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Gesundheit & Ärzte

Piel Sana: Die Praxis für gesunde Haut in Hamburg

"Ich beschreibe Piel Sana als persönlich, herzlich, familiär, kompetent und technologisch modern – quasi als ein absolutes Allround-Paket."

"Ich beschreibe Piel Sana als persönlich, herzlich, familiär, kompetent und technologisch modern – quasi als ein absolutes Allround-Paket."

Foto: Piel Sana

"Die Haut ist der Spiegel unserer Seele." Piel Sana ist eine Privatpraxis mit den Schwerpunkten Dermatologie und Venerologie in Hamburg-Blankenese. Frau Calcagni-Bühler, Praxisinhaberin und Dermatologin, erzählt in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt über die Bausteine einer gesunden Hautpflege, die Auswirkungen von COVID-19 und über die Vorteile einer Hautärztin.

Frau Calcagni-Bühler, stellen Sie sich und Ihre Praxis doch bitte kurz vor.

Ich bin Frau Marisol Calcagni-Bühler, Mutter von vier Kindern und Hautärztin seit mittlerweile über 20 Jahren. Ursprünglich komme ich aus Südamerika, genauer aus Santiago de Chile. Dort lernte ich auch meinen jetzigen Ehemann während meines Studiums kenne. Seit April 2020 führe ich meine eigene Hautarztpraxis im Herzen von Blankenese. Und der Praxisname ist Programm: Denn Piel Sana ist spanisch und bedeutet übersetzt "gesunde Haut". Unsere Praxis zeichnet vor allem durch ihre gemütliche und familiäre Atmosphäre aus, dazu sind wir mit modernster Technologie ausgestattet.

Wie sind Sie zu Ihrer Arbeit gekommen?

Das mag vielleicht klischeehaft klingen, aber ich wollte schon immer Ärztin werden. Aber dass es mich in ein anderes Land verschlägt und ich nun erfolgreich als Hautärztin in Deutschland tätig bin, ist wohl eher eine Schicksalssache gewesen.

Ich war auf meinem bisherigen Berufsweg zwar in einer Klinik und mehreren Praxen angestellt – doch mein größter Wunsch war stets etwas Eigenes: Ein Ort, an dem ich meine ganze fachliche Expertise auf meine Art weitergeben kann. Und wie es der Zufall – oder eben das Schicksal – so will, bin ich auf eine besonders interessante Annonce gestoßen. So bin ich hier gelandet.

Und warum haben Sie sich für den Beruf als Hautärztin entschieden?

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und daher sehr facettenreich und faszinierend. Daher hat dieser Bereich bereits während meines Medizinstudiums mein Interesse geweckt. Und als ich wenig später den Vortrag eines Dermatologen aus Stuttgart während eines Arztseminares gehört habe, war es die Sache endgültig entschieden: Dieser Hautarzt referierte mit einer solchen Leidenschaft, dass er jeden Zuhörenden begeistern konnte.

Neben meines fachlichen Interesses spielte auch meine familiäre Situation eine Rolle. Denn zu der Zeit war ich bereits zweifache Mutter von zwei wunderbaren kleinen Kindern. Und dadurch, dass sich die verschiedenen Schichten, vor allem die Nachtschichten, sehr gut mit meinem Alltag vereinbaren ließen, war die Arbeit in der Hautklinik ein absoluter Vorteil.

Mit welchen fünf Begriffen würden Sie Ihre Praxis beschreiben?

Persönlich, herzlich, familiär, kompetent und technologisch modern. Quasi ein absolutes Allround-Paket.

Können Sie unseren Lesenden kurz erklären, welche Tätigkeiten Ihre Arbeit genau umfasst?

Meine Idee und mein Grundgedanke ist, dass Patienten mit Hautproblemen oder dermatologischen Fragen bei uns maßgeschneiderte Antworten auf alles erhalten. Deshalb behandeln wir bei Piel Sana das gesamte Spektrum der Dermatologie. Das heißt: Von generellen Problemen der Haut wie beispielsweise Juckreiz, Trockenheit und unerwünschten Veränderungen, bis hin zu ernsteren Themen wie Hautkrebs und entsprechende Operationen sowie chronische Hautkrankheiten. Doch auch ästhetische Eingriffe wie spezielle Peelings, Unterspritzungen und Laser-Therapie gehören zu unserem Arbeitsalltag. Zudem bieten wir eine moderne Hautvorsorge mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz, operative Entfernungen von Hautveränderungen, Anwendungen von Lichttherapie und Lasertherapie bei Akne sowie Narben, Hautkrebsvorsorge und -behandlung, allergologische Diagnostik sowie Behandlung, medikamentöse Therapie bei Neurodermitis und Schuppenflechte, und vieles mehr.

Abgesehen von Ihrem breiten Behandlungsspektrum: Was hebt Sie außerdem von anderen Praxen ab?

Der wahrscheinlich wichtigste Unterschied ist unsere vertraute Arbeitsatmosphäre unsere unkomplizierte Art. Jeder Patient wird von uns vollumfänglich, persönlich und mit viel Zeit betreut.

Was sind die häufigsten Probleme oder Krankheiten, mit denen sich Ihre Patienten an Sie wenden?

Die häufigsten Anliegen oder Krankheiten sind Beschwerden in Form von Allergien, Juckreiz, Nagelpilz – und leider auch Hautkrebs.

Das macht das Thema Krebsvorsorge umso größer und wichtiger. Was sollten Patienten in Bezug auf Hautkrebs unbedingt beachten?

Allgemein ist zu sagen, dass es zwei wesentliche Faktoren zu beachten gilt, um sich vor Hautkrebs zu schützen: Zum einen regelmäßige Kontrollen von Leberflecken und Muttermalen – je nach Risikofaktor sollte diese entweder einmal oder zweimal jährlich erfolgen. Und zum anderen ist die konsequente und richtige Verwendung von Sonnenschutz elementar. Zeit, Menge und Lichtschutzfaktor sollten hierbei adäquat zum entsprechenden Hauttyp sein: Hellere Hauttypen sollten einen SPF von 50+ verwenden, dunklere Hauttypen benötigen dagegen eher einen SPF 30. Essenziell gilt es, Sonnenbrände zu vermeiden, da die Pigmentierung der Haut ein langsamer und kein schlagartiger Prozess ist.

Und wie sieht Ihr fachliches Vorgehen aus, wenn ein Muttermal verdächtig und besorgniserregend aussieht?

Ich möchte betonen, dass nicht jedes Muttermal direkt operativ entfernt werden muss. Ausreichend Zeit, Zuwendung und Gründlichkeit sind bei der Untersuchung und Beobachtung das A und O und gehören zu unseren absoluten Prioritäten. Mein Team und ich arbeiten sehr genau.

Ein verdächtiges oder besorgniserregendes Muttermal wird es wortwörtlich genauer unter die Lupe genommen: Eine solche Hautveränderung wird mit einem Dermatoskop untersucht, wodurch bestimmte Merkmale, die mit bloßem Auge so nicht sichtbar sind, vergrößert dargestellt und erkannt werden können. Zusätzlich nehme ich eine digitale Dermatoskopie vor, hier unterstützt Künstliche Intelligent bei der Risikobestimmung für die entsprechende Läsion.

Dazu zählen auch jene Risikofaktoren, die ein Patient mit sich bringt: Die berufliche und private Sonnenexposition, die Menge an Leberflecken, die Lokalisation, einzunehmende Medikamente, bekannte Vorerkrankungen und die familiäre Vorgeschichte bezüglich Hautkrebs zählen zu solchen Eventualitäten und müssen stets und ständig berücksichtigt werden.

Worin sehen Sie einen absoluten Vorteil innerhalb Ihres Berufes?

Täglich mit Menschen und der Medizin in Kontakt zu sein sehe ich als absoluten Vorteil meines Berufes. Die Medizin allgemein ist ein sehr dynamisches Feld, man lernt einfach nie aus. Als Hautärztin finde ich es immer wieder faszinierend und schön, wie vielfältig und abwechslungsreich die Dermatologie ist. Das Spannende ist, dass man anhand der Haut einiges über eine Person lernen kann. Denn wie heißt es so schön: "Die Haut ist der Spiegel unserer Seele."

Mir ist wichtig, immer etwas beitragen zu können, um die Lebensqualität von unseren Patienten langfristig zu verbessern. Mein Beruf ist einer meiner Leidenschaften.

Können Sie sich an einen speziellen Patienten erinnern, der Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist – positiv oder negativ?

Ja, das gibt es tatsächlich einen Patienten, der mir besonders bis heute noch in Erinnerung geblieben ist. Leider ist dies ein sehr trauriger Fall.

Wie anfangs erwähnte, komme ich ursprünglich aus Südamerika, genauer aus Chile. Mein Heimatland ist ein Entwicklungsland – auch in Bezug aus das Gesundheitssystem. Als ich damals in einem Krankenhaus tätig war, habe ich mich dazu bereit erklärt, Menschen in ländlichen Gebieten medizinisch zu betreuen.

Dort traf ich auf eine Familie mit einem elfjährigen Sohn. Der Junge litt an einer extremen und sehr belastenden chronischen Hautkrankheit, einer stark ausgeprägten Ichthyosis – der sogenannten Fischhaut. Die Haut der Betroffenen ist so empfindlich, dass sie kaum draußen sein können. Leider hatten weder das Krankenhaus noch ich die entsprechenden Mittel, um dem Jungen angemessen helfen zu können. Ich fühlte mich so hilflos.

Gibt es bestimmte (Pflege-)Produkte, die Sie weiterempfehlen können?

Die Pflege unserer Haut ist essenziell. Gute Präparate sollten Ceramide und Harnstoffe enthalten, außerdem ist grundlegend zu beachten, dass die Haut des Körpers andere Wirkstoffe als die empfindlichere Gesichtshaut benötigt. Es gibt mehrere Firmen, die gute Produkte anbieten: La Roche Posay, Cetaphil, Eucerin, Avène, um ein paar zu nennen.

Und was nutzen Sie privat für Ihre eigene Hautpflege? Wie sieht Ihre Routine aus?

Meine private Pflegeroutine fällt tatsächlich sehr konsequent und minimalistisch aus, ich bleibe meinen Produkten treu. Zur täglichen Reinigung verwende Mizellenwasser, als Tagescreme nutze ich entweder Cetaphil mit Hyaluronsäure oder Visiopiel mit Argireline. Für den Körper verwende ich morgens und abends immer eine Creme mit Harnstoff.

Apropos Pflege: Im Internet kursiert gerade der Trend "Gesichts-Yoga". Können Sie etwas zu dessen Wirksamkeit sagen?

Das Problem mit dem Internet ist, dass immer wieder ein neues Wundermittel auftaucht, da kommt man als Arzt nicht hinterher. Deshalb orientiere ich mich nur an Produkten und Methoden, deren Wirksamkeit anhand von mehreren Studienergebnissen nachvollziehbar ist. Zwar kann ich dementsprechend nicht viel über die Wirksamkeit von Gesichtsyoga aussagen, grundsätzlich betrachte ich Yoga für Körper und Seele als sehr positiv.

Welche Veränderungen hat die aktuelle Pandemie-Lage auf Ihren Arbeitsalltag?

Dadurch, dass ich die Praxis Piel Sana im April letzten Jahres, also kurz nach dem Beginn der Pandemie, es sich hierbei um eine Privatpraxis handelt und unsere Patienten einem neuen Gesicht gegenüber saßen, musste ich mich doppelt und dreifach anstrengen, um meine Praxis von Lockdown zu Lockdown zu führen und zu erhalten. Gar nicht so einfach, als frische selbständige Hautärztin. Aber ich liebe Herausforderungen – und trotz COVID-19 konnte ich eine gut funktionierende Praxis schaffen, und zwar ohne jegliche Extra-Hilfe, die vergleichsweise Kassenpraxen zustehen.

Dass ich acht Stunden am Tag eine Maske tragen muss und spezielle sorgfältige Hygienemaßnahmen unseren Alltag bestimmen, ist nur eine Nebensache.

Und inwieweit wirkt sich die Pandemie allgemein auf Ihre Branche aus?

Einerseits sind die Menschen sehr vorsichtig geworden und meiden unnötige Arztbesuche oder allgemein Kontakt zu anderen. Das begünstigt leider die Entwicklung von krebsartigen Hautveränderungen, die man teilweise so nicht mehr frühzeitig erkennen kann. Daneben kommen durch die aktuelle Lebensumstellen neue Hautproblemen zu Tage: Ausschläge vom ständigen Maskentragen, Hautentzündungen in den entsprechenden Bereichen, bei Betroffenen von COVID-19 ließen sich zudem neue ausschlagähnliche Hauterscheinungen sowie Gefäßentzündungen, eine sogenannte Vaskulitis, beobachten.

Dazu lässt sich im Bereich der Teledermatologie, als der Ferndiagnose von Hautproblemen, eine große Entwicklung feststellen. Dasselbe gilt ebenso für ästhetische Eingriffe, die sich nun erstmals optimal unter der Maske verstecken lassen.

Das klingt nach langfristigen Auswirkungen...

Ferndiagnosen werden sich sicherlich noch weiterentwickeln – sie ersetzen jedoch keinesfalls eine persönliche, lebendige Sprechstunde. Untersuchungen der Haut müssen live und spürbar sein, um ernsthafte Hautveränderungen vollends diagnostizieren zu können.

Haben Sie einen ganz persönlichen Geheim-Tipp, den Sie Ihren Patienten – und nun auch unseren Lesenden – stets mit auf dem Weg geben?

"Geheim" existiert nicht zwischen meinen Patienten und mir, eine offene und ehrliche Kommunikation zeichnet meine Arbeit aus. Allerdings halte ich es für einen guten Tipp, besser auf sich und seinen Körper zu achten. Eine hochwertige und konsequente Hautpflege ist hierbei essenziell, um eine Vielzahl an Problemen zu vermeiden.

Zum Abschluss dieses interessanten Interviews: Was erhoffen Sie sich für 2021?

Ich wünsche mir, dass wir alle lernen, die Dinge zu schätzen, die uns das das Leben bringt. Und dass wir aufhören, jene Dinge zu kritisieren, die wir nicht haben oder beeinflussen können. Der Rest ergibt sich dann schon von allein.

Wir freuen uns auf Sie unter:    

Kontakt

 

 

Privatpraxis Piel Sana

Blankeneser Bahnhofstr. 40

22587 Hamburg

Telefon: +49(0) 40 – 870 809 05

Mail: info@piel-sana.de

Web: www.piel-sana.de

Schwerpunkte

 

Dermatologie

Hautarzt

Venerologie