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Experten im Fokus

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Kindertagesstätte Don Bosco

Herzensbildung für die ganze Welt

Im Bällebad zu spielen, das macht allen Kindern große Freude.

Im Bällebad zu spielen, das macht allen Kindern große Freude.

Foto: Kita Don Bosco

Im Vordergrund steht der einzelne Mensch – ob Kind oder Eltern. So lautet der Leitspruch der Kindertagesstätte Don Bosco.

Die Hamburger gGmbH hat sich zum Ziel und zur Aufgabe gesetzt, für die Kinder in der Kita eine Umgebung zu schaffen, die jedem einzelnen Mädchen und Jungen optimale Entwicklungsmöglichkeiten bietet. „Jeder Mensch ist einzigartig und wertvoll, mit Stärken und Schwächen, von Gott geliebt – so treffend beschreibt es unser Namensgeber Don Bosco“, sagt Martina Wilde, Mitglied des Leitungsteams, und fügt hinzu: „Dies spüren die Kinder bei uns ganzheitlich und mit allen Sinnen.“

Frau Wilde, die Arbeit mit Kindern und ihren Familien bringt neben den Herausforderungen auch sehr viele schöne Erlebnisse und ein sinnorientiertes Arbeiten mit sich. Was ist für Sie das kleine Glück im pädagogischen Alltag?

Martina Wilde: Ein Lächeln, eine kleine Hand, die sich fast unbemerkt in meine drückt, Vertrauen, das wir in allen Situationen untereinander haben und das auch alle Situationen durchstehen lässt. Glück ist aber auch die Freude und der Stolz, etwas geschafft zu haben. Eine kleine gerümpfte Nase und eine krause Stirn, die versucht, eine Frage zu verstehen, die ich auch nicht gleich erklären kann. Wie kommen die Löcher in den Käse? Warum juckt ein Mückenstich? Neugierige Kinder sind toll zu beobachten, genauso das freie Spielen mit ausgeprägter Fantasie.

Was muss eine Kita heute auf jeden Fall leisten?

Martina Wilde: Eine Kita muss Vertrauen aufbauen, zum Kind und der Familie über kulturelle Grenzen hinweg. Sie muss das Kind akzeptieren, so wie es ist und einen besonderen Blick auf seine positiven Eigenschaften haben und darüber die etwas weniger guten regulieren. Dazu braucht die Kita ein gutes Netz an helfenden Händen, zum Beispiel Ärzte, Therapeuten und Erziehungshilfen, Elternlotsen vor Ort. Noch ein ganz wichtiger Punkt ist die Sprachförderung in der Kita. Sprache ist das Tor zur Welt.

Wie würden Sie das Konzept der Kita Don Bosco beschreiben?

Martina Wilde: Vielgliedrig, mit einem Extraschwerpunkt zur Sprache und mit dem Fokus, dass wir unsere Kinder stark machen. Zudem ist unser Konzept ganzheitlich sowie sinnorientiert, und es ist christlich ausgerichtet, in dem es den Jahreskreis mit unseren Festen deutlich macht. Es gibt nicht nur das Laternenfest, sondern das St. Martinsfest und da kommen wir zum Teilen und jedes Kind bekommt eine gebackene Martinsgans von einem anderen Kind geschenkt. Wir schauen aber auch über den Tellerrand zu anderen Kulturen. Des Weiteren nehmen wir die Gleichberechtigung ernst und beziehen diese in die praktische Arbeit, bei der Auswahl von Materialien und in die Elternarbeit und - gespräche mit ein.

Der Leitspruch der Kita Don Bosco lautet: „Erziehung ist vor allem eine Sache des Herzens“. Was genau bedeutet dieses Motto und wie setzen Sie es um?

Martina Wilde: Das Motto bedeutet, dass wir nicht in erster Linie Wert darauflegen, dass die Kinder diese Zahlen und jene Buchstaben können müssen. Sie brauchen auch nicht Chinesisch als dritte Fremdsprache sprechen können. Nicht unbedingt nötig ist auch eine zentimeterdicke Mappe mit Arbeitsblättern und auch ist es nicht so, dass sich unsere Kinder eigentlich die erste Klasse schenken können. Wenn ihnen etwas davon Spaß macht, ist es gut und richtig, aber Freude und Spaß sind das Hauptgefühl, das sie haben sollten. Wir möchten die Kinder neugierig machen, selber Fragen zu stellen und diese gemeinsam zu ergründen. Wir möchten nicht gleich die Antworten geben, sondern Freiraum zum Forschen lassen. Dazu braucht man nicht nur seinen Kopf, sondern das Herz und letztlich machen wir auch mit Geschichten wie St. Martin, wo sich die Kinder beim Teilen ausprobieren dürfen, so etwas wie eine Herzensbildung für die ganze Welt. Da kann man dann auch die Partizipation einbauen und das Eintreten füreinander. Herz und Kopf in Einklang bringen. Natürlich ist der Leitspruch Don Boscos auch ein Hinweis, dass unsere Mitarbeiter selber ein großes Herz für die Kinder haben müssen und unser Beruf schon auch ein wenig mit Berufung zu tun hat. Dazu gehört auch, dass wir uns ständig reflektieren.

Wie sieht ein ganz „normaler“ Tag in Ihrer Kita aus?

Martina Wilde: Das ist von Krippe zum Elementarbereich bis zur Vorschulgruppe unterschiedlich und auf die jeweilige Gruppe angepasst. Ab 6.30 Uhr trudeln die ersten Kinder ein. Nach einem Morgenkreis, in dem das Tagesthema festgelegt wird, gibt es gegen 9 Uhr ein von uns gestelltes Frühstück mit Obst, Gemüse, Brötchen und einmal die Woche ein selbst zusammenzustellendes Müsli-Frühstück. Danach gibt es in der Gruppe eine Geschichte, Basteleinheiten, Spaziergänge oder einen Spielplatzbesuch. Jeden Tag gehen wir mindestens einmal an die frische Luft. Gegen 12 Uhr essen wir Mittag und wer möchte, kann in unseren gemütlichen Ruheraum schlafen gehen. Eine ruhige Zeit mit einer CD oder einer Geschichte lässt die Kinder, die es brauchen, ausruhen. Nach dem Aufwachen kann das Kind langsam in die Gruppe kommen. Es wird gemeinsam entschieden, ob nochmal auf den hauseigenen Spielplatz gegangen wird oder im Innenraum gespielt wird. Die Eltern holen ihre Kinder von 13 bis 17 Uhr ab. Auf einer großen Tafel in jedem Raum können die Eltern lesen, was heute das Thema war und welche Geschichte gelesen oder welches Lied heute gesungen wurde. Transparenz ist uns sehr wichtig. Einmal in der Woche kommt übrigens noch eine Musikpädagogin, die in kleinen Gruppen mit den Kindern musiziert. Alle 14 Tage gehen wir mit den Elementarkindern in die nahegelegene Sporthalle, in der uns eine Sportpädagogin erwartet, die ein buntes Feld an Geräten aufgebaut hat.

Auf was sind Sie in Ihrer Einrichtung besonders stolz?

Martina Wilde: Wir sind darauf stolz, dass wir seit 26 Jahren mit zwei Kitas und ab Sommer einer zusätzlichen Vorschulgruppe im Stadtteil tätig sind. Wir hören in den Stadtteil und setzen dann auch das Gehörte um. Es freut uns, dass sich so viele verschiedene Nationen bei uns wohlfühlen, dass die Mitarbeiter so viele verschiedene Projekte mit den Kindern erarbeiten, etwa unser jährliches Kindermusical und Sommerfest, aber auch die „Kleinigkeiten“, zum Beispiel wenn ein Kind sein erstes Wort spricht.

Worauf wir aber am meisten stolz sein dürfen, ist, dass die Eltern uns ihr Liebstes und Wichtigstes anvertrauen: ihr Kind. Das bedeutet uns gegenüber ein großes Vertrauen.

Wir freuen uns auf Sie:

 

 

Kontakt

 

 

Don Bosco gGmbH

An der Falkenbek 8

21149 Hamburg

Tel: 040 / 796 24 90

buero@kita-donbosco.net

www.kita-donbosco.de

Schwerpunkte

 

Musikpädagogik

Vorschularbeit

Sprachförderung