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Systemische Therapie

Die Lösung ist in uns selbst!

Schon immer haben Dr. Britta Papay die Lebenswege anderer Menschen interessiert und bewegt, schon immer wollte sie andere erkunden und begleiten, weiterentwickeln, unterstützen und stärken.

Schon immer haben Dr. Britta Papay die Lebenswege anderer Menschen interessiert und bewegt, schon immer wollte sie andere erkunden und begleiten, weiterentwickeln, unterstützen und stärken.

Foto: Martina van Kann

Es gibt eine Vielzahl von Therapieformen, die bei Lebenskrisen, existenziellen Wendepunkten oder psychischen Störungen helfen können.

Eine Form, die in den vergangenen Jahren in Deutschland zunehmend Bekanntheit erlangt hat, ist die systemische Therapie. Sie bezieht das Umfeld, das soziale Gefüge eines Menschen in die Lösung seiner seelischen Probleme mit ein.

„Therapie ist Vertrauenssache“, sagt Dr. Britta Papay. Die 55-jährige promovierte Juristin arbeitete viele Jahre in der Wirtschaft und ist heute erfolgreich als systemische Therapeutin und Mediatorin in Hamburg tätig. „Aufgrund meines eigenen Werdegangs und meiner Lebenserfahrung sind mir viele der Anliegen meiner Klienten bereits begegnet. Ich begleite sie einfühlsam und sicher durch die Hürden, die ihnen das Leben gerade stellt."

Frau Papay, Sie sind systemische Therapeutin. Was bedeutet das? Welche Klienten kommen zu Ihnen in die Praxis?

Dr. Britta Papay: Der Begriff „systemisch“ impliziert, dass jeder von uns in soziale Systeme wie Beziehungen, Familie oder Arbeit eingebunden ist und diese wiederum unsere Gefühle und Handlungen beeinflussen. Die systemische Beratung/Therapie ist einem humanistischen Menschenbild verpflichtet und ressourcenorientiert. Sie orientiert sich an den Fähigkeiten und Möglichkeiten, die jeder Mensch in sich trägt und, wenn auch unbewusst, oft bereits erfolgreich einsetzt. Jeder Mensch hat Ressourcen zur Lösung seiner Probleme in sich. Ich helfe meinen Klienten, diese Instrumente besser zu erkennen und bestmöglich einzusetzen.

In meiner Praxis biete ich psychologische Beratung und Therapie in Einzel-, Paar- oder Familiensettings an. Meine besondere Passion gilt der Paartherapie und der Begleitung von Paaren bei der Wiederentdeckung und der Weiterentwicklung ihrer emotionalen Bindung. Dabei spielt die Sprache der Liebe, die Kommunikation des Paares eine wesentliche Rolle. Meine sehe ich darin, Brücken zu bauen, die Kommunikation zu vertiefen, Lebendigkeit wieder zu erwecken und einen geschützten, respektvollen Raum für die Prozesse des Paares zu bieten.

Außerdem biete ich Krisen- und Entwicklungscoaching, Coaching für den Spagat zwischen Beruf und Familie oder Coaching für Arbeitssuchende mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein der Arbeitsagentur oder des Jobcenters an. Auch hier ist mein Ansatz systemisch und ressourcenorientiert. Ich helfe meinen Klienten, ihre Ziele zu erkennen und zu verwirklichen, gegebenenfalls aber auch den Blickwinkel zu verändern.

Und als Mediatorin begleite und moderiere ich Konflikte in allen denkbaren Kontexten, seien es berufliche oder private. Das Ziel ist hier ein tiefes Verständnis für die Beweggründe der Konfliktparteien zu erzielen und eine gute Lösung für alle Beteiligten zu erarbeiten. Ein Schwerpunkt ist hierbei die Trennungs- und Scheidungsmediation.

Da meine Muttersprache Italienisch ist, biete ich all meine Coachings auch in dieser Sprache an.

Worauf legen Sie bei einer Therapie wert?

Dr. Britta Papay: Mir ist sehr wichtig, dass sich meine Klienten bei mir gut aufgehoben fühlen und eine Vertrauensbasis besteht. In meinem Leben habe ich größtes Glück und tiefste Trauer erlebt, selbst eine Angststörung überwunden. Die Therapie ist ein geschützter Raum, in dem auf Augenhöhe alles besprochen werden kann. Ebenso wie Vertrauen darf ja auch Kritik an den Behandelnden ohne Angst vor negativen Konsequenzen geäußert werden. Ich verurteile oder bewerte nicht. Vielmehr möchte ich geduldig und empathisch hervorbringen, was meinen Klienten schmerzt oder bedrückt. Diese Prozesse brauchen jedoch Zeit und die Bereitschaft der Klienten, sich ihren Themen wirklich zu stellen.

Ist ihr Terminkalender seit Corona voller geworden? Haben wir heute mehr Probleme und Ängste als früher?

Dr. Britta Papay: Ja, ich habe deutlich mehr zu tun. Die Corona-Pandemie hat verschiedene Störungsbilder hervorgerufen. Gleichwohl denke ich nicht, dass die Menschen deshalb mehr Probleme haben – viel mehr schärft die Pandemie unser Bewusstsein, welche Unsicherheiten –deren Keim schon längst in uns geschlummert hatte – wir doch haben. Seit Corona suchen mich mehr Paare in Krisen, mehr Angstpatienten und mehr Klienten, die befürchten ihren Job zu verlieren oder diesen schon verloren haben, auf.

Wie kann ich meine Ängste überwinden? Wie können Sie mir als Therapeutin dabei helfen?

Dr. Britta Papay: In meinen Sitzungen lernen die Klienten ihre Ängste kennen, verstehen und analysieren sie. Wie fühlt sich Angst an? Was macht sie mit mir? Und wo schränkt sie mich im Alltag ein? Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um die Ängste zu überwinden, um Ressourcen zu finden, die helfen können. Unter anderem könnten Atem- und Entspannungstechniken nützlich sein. Vor allem geht es jedoch darum, die Selbstwirksamkeit zu fördern. Im Kern ist dies die persönliche Überzeugung zu erlangen, selbst schwierige Aufgaben, Herausforderungen oder Probleme durch eigenes Handeln wirksam bewältigen zu können. Manchmal ist allerdings die Konsultation eines Arztes oder Psychiaters unumgänglich, wenn zum Beispiel schwere psychische Erkrankungen vorliegen oder eine Medikation erforderlich ist.

Ihre besondere Passion gilt der Paartherapie. Kommen manche Menschen in Ihre Praxis mit der Erwartung, dass Sie den Partner ändern können?

Dr. Britta Papay: Eine Paartherapie ist oftmals die letzte Rettung für eine Partnerschaft. Es gibt vier typische Themen, die zu Konflikten in Paarbeziehungen führen können: Geld, Kinder, Sex und Wertvorstellungen. Während der Therapie geht es zunächst darum herauszufinden, was die Klienten voneinander erwarten, was wann auf der Strecke geblieben ist und was sich ändern muss, um zusammen glücklich zu sein. Als Therapeutin versuche ich das Gefühl „Ich will mit dir zusammen sein, weil....“ wiederzubeleben.

Wie fühlt man sich als Therapeut, wenn das Paar sich nach langen Stunden am Ende doch trennt?

Dr. Britta Papay: Eine Trennung ist kein einfacher Schritt. Scheiden tut weh, und zwar sehr. Betroffene machen sich Gedanken um die Kinder, die Finanzen oder gemeinsam erworbene Objekte wie Haus und Auto. Denn auch wenn die Gefühle und die Leidenschaft erloschen sind, haben viele Paare den Wunsch im Guten auseinander zu gehen. Sie wollen die Situation ohne Streit lösen und die Ursachen für die Trennung erforschen. Im besten Fall geht die Beziehung in Würde auseinander, nachdem Schuldgefühle, Trauer und Wut in der Therapie verarbeitet worden sind.

Im Grunde ist eine Trennungsberatung also das Gegenstück zur Eheberatung. In der begleitenden Paartherapie unterstütze ich das Paar hingegen mit dem Ziel, effektive und nachhaltige positive Veränderung für die Beziehung zu erreichen. Hier merke ich sehr schnell, ob das Paar es schafft oder nicht.

Was sind für Sie die härtesten Momente in einer Therapie?

Dr. Britta Papay: Hart ist die Erkenntnis, dass es entgegen den durchs Rosenbeet tanzende Menschen einige gibt, die ihr ganzes Leben lang durch Dornen gehen müssen. Schwer sind die Prozesse, in denen ich mit Klienten arbeite, die traumatisiert sind, oder die psychische Störung haben, an denen sie sich immer wieder abarbeiten müssen, ohne einen Weg herauszufinden. Auch schwere oder schmerzvolle Trennungen beschäftigen mich. Auf der anderen Seite freue ich mich umso mehr, wenn die gemeinsame Zeit zu einer Verbesserung der Lebensqualität oder gar zur Lösung der Probleme der Klienten führt.

Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, der kann sich für den „Was ist jetzt wichtig?“-Letter anmelden. In regelmäßigen Abständen erhalten die Abonnenten dann eine E-Mail zu Themen, die Dr. Britta Papay interessieren und beschäftigen. Eine Abmeldung ist jederzeit wieder möglich. Aktuell startet Dr. Britta Papay auch Online-Kurse. In dem Einstiegskurs „Keine Macht der Angst oder Dein Weg in die Freiheit“ geht es darum, das Thema Angst näher zu beleuchten, zu verstehen, was das Gute an Angst ist, und wann hingegen sie uns in unserer Entfaltung blockiert. Ab Mitte Juni wird auch der Online-Kurs „Der Baum der Liebe oder fünf Geheimnisse glücklicher Beziehungen“ erhältlich sein. Darin geht es um die „apokalyptischen Reiter“, die „Landkarte des Partners“ und lösbare/unlösbare Probleme in Beziehungen. Alles Infos zum Newsletter sowie zu den Online-Kursen finden Sie unter www.brittapapay.de.

Wir freuen uns auf Sie unter:

 

 

Kontakt

 

 

Dr. Britta Papay

Lehnhartzstraße 8

20249 Hamburg

Tel.: 040/20956933

britta.papay@hamburg.de

https://brittapapay.de/

Schwerpunkte

 

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Angststörungen

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Coaching

Meditation