiehlt es sich, das Vermögen unter Eheleuten möglichst gleichmäßig zu verteilen, damit in einem weiteren Schritt die Freibeträge an die Kinder optimal genutzt werden können. Eine Möglichkeit zum Vermögensausgleich ist die sogenannte „Eigenheim-Schaukel“. Steht nur einer der beiden Ehepartner im Grundbuch, ist es sinnvoll die Immobilie oder Teile davon auf den anderen Ehepartner im Wege einer Schenkung zu übertragen. Diese Eigenheimschenkung ist unabhängig von den regulären Freibeträgen stets steuerfrei. Im Anschluss wird die Immobilie dann wieder von dem Schenker zurückgekauft. So erhält der Ehepartner den Verkaufserlös letztlich steuerfrei ohne die Freibeträge zu verbrauchen. Dieser Vorgang ist derzeit nach Einhaltungen einer gewissen Frist wiederholbar und nicht nur alle zehn Jahre möglich.

Das gilt auch für ein weiteres Modell – die „Güterstandschaukel“. Sie kann dann angewendet werden, wenn eine Ehe im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft geschlossen wurde, was beim Großteil aller in Deutschland geschlossenen Ehen zutrifft. Bei der Güterstandschaukel vollziehen die Ehepartner unter Begleitung eines Notars einen Wechsel von der Zugewinngemeinschaft zur Gütertrennung. In Folge des Güterstandwechsels ist - wie bei einer Scheidung - ein Zugewinnausgleich zwischen den Ehepartnern durchzuführen, der in voller Höhe nicht der Schenkungsteuer unterliegt. Nach einer Schamfrist können die Ehepartner später wieder in den Güterstand der Zugewinngemeinschaft zurückkehren.

„Das ist anerkannte Gestaltungspraxis“, erklärt Rechtanwalt Bastian Ruge, der in seiner Kanzlei RUGE FEHSENFELD solche Fälle steuerlich und rechtlich begleitet. Der Vorteil der Kanzlei ist, dass sie all ihren Mandanten die Kombination aus Steuerrecht und Erbrecht anbieten kann. „Diese beiden Rechtsgebiete gehen bei diesen Fällen immer Hand in Hand. Wir vereinen so unter anderem das Know-how für die Erstellung von Testamenten und Schenkungsverträgen auf der einen Seite mit der steuerlichen Optimierung der Vermögensnachfolge auf der anderen Seite“, so Bastian Ruge, der gemeinsam mit Steuerberater Peter Ruge und Steuerberater Sascha Fehsenfeld, ebenfalls Fachanwalt für Steuerrecht und Erbrecht, Partner der Kanzlei ist. Der Rat der Experten ist also klar: Jeder sollte sich rechtzeitig mit dem Thema Erbe und Vermögensnachfolge beschäftigen. Das gilt nicht nur für den privaten Bereich, sondern insbesondere auch für die Unternehmensnachfolge. Hier ist ebenfalls eine langfristige Planung erforderlich, die mit Hilfe von RUGE FEHSENFELD erfolgen kann.

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