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Zahnmedizin

Störfeldsanierung – den chronischen Erkrankungen auf der Spur

Störfelder beschreiben in der Zahnmedizin chronische Entzündungsprozesse im Zahn- und Kieferbereich, die Krankheiten und Beschwerden im restlichen Körper begünstigen oder sogar verursachen. Im Mund- und Kieferbereich belasten sie dauerhaft das Immunsystem und wirken sich negativ auf die allgemeine Gesundheit aus. Um solche Entzündungsherde möglichst frühzeitig aufzudecken, setzt die Gemeinschaftspraxis Dr. Loose & Dr. Völker bei der Störfeldtherapie auf die biologische Zahnheilkunde (Umweltzahnmedizin).

Im Interview erklären die beiden Hamburger Mediziner die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.

Was sind die Ursachen von Störfeldern?

Dr. Loose: Eine häufige Ursache für Entzündungsherde im Mund- und Kieferbereich ist die NICO-Läsion (Neuralgie induzierende hohlraumbildende Knochenauflösung) oder exakter die FDOK-Läsion (Fettig degenerative Osteonekrose (Auflösung) des Kieferknochens). Wir sehen diese Herde bei unseren Patienten als fettig-ölige Einlagerungen im Knochen. Gründe dafür können wurzelbehandelte („tote“) Zähne, chronische Entzündungsherde nach der Entfernung von Weisheitszähnen oder Zahnwurzelreste im Kiefer sein. Sowohl rostende Metallfüllungen als auch metallkeramische Kronen und Brücken können das Immunsystem ebenso schwächen wie Vitamin- sowie Mineralienmangel und damit die Ausbildung der genannten Störfelder begünstigen. Bei der Entwicklung von FDOKs/NICOs lösen sich die knöchernen Strukturen im betroffenen Kiefer über viele Jahre und Jahrzehnte langsam und häufig völlig unbemerkt und meist symptomfrei auf. Die schmerzhafte Variante dieser chronischen Knochenauflösung ist die NICO (Neuralgie Induzierende Cavitätenbildende Osteolyse), die eine Neuralgie, eine Entzündung der sensiblen Hirnnerven, unterhalten kann.

Warum sollten Störfelder überhaupt entfernt werden?

Dr. Völker: In den Fetteinlagerungen, die wir im Knochen sehen, haben sich häufig Toxine aus toten Zähnen, Metalle, aber vor allem Kommunikationsstoffe der Zellen, sogenannte Zytokine, angesammelt. Diese Zytokine melden den anderen Zellen im Körper und damit dem Immunsystem eine chronische Entzündung. Die Menge dieser Zytokine übersteigt das 35-fache im Vergleich zu einem gesunden Kieferknochen. Seit mehr als 30 Jahren werden FDOK-/NICO-Läsionen operiert und auch wir sehen durch Entlastung des Immunsystems Besserungen der Beschwerden folgender Erkrankungen: Allergien, Alzheimer, Parkinson, ALS (Amyotrophe Lateral Sklerose), Atypischer Gesichtsschmerz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, CFS (Chronic Fatigue Syndrom), Depression, Diabetes, verschiedene Krebsformen/Metastasen, MS (Multiple Sklersoe), Rheumatische Arthritis und Bandscheibenprobleme.

Welche Symptome treten bei einem Störfeld auf?

Dr. Loose: Die Schwierigkeit bei der zahnmedizinischen Störfeldtherapie ist, dass Entzündungsherde häufig unentdeckt und für den Patienten unbemerkt bleiben. Bei der Störfelddiagnostik ist zu berücksichtigen, dass selbst die herkömmlichen Röntgenaufnahmen die entzündeten Bereiche nur begrenzt zeigen. Erst dreidimensionale Röntgenaufnahmen und ein spezieller intraoraler Ultraschall oder aber die kinesiologische Untersuchung durch unsere Cotherapeuten können sie diagnostizieren.

Wie sieht eine zahnmedizinische Behandlung von Störfeldern aus? Was wird bei einer Störfeldsanierung vorgenommen?

Dr. Völker: In unserer Zahnarztpraxis Praxis für ZahnMedizin Freude am Lächeln haben wir einen umfangreichen Erfahrungsschatz in der biologischen Zahnheilkunde. Haben wir das Störfeld diagnostiziert, gilt es, einen für unseren Patienten individuellen Behandlungsplan der Störfeldtherapie aufzustellen. Entscheidend ist eine umfassende Störfeldanalyse, auch mit Hilfe unserer Cotherapeuten, um zu erkennen, welche Körperregionen durch das Störfeld betroffen sind: Wir arbeiten in unserer Praxis für ZahnMedizin Freude am Lächeln in Hamburg vertrauensvoll und sehr eng mit erfahrenen Ärzten für ganzheitliche Medizin und Heilpraktikern zusammen, damit im Einzelfall eine Priorisierung der (chirurgischen) Schritte erarbeitet werden kann und das Immunsystem unserer Patienten im Vorfeld optimal vorbereitet wird. Während der Behandlung des Störfeldes gilt es, alle entzündeten Stellen vollständig chirurgisch zu beseitigen. Dazu muss der betroffene Bereich entfernt werden, sodass nur noch gesunderer Knochen zurückbleibt. Ziel ist es, die Entzündungsherde dauerhaft auszuschalten, um das Immunsystem zu entlasten.

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Tel.: 040 / 866 90120

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