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Wohnungsmarkt

CIRCINUS – Kompetenz rund um die Immobilie

Mit CIRCINUS etabliert das traditionsreiche Maklerunternehmen Völcker & Cie eine neue Marke im Bereich Wohnimmobilien. Das Hamburger Abendblatt sprach mit Geschäftsführer Stefan Westner über die Notwendigkeit der Neupositionierung und die Werte, für die er steht.

Hamburger Abendblatt: Herr Westner, Zu ihrer Firma Völcker & Cie ist seit kurzem die Circinus Immobilien hinzugekommen. Was hat es damit auf sich?

Stefan Westner: Völcker & Cie ist in Hamburg eine auf Gewerbeflächen spezialisierte Marke. Der Markt hat in den letzen Jahren nicht wirklich mitbekommen, dass sie auch im Wohnimmobilienbereich erfolgreich aktiv ist. Mit der Gründung der CIRCINUS Immobilien GmbH haben wir die nötige Trennschärfe zwischen Gewerbe und Wohnen geschaffen. Unter dem Dach von CIRCINUS werden wir allen Ansprüchen des Wohnimmobilienmarktes gerecht, ob es um die Beratung und den Vertrieb von Neubauprojekten geht oder die Vermarktung privater Bestandsimmobilien

Sie wollen für die Wohnimmobilien die gleichen Qualitätsstandards einführen wie für den Bereich der Gewerbeimmobilien. Wo sind hier die Unterschiede?

Bei Transaktionen im gewerblichen, meist institutionellen Bereich ist die Hinzuziehung von Beratern für jede Seite völlig normal. Hierbei verpflichten die designierten Parteien Expertinnen bzw. Experten, um die Immobilie umfassend zu prüfen und den Deal auszuarbeiten.

Im privaten Bereich ist es doch oft so, dass Makler eher auf Grund von Beziehungen als auf Grund eines guten Angebots an den Auftraggeber und überzeugende Darlegung von Erfahrung und Ausbildung beauftragt werden. Das ist für mich nicht plausibel. Hier appelliere ich vor Allem an die Verkäufer, genauer hinzuschauen und sich gegebenenfalls auch mehrere Angebote machen zu lassen.

Der Maklerberuf ist in Verruf geraten. Warum?

Ja, leider. Jeder kann mit einer nahezu auflagenfrei erhältlichen Gewerbeerlaubnis nach § 34c Gewerbeordnung als Makler auf die Menschheit losgelassen werden. Hier hat er es mit zentralen Vermögensgegenständen wie privaten Wohnimmobilien zu tun, für die die er denn im Ernstfall ohne Kompetenz und Erfahrung Vermittlungsgeschäfte tätigt.

Was ist hier Ihrer Meinung nach zu tun?

Zum einen müsste der Gesetzgeber auch dringend die Voraussetzungen zur Entstehung der Provisionspflicht reformieren. Ich bin z.B. klarer Verfechter des Bestellerprinzips auch bei Verkaufsvermittlungen, so dass der Maklerauftrag nicht mehr vom Maklervertrag zu trennen ist. Das wäre zudem auch in der Außenwirkung verständlicher. Bei der Vermietung von Wohnraum hat das Bestellerprinzip ja schon funktioniert.

Zum anderen müsse unbedingt die Zulassungsvoraussetzungen für den Maklerberuf verschärft werden. Denn gerade Privatimmobilien sind nicht nur ein Zuhause und zentraler Lebensmittelpunkt, sondern meist der größte Aktivposten im Familienvermögen und Basis der Altersvorsorge. Das gilt auch für vermietete Eigentumswohnungen als Geldanlage. Es ist überfällig, dass die Maklerbranche dieser Verantwortung auch mit Ausbildung, umsichtigem Handeln Rechnung trägt.

Tut Sie das nicht? Welche Zulassungsvoraussetzungen muss ein Makler erfüllen?

Entweder sollte eine fundierte kaufmännische Ausbildung in Verbindung mit dem Nachweis mehrjähriger Berufserfahrung unter Anleitung oder ein immobilienspezifisches Studium mit Berufspraxis Voraussetzung zu einer Zulassungsprüfung werden. Ich orientiere mich dabei an den Zugangsregeln der RICS. Im Optimalfall sollten wir uns in Deutschland bei unseren englischen Nachbarn eine ordentliche Scheibe abschneiden.

Wie sehen heute – gerade in Großstädten wie Hamburg - die Anforderungen an einen Makler aus?

Ein plumpes Dienstleistungsangebot „Vermietung Verkauf und Verwaltung von Wohn- und Gewerbeflächen“ reicht hier nicht. Die Aufgabe des Maklers ist heute nicht mehr Kauf- oder Mietinteressenten zu finden – das machen die Portale – sondern vielmehr für die Parteien ein marktgerechtes Ergebnis zu verhandeln und den Verkaufs- bzw. Vermietungsprozess transparent, sicher und umsichtig zu führen.

Was bedeutet das im Hinblick auf die Qualifizierung von Maklern?

Da die Verkaufsprozesse immer komplexer werden, muss sich ein Makler spezialisieren, ähnlich einem Facharzt oder Fachanwalt um für seine Kunden, um optimale Ergebnisse mit hoher Transaktionssicherheit zu erzielen. Der Makler ist auch Koordinator und muss in diesen Prozess immer auch Dritte, wie Bausachverständige, Architekten, Jurist und das Notariat einzubeziehen und steuern.

Gilt das auch für die Vermietung?

Ja, selbst vermeintlich kleine Vermittlungen, wie etwa das Vermieten einer Eigentumswohnung, sollte von ausgebildeten Vermittlern betreut werden. Hier lauern viele juristische Fallstricke und Möglichkeiten, Kapital zu gefährden. Jeder Vermieter der seine Wohnung nach sechs Monaten Mietausfall verwüstet per Gerichtsvollzieher zurückbekommt wird mir zustimmen.

Wie vermarkten Sie die Immobilien Ihrer Auftraggeber?

Grundsätzlich beginnen wir keine Vermarktung ohne vorherige Grundlagenermittlung für die Immobilie und Einschätzung.

Weiter ist heute State oft the Art, fundiertes Fachwissen mit modernen Medien zu kombinieren. Wir arbeiten z.B. mit der Matterport Kamera, die ganz neue Möglichkeiten zur interaktiven Präsentation bietet und auch Daten liefert, die der Architekt des Erwerbers gleich in CAD verwenden kann, um Umbauten zu planen. Aktuell entwickeln wir einen interaktiven, auf 3-D Scans und 3-D Modellen basierenden „Verkaufsprospekt 2.0“ in einer Online-Cloud-Lösung.

Aber sicherlich sind noch einige Zeit auch die traditionellen Verkaufsmittel unabdingbar. Dass wir Makler uns aber in unserer Haltung und Ausrichtung modernisieren müssen ist klar. Spätestens unsere Kinder können, wenn diese mal die Käufer und Verkäufer sind, einem ausgeruckten Exposé nicht mehr viel abgewinnen.

So erreichen Sie uns:

 

 

Kontakt

 

 

VÖLCKERS & CIE Immobilien GmbH

Real Estate Advisors

Raboisen 5

20095 Hamburg

Tel:   040 / 48 50 52-0

info@voelckers.de

www.voelckers.de

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