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Tumorzentrum

Diagnose Krebs: Therapie für die Seele

Neben den körperlichen Herausforderungen stellt eine Krebserkrankung für Betroffene und deren Angehörige eine große seelische Belastung dar.

Eine solche Diagnose zu verkraften, fällt nicht leicht. Vor allem nicht in Anbetracht der Tatsache, dass die medizinisch notwendigen Behandlungen den Patienten zusätzliche Energie und Geduld rauben. Ängste, depressive Verstimmungen und andere Schwankungen des seelischen Gleichgewichts sind keine Seltenheit. Ein nicht unerheblicher Teil der Patienten benötigen dann Hilfe bei der Bewältigung der medizinischen Therapien. Andere werden von Zukunftsängsten geplagt oder machen sich Sorgen um ihre Angehörigen. Um all diese Fragen zu klären, gibt es im Asklepios Tumorzentrum Hamburg, dem größten Netzwerk von Tumorspezialisten in der Metropolregion, Psychologen, die auf den Stationen und in Ambulanzen ihre Unterstützung anbieten. Mit ihrer langjährigen psychotherapeutischen Zusatzausbildung sowie einer speziellen psychoonkologische Weiterbildung können die Experten einen rettenden Anker in einer schwierigen Lebenssituation darstellen.

Jährlich erkranken über 420.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Diagnose und Behandlung sind für viele Betroffene auch emotional und psychosozial sehr belastend. „Die Diagnose Krebs wirft die meisten Menschen mächtig aus der Bahn und stellt die Betroffenen neben der körperlichen Belastung auch in psychischer Hinsicht vor große Herausforderungen. Doch gerade für die Krankheitsbewältigung können Psychoonkologen gezielte Hilfen geben“, sagt Dr. phil. Bärbel Kolbe. Die erfahrene Psychoonkologin ist eine von vielen psychoonkologisch tätigen Kollegen im Asklepios Tumorzentrum Hamburg, arbeitet seit über 20 Jahren am Standort Altona und hilft Patienten sowie Angehörigen, eine neue Zuversicht zu entwickeln und Perspektiven aufzuzeigen.

Mit Begleiterscheinungen wie Ängsten, depressiven Phasen und den Veränderungen im Alltag während und nach der Erkrankung müssen vor allem auch die Angehörigen umgehen. Keine leichte Situation, die ohne eine fachgerechte Betreuung zu einer immensen Belastung werden kann. „Eine Krebserkrankung kann das Leben eines Menschen und seiner Umgebung komplett verändern“, erklärt Dr. phil. Bärbel Kolbe und fügt an: „Die Frage nach dem ,Warum’, nach dem Sinn oder andere existentielle und spirituelle Fragen können im Laufe der Erkrankung eine große Rolle spielen.“

Zukunftsängste seien besonders direkt nach der Diagnosestellung laut der Expertin völlig normal. Die Diagnose einer Krebserkrankung sei ein Schock und löse bei den meisten Menschen automatisch Gedanken an die Endlichkeit, Todes- und Verlustängste aus. „Wir unterstützen die Betroffenen bei der Auseinandersetzung mit der Diagnose, helfen beim Umgang mit Ängsten und entwickeln mit den Patienten eine Neuausrichtung. Besonders wichtig ist es, die eigene Lebensqualität zu erhalten, obwohl man krank geworden ist.“

Deshalb ist das Ziel einer psychoonkologischen Begleitung, jeden Betroffenen darin zu unterstützen, seinen eigenen Weg der Bewältigung zu finden. Die Lebensqualität verbessern, das Selbstwertgefühl wiederherstellen, das Vertrauen in den Körper stärken, die Seelenbalance fördern und Angst abbauen, in Fragen der Ernährung und Bewegung beraten, das Umfeld mit einbeziehen und Netzwerke empfehlen – die psychoonkologische Begleitung bildet einen rettenden und vor allem vielseitigen Anker für Betroffene.

Die Methoden, die in der Psychoonkologie einsetzt werden, bestehen vorrangig aus Beratung, Information und begleitenden Gesprächen während der schwierigen Zeit zwischen Krankheitsverdacht und Diagnose sowie im Verlauf bei der Verarbeitung der Krankheitsdiagnose und der onkologischen Behandlung. Weiterhin können Entspannungsmethoden zur Angstbewältigung angeleitet werden. „Eine professionelle, psychoonkologische Mitbehandlung kann dabei unterstützen, das seelische Befinden zu verbessern und die eigenen Kräfte zur Bewältigung zu stärken. Das entlastet, stabilisiert, schafft Neuorientierung und verbessert die Lebensqualität“, sagt Dr. phil. Bärbel Kolbe.

Der Ansatz im Asklepios Tumorzentrum Hamburg stellt den gesamten Menschen in den Mittelpunkt: Eine erfolgreiche Krebsbehandlung ist weit mehr als die Abfolge medizinischer Therapieschritte. Der erkrankte Mensch mit seinen Ängsten und Problemen bleibt im hochmodernen Zentrum bei allem Fortschritt in der Medizin nicht auf der Strecke.

Kontakt

 

 

Asklepios Kliniken Hamburg

Rübenkamp 226

22307 Hamburg 

Tel. 040 1818 826696

E-Mail senden

www.asklepios.com

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