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Stressmedizin

Wo die Seele sich vom Stress befreit

Foto: Fachzentrum für Stressmedizin und Psychotherapie

Immer mehr Menschen leiden an Burnout, Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen, die sie in ihrem Leben und in ihrer Selbstentfaltung beeinträchtigen können. Im Fachzentrum für Stressmedizin und Psychotherapie finden sie Hilfe: schnell, kompetent und individuell. Mit dem Gründer und Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Dr. Stephan Ahrens sprach das Hamburger Abendblatt über das besondere Profil und Leistungsspektrum seiner Einrichtung.

Hamburger Abendblatt: Herr Professor Ahrens, Sie haben das Fachzentrum für Stressmedizin und Psychotherapie im Jahr 2010 in Hamburg gegründet. Was hatte Sie damals dazu veranlasst?

Prof. Dr. Dr. Stepan Ahrens: Wir haben einen akuten Bedarf an unserem Therapieangebot gesehen. Das gab es damals in dieser Form noch nicht. Es ging und geht uns vor allem darum, Menschen in für sie belastenden Lebenssituationen aufzufangen und sie zu befähigen, ihre Probleme aus eigener Kraft zu erkennen und zu bewältigen. Dieses einerseits sehr lebensnahe und pragmatische, gleichzeitig therapeutisch fundierte Konzept hat sich hervorragend bewährt, unsere Patienten in relativ kurzer Zeit und danach meist dauerhaft zu stabilisieren.

Welche Krankheitsbilder behandeln Sie vorrangig?

Es kommen viele Patienten mit einer Erschöpfungs-Symptomatik wie Burnout und Depressionen, die ein ähnliches Erscheinungsbild haben können. Auch Angst- und Panikerkrankungen oder Tinnitus behandeln wir.

Sie betreiben das Fachzentrum für Stressmedizin und Psychotherapie. Was haben diese Krankheitsbilder mit Stress zu tun?

Sie werden unter anderem durch Stress ausgelöst aber bringen auch häufig Stress mit sich, da sie die Betroffenen zunehmend hindern, ihren Alltag oder ihr Leben zu bewältigen – daher der Begriff „Stressmedizin“

Welche Leistungen bieten Sie an?

Wir kombinieren verschiedene Therapien aus den Bereichen Medizin, Psychologie und Körpertherapie mit dem Ziel, die persönliche Fähigkeit der Stressbewältigung jedes Einzelnen zu verbessern. Sie reichen von der klassischen Psychotherapie über ein gezieltes Resilienz- oder Achtsamkeitstraining, Entspannungsübungen oder Körpertherapie, wie bspw. Massagen oder Shiatsu-Behandlungen. Das Behandlungskonzept stellen wir individuell und nach einer umfassenden Diagnostik zusammen.

Wie sieht die Diagnostik konkret aus?

Wir führen zunächst ein eingehendes Gespräch, um das Krankheitsbild näher zu definieren. Dann testen wir die mentale Leistungsfähigkeit unserer Patienten, klassifizieren den jeweiligen Stresstyp, und ermitteln, ob ein Burnout, eine Depression, Angst- oder Körperstörungen vorliegen. Erst auf dieser fundierten Basis entwickeln wir eine Therapieempfehlung, die wir im Anschluss eingehend mit dem Patenten abstimmen.

Wie sieht so eine Therapie klassischerweise aus?

Viele Patienten durchlaufen die klassische Psychotherapie, bei der Therapeut und Patient die seelischen Probleme im Rahmen von Gesprächen bearbeiten. Dieser Prozess dauert meist mehrere Monate. Um die Patienten in dieser für sie oft sehr belastenden und aufwühlenden Phase zu stabilisieren, flankieren wir ihn mit den bereits genannten therapeutischen Maßnahmen, etwa der Körpertherapie. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten, Psychologen und Entspannungstherapeuten führt dazu, dass sich die einzelnen Maßnahmen nicht nur gut ergänzen, sondern sich im Hinblick auf die gewünschte Stabilisierung gegenseitig verstärken.

Worin liegt die Zielsetzung der Verhaltenstherapie?

Hier geht es weniger um langfristige Betrachtungen der Vergangenheit wie in der tiefenpsychologischen Psychotherapie, sondern um konkrete „Hilfe zur Selbsthilfe im Hier und Jetzt auf der Verhaltensebene“. Viele Patienten profitieren von diesem Ansatz, da er sie sehr schnell befähigt, die Ursachen ihrer Beschwerden – etwa problematische Verhaltensweisen und Gedankenmuster– zu erkennen und sich ihnen zu stellen/ diesen entgegenzusteuern.

Dabei werden dem Patienten ganz unterschiedliche Methoden an die Hand gegeben, die im Alltag helfen, besser mit den Problemen umzugehen. Es sind also maßgeschneiderte Therapiekonzepte. Häufig ist es nur ein Stolperstein, den es gemeinsam zu überwinden gilt. Es kann aber auch ein größerer Berg sein, diese Differenzierung erfolgt durch unsere diagnostischen Maßnahmen.

Wie lange dauert dieser gemeinsame Weg?

Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir uns schnell um unsere Patienten kümmern und die Therapie effizient und zielorientiert gestalten. Das bedeutet: Wir können Patienten kurzfristig aufnehmen, es gibt keine langen Wartezeiten. Dann planen wir ein möglichst zielorientiert die Therapie, damit die Patienten schnell in ihren Alltag zurückkehren können.

Wie sieht der zeitliche Ablauf aus?

In der Tagesklinik behandeln wir die Patienten an drei oder fünf Tagen in der Woche über einen Zeitraum von ca. sechs Wochen. Die Therapie kann bei Stabilisierung und nach der Rückkehr ins Alltagsgeschehen ambulant weitergeführt werden – etwa im Rahmen einer Einzel-Psychotherapie oder Gruppensitzung.

Aber auch eine ambulante Therapie mit einem Behandlungstermin in der Woche bieten wir an, so dass diese in den Alltag integriert werden kann.

Werden die Kosten der Therapie seitens der Krankenkasse übernommen?

Ja, die Behandlungskosten werden von den privaten Krankenversicherungen und der Beihilfe erstattet.

Kontakt

 

 

 

Fachzentrum für Stressmedizin und Psychotherapie

Health Care Concept

Lehmweg 17

20251 Hamburg

Tel: 040 413 434 30

Fax: 040 413 434 28

Mail: elbvororte@stressmedizin-hamburg.de

www.stressmedizin-hamburg.de

Schwerpunkte

 

Burnout

Depression

Tinnitus

Essstörungen

Sprechzeiten

 

Vormittag

nach Vereinbarung

Nachmittag

nach Vereinbarung