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Viszeraldiagnostik

Ihr Bauch in sicheren Händen

Der Gastroenterologe Dr. Carsten Pachmann vom Hamburger bauchforum klärt über neue Chancen im Bereich der Darmkrebsvorsorge auf.

Herr Dr. Pachmann, der Gemeinsame Bundesausschuss hat für 2019 Neuerungen im Bereich der Darmkrebsvorsorge beschlossen. Welche sind das?

Ab Juni 2019 wird es in Deutschland ein strukturiertes Einladungsverfahren geben, das ich als Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie sehr begrüße. Es bedeutet nämlich, dass fortan jeder gesetzlich krankenversicherte Mann ab 50 Jahren schriftlich zur Darmkrebsvorsorge eingeladen wird. Frauen werden ab 55 Jahren per Brief gebeten, zur Vorsorgeuntersuchung zu erscheinen. Auch alle älteren Patienten, auf die die Vorsorgekriterien zutreffen, können weiterhin das Screening ohne Eigenbeteiligung an den Kosten in Anspruch nehmen. Bei bestimmten Risikokonstellationen (z.B. familiärer Belastung) oder zur Abklärung von Beschwerden (z.B. Schmerzen oder chronischen Durchfällen) kann es sinnvoll sein, eine Darmspiegelung auch in jüngerem Lebensalter durchzuführen. Hierzu beraten wir gerne individuell.

Weshalb geht die Politik diesen Schritt?

Ziel ist es, dass deutlich mehr Menschen das Angebot annehmen. Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Jährlich sterben hierzulande 20.000 Menschen daran. Durch die Einführung der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung in 2002 ist die Zahl zwar zurückgegangen. Es nehmen aber immer noch zu wenige Menschen das Angebot wahr. Das ist bedauerlich, denn die endoskopischen und technischen Möglichkeiten zur Früherkennung von Darmkrebs haben sich in den letzten Jahren erheblich verbessert.

Was umfasst die Vorsorgebehandlung?

Im Alter von 50 bis 54 Jahren können Frauen und Männer jährlich einen immunologischen Test auf nicht sichtbare Blutspuren im Stuhl durchführen lassen, ab 55 Jahren ist dies alle zwei Jahre möglich. Zusätzlich haben Männer ab 50 Jahren und Frauen ab 55 Jahren Anspruch auf zwei Früherkennungskoloskopien (Darmspiegelungen) im Mindestabstand von zehn Jahren. Bei auffälligen Stuhltests besteht jederzeit der Anspruch auf eine Abklärungskoloskopie. Wer auf der sicheren Seite stehen möchte, geht auch ohne Stuhltest zur Koloskopie.

Was bringt die Vorsorge?

Die Deutsche Krebsgesellschaft geht davon aus, dass bei früher Diagnose 90 Prozent aller Darmkrebspatienten geheilt werden können. Aus unserer Erfahrung ist neben der Darmspiegelung auch Ultraschalldiagnostik ein geeignetes Instrument, um Vorsorge wirkungsvoll zu betreiben. Es lassen sich hierdurch nahezu sämtliche Bauchorgane darstellen und krankhafte Zustände der Leber, der Galle, der Bauchspeicheldrüse, der ableitenden Harnwege und Genitalorgane diagnostizieren. Von den Krankenkassen wird bei Männern über 65j eine Vorsorgeuntersuchung der Bauchschlagader (Aneurysma-Screening) übernommen.

Sie haben gemeinsam mit Fr. Dr. Henniges und Dr. Wolfgang Schwarz das Hamburger bauchforum gegründet. Was zeichnet Ihr ambulantes Gastroenterologie-Zentrum aus?

Bei uns arbeiten vier teils unterschiedlich spezialisierte Fachärzte, die den Patienten ein vielfältiges und ganzheitliches diagnostisches und therapeutisches Spektrum anbieten. Neben den hohen Endoskopiezahlen führen wir beispielsweise kontrastmittelverstärkte Ultraschall-Untersuchungen durch: Hierbei handelt es sich um ein einzigartiges Verfahren, mit dem man entzündliche oder tumorartige Veränderungen nahezu aller Bauchorgane präzise einschätzen kann. Durch eine exzellente Auflösung des Ultraschallbildes können wir im Gegensatz zur CT- oder Kernspin-Diagnostik ohne gesundheitsgefährdende Strahlung kleinste Gefäße sichtbar machen, um die korrekten Diagnosen zu liefern.

Was geschieht nach Abschluss der Diagnostik?

Auch die achtsam begleitete Behandlungsphase kann im bauchforum erfolgen. Wir führen moderne Immun- und Antikörpertherapien für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen durch, organisieren die Therapie von Tumorpatienten und führen deren Nachsorge durch.

Wie nehmen Sie Ängste – etwa vor einer Darmspiegelung?

Neben der Zuwendung durch unser Team und der hochwertigen Behandlung in ruhiger Atmosphäre garantieren wir Schmerzfreiheit durch eine angenehme Sedierung und die Zufuhr von CO2, um die Darmschlingen aufzufüllen. Einwandfreie Hygiene ohne Kompromisse und höchste technische Ausstattung gewährleisten, dass Patienten sich entspannt in unsere Hände begeben dürfen.

Wir freuen uns auf Sie unter:

 

 

Kontakt

 

 

 

 

bauchforum Zentrum für viszeraldiagnostik und gastroenterologie

Osterstrasse 116

20259 Hamburg

 

 

Tel: 040 40 03 61

info@bauchforum.de

www.bauchforum.de

 

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