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Gesundheit & Ärzte

"Wir bewegen Harburg": Schumacher Orthopädie-Schuhtechnik

Ein Harburger Original in dritter Generation: Seit 1961 geben die Experten ihren Nachbarn im Süden Hamburgs die Freude an der Bewegung zurück.

Ein Harburger Original in dritter Generation: Seit 1961 geben die Experten ihren Nachbarn im Süden Hamburgs die Freude an der Bewegung zurück.

Foto: Schumacher GmbH

Stützen, stärken, pflegen: Die passende Lösung für Ihre Beschwerden. Das Experten-Team der Schumacher GmbH gibt Kunden und Patienten die Freude an der Bewegung zurück. Denn hier finden Leidtragende das Richtige und eine hohe Qualität von echter Meisterhand.

Frau Rose, stellen Sie sich und Ihr Unternehmen doch bitte kurz vor.

Mein Name ist Christine Rose und ich bin noch vor der Meisterschule in den elterlichen Betrieb gewechselt, um diesen dann irgendwann übernehmen zu können. Wir sind die Firma Schumacher, seit 1961 ein echtes Harburger Original in dritter Generation. Als Orthopädie-Schuhtechnik-Betrieb mit eigenem Sanitätshaus geben wir unseren Kunden die Freude an der Bewegung zurück. Ob unterstützende Einlagen, orthopädische Maßschuhe, Bandagen oder Orthesen: Unser Experten-Team bietet aktuelles Fachwissen und individuelle Maßanfertigungen rund um den menschlichen Bewegungsapparat.

Warum haben Sie sich für den Beruf als Orthopädie-Schuhmacher-Meisterin entschieden?

Das einzige, was bei jedem Körper gleich ist, ist seine Einzigartigkeit. Denn jeder Körper ist verschieden. Egal, ob krankhaft oder gesund: Meine Leidenschaft ist es, Lösungen für eingeschränkte Probleme zu kreieren, den Menschen dadurch das alltägliche Leben zu erleichtern und Lebensqualität zurückzugeben.

Wann sind Sie allgemein zum ersten Mal mit dem Thema Orthopädie-Schuhtechnik in Berührung gekommen?

Aufgrund der Betriebsführung meiner Eltern fanden erste Berührungspunkte bereits im Kindesalter statt. Ich bin quasi damit aufgewachsen. Als meine Tochter in jüngeren Jahren allerdings unter Fußprobleme litt, wurde das Thema persönlicher – und ich stand plötzlich auf der anderen Seite.

Mit welchen vier Begriffen würden Sie Ihren Betrieb beschreiben?

Wenn ich die Vielfältigkeit unseres Berufes und unserer Tätigkeit im Betrieb eingrenzen müsste, würde ich mich für universell, dynamisch, menschlich und lösungsorientiert entscheiden.

Universell eben aufgrund dieses vielseitigen Arbeitens. Dynamisch, weil wir stets mit Tatendran und Engagement nach den Lösungen für die entsprechenden Probleme suchen, mit denen Kunden uns aufsuchen. Hiermit ist unsere lösungsorientiere Denkweise selbsterklärend. Und menschlich, weil es stets und ständig um die Menschen und deren Lebensqualität geht.

Können Sie unseren Lesenden kurz und knapp beschreiben, welche Tätigkeiten Ihre Arbeit genau umfasst?

Zu uns kommen die Menschen, wenn Probleme während des Laufens, Joggens oder aber während der täglichen Arbeit auftreten. Unser Team versucht daraufhin mithilfe des richtigen Schuhwerks, einer guten Einlage oder einer stützenden Bandage den Körper wieder ins Lot zu bringen.

Welche Leistungen und Vorteile erhalten Kunden bei Ihnen?

Einer unserer Vorteile ist, dass Kunden immer denselben Ansprechpartner haben. Ob nun in Sachen Bandagen, Einlagen oder maßangefertigte Schuhe: Sie als Kunde haben einen Behandelnden, der weiß, was Ihnen gut tut.

Und was hebt Sie außerdem von anderen Unternehmen ab?

Mit unserem engen Netzwerk bestehend aus Ärzten und Therapeuten können wir oft sehr kurze Wege bezüglich der Diagnostik einhalten. In Fällen von schlimmeren Problemen und Wunden ist die Kooperation mit den Kliniken um uns herum ausgesprochen gut.

Sie beschreiben sich als Betrieb, der traditionelle Handwerkskunst mit hochmoderner Digitaltechnik vereint. Was können sich unsere Lesenden darunter vorstellen?

Die traditionelle Handwerksarbeit steht für uns an erster Stelle, diese versuchen wir durch neue Technologien zu unterstützen und zu verbessern. Allerdings ist jeder Fall individuell – und dementsprechend richten wir unser Handeln aus. Dabei verlieren wir in keinem Fall die Menschen aus den Augen.

Und können Sie anhand eines Beispiels erläutern, wie beispielsweise der Arbeitsvorgang mit Ihrem zum Einsatz kommenden 3D-Scanner im Falle einer Kompressionsversorgung funktioniert?

Patienten können komplett berührungslos von unseren Scannern vermessen werden – dieser Vorgang dauert keine zwei Minuten und ist vor allem in der aktuellen Zeit ein absoluter Vorteil. Unser Fachpersonal bespricht anhand der Bilder gemeinem mit dem Kunden die individuelle Versorgung, um auch schnellstmöglich die Kostenzusage von der Krankenkasse zu erreichen. Abschließend kann die entsprechende Versorgung bestellt werden. Es entfallen unnötige Handgriffe, da alles Notwendige sofort digital vorhanden ist. Dadurch sparen wir als Team einiges an Zeit, die wir schlussendlich für die Patienten übrighaben.

Die Schumacher GmbH ist außerdem ein Ausbildungsbetrieb. Wie sieht der Zulauf aus?

Wir haben jedes Jahr einige Bewerber. Allerdings müssen wir auch immer wieder darauf hinweisen, dass in einem medizinischen Fachberuf ausbilden und diese Thematik dementsprechend auch einen hohen Stellenwert in der Berufsschule einnimmt.

Wie sieht Ihr Kundenstamm aus? Besteht dieser aus einer speziellen Zielgruppe?

Nein, die Zeit eines spezifischen Kundenstamms ist lange vorbei. Wir sind von Kopf bis Fuß, von Jung bis Alt für unsere Kunden und Patienten da: Sei es ein Kleinkind mit motorischen Störungen während des Wachstums oder aber die 99-jährige Dame, dessen Tennisarm zwickt.

Können Sie sich an einen speziellen Kunden oder Fall erinnern, der Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Jeder einzelne meiner Kunden liegt mir sehr am Herzen. Eines dieser Beispiele, bei dem ich persönlich sehr ergriffen war, ist eine Weihnachtskarte, die mich erreichte. Sie kam von einem Kunden, der bezüglich einer Flachstrick Kompressionsversorgung und orthopädischen Maßschuhen bei uns in Behandlung war. Mit dieser Weihnachtskarte schickte er zudem ein Bild von seinem selbst geschmückten Tannenbaum vor der Tür. Klingt vielleicht erstmal nach nichts Außergewöhnlichem. Doch diese simple Alltagssache war diesem Patienten bis dato nicht möglich.

Denn seine Füße waren so sehr geschwollen, dass sie in keine Socken und Schuhe passten. Und alle anderen Firmen, die an die der Kunde sich hilfesuchend wandte, meinten, er wäre ein hoffnungsloser Fall. Doch mit unserer Therapiemethode konnten wir besagtem Kunden tatsächlich ein Stück Lebensqualität zurückgeben, was in Anbetracht seiner Leidensgeschichte ein wirklich tolles Gefühl ist.

Welche Veränderungen hat die aktuelle Lage auf Ihren Arbeitsalltag?

Mit unserer Arbeit sind wir sehr dicht am Patienten dran. Denn viele Probleme können nur durch direkte Berührungen lokalisiert werden. Um den Mindestabstand so kurz wie möglich zu unterschreiten, haben wir in jedem Bereich, in dem es möglich ist, neueste Techniken im Einsatz. Sonst schützen wir uns und unsere Patienten durch ein entsprechendes Hygienekonzept und gestreckte Arbeitsabläufe. Allerdings lassen sich persönliche Termine bei uns nur selten vermeiden, die meisten Behandlungen und Produkte müssen individuell an den Körper angepasst werden.

Und inwieweit wirkt sich die Pandemie allgemein auf Ihre Branche aus?

Ich glaube, dass sich der Alltag in der Gesundheitsbranche kaum verändert hat. Wir hatten schon immer ein Hygienekonzept, da einige unserer Patienten an chronischen Krankheiten leiden. Allerdings bemerken wir vermehrt die negativen Auswirkungen von Home Office und Bewegungsmangel im Alltag: Hier häufen sich die Patienten mit solchen Beschwerden.

Welche (langfristigen) Auswirkungen sehen Sie in Bezug auf die aktuelle Corona-Krise?

Ich könnte mir vorstellen, dass virtuelle Sprechstunden per Videokonferenz mit Ärzten fest integriert werden, dasselbe gilt für Online-Schulungen. Positiv ist auch, dass wir uns alle aufgrund des Mund-Nasen-Schutzes wieder in die Augen sehen müssen.

Haben Sie einen ganz persönlichen Geheim-Tipp, den Sie Ihren Kunden – und nun vielleicht auch unseren Lesenden – stets mit auf den Weg geben?

Finden Sie sich nicht damit ab, dass etwas schmerzt oder beschwerlich ist. Denn es gibt oft eine Lösung oder Hilfe für Ihr Leiden.

Und was erhoffen Sie sich für 2021?

Am meisten wünsche ich mir, dass wir alle gut durch diese Krise kommen, näher zusammenrücken, Verständnis zeigen und wissen, dass es nur gemeinsam geht.

Herzlichen Dank für diesen interessanten Einblick! Das Team freut sich auf Ihre Anfrage unter:

Kontakt:

 

 

Schumacher GmbH

Am Wall 1

21073 Hamburg

Telefon: +49 40 772739

Mail: info@schumacher-hamburg.de

Web: www.schumacher-hamburg.de

Schwerpunkte:

 

Orthopädieschuhtechnik

Orthopädie

Sanitätshaus