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Psychotherapie

Krisen annehmen, stärker werden!

Die Hamburger Diplom-Psychologin Maren Heuer, 52, hilft Menschen, die in einer Lebenskrise stecken – und vermittelt als Mediatorin in Konflikten

Frau Heuer, Sie bieten Krisennavigation an. In welchen Situationen kann man die gebrauchen?

Wenn wir Veränderungen erleben, die wir selbst, scheinbar, nicht gewollt haben: Etwa, wenn sich geliebte Menschen von uns trennen, unsere Eltern oder der Partner sterben. Auch, wenn ein naher Mensch krank wird – oder wir selbst. Wenn wir unseren Job verlieren und die gefühlte Unsicherheit uns nicht länger trägt. Dann kann es sein, dass es irgendwann zu viel ist.

Wie äußert sich die eigene Überforderung?

Wir können nicht mehr, weinen vielleicht ununterbrochen, spüren keinen Antrieb, können nicht schlafen, essen, fröhlich sein. Trinken zu viel Alkohol, sind leer und fühlen nicht viel mehr als Schmerz, Angst, Unruhe und Hoffnungslosigkeit. Und es scheint, als hätten wir die Verbindung zum Rest verloren.

Welchen Part nehmen Sie dann ein?

Ich stelle Fragen, die Ihnen helfen, Ihren Fokus zu erweitern und ahne in all dem Schweren auch das Leichte. In jeder Krise liegt die Chance, sich Ihrer selbst bewusst und innerlich frei zu werden. Vor mir kann man laut weinen, jammern und klagen. Und dann auch haltlos mit mir lachen!

Ist den Leuten denn nach Lachen zumute?

Aber ja, ich wüsste gar nicht, wie man ohne Lachen durchs Leben kommt! Humor hilft, sich mit den Gegebenheiten zu konfrontieren und zu verstehen, wie sich etwas ändern kann.

Wie laufen die Treffen mit Ihnen ab?

In einem Erstgespräch lerne ich Sie und Ihre Situation kennen und kann eine erste Einschätzung zu unserem weiteren Vorgehen treffen. Und natürlich lernen Sie auch mich und meine Arbeitsweise kennen und haben die Gelegenheit zu entscheiden, ob Sie Ihr Thema mit mir zusammen angehen wollen.

Wie geht es weiter?

In regelmäßigen Sitzungen versuchen wir, Verhaltensmustern, mit denen Sie sich selbst schaden, auf die Schliche zu kommen. Diese behutsam loszulassen, üben wir zum Beispiel in Rollenspielen und auch als Hausaufgabe. Ich visualisiere auch gern am Flipchart, um Ihr Bewusstsein dafür zu schärfen, was Sie schon haben, was Ihnen gut tut und Stabilität schenkt. Dieser Perspektivwechsel kann sehr heilsam sein. Das Ziel ist nicht, das Schwere wegzudrücken und zu ignorieren, sondern sich seinen Gefühlen zu stellen und zu lernen, mit ihnen umzugehen.

Sie bieten auch Gruppensitzungen an?

Ja, aktuell geht es zum Beispiel ums Thema: Gebe ich meinem Leben selbst eine Richtung? Oder bestimmen die Bedürfnisse anderer, wo es für mich lang geht? Erfahrungsgemäß ist es für die Teilnehmer sehr erleichternd und wohltuend zu bemerken, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind. Auch, dass sie ihre Scham überwinden können, sich zeigen dürfen und dann verstanden werden.

Was macht Sie als Heilpraktikerin für Psychotherapie aus?

Ich möchte die Autonomie meiner Klienten wahren und stärken. Im Laufe unserer Sitzungen frage ich immer wieder, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind und sich die Entwicklung gut anfühlt. Transparenz, Klarheit, Akzeptanz und Wertschätzung sind mir wichtig. Eine gute Therapeutin braucht ihre Klienten nicht für ihr eigenes Wohlergehen und kann loslassen, wenn es Zeit ist. Wie ich ticke und wie meine Haltung zum Leben ist, lässt sich auch gut aus meinem Blog www.konfliktvermittlung.de/blog ablesen.

Sie geben auch Workshops zum Thema Kommunikation und arbeiten als Mediatorin.

Ja, als professionelle Vermittlerin komme ich ins Spiel, wenn die Konfliktparteien sich im Kreis drehen und allein zu keiner Lösung gelangen. Das können Paare sein, die in einer Sackgasse stecken, Eltern und ihre Kinder, die auf keinen grünen Zweig kommen – aber auch Nachbarn oder Kollegen, die sich beharken.

Wie können Sie helfen?

Ich schaue mir erst mal an, welche Bedürfnisse und Wünsche hinter den festgefahrenen Positionen stecken. Statt zu bewerten und zu richten, packe ich diese neutral auf den Tisch – und rege dann dazu an, fair und offen Lösungen statt fauler Kompromisse auszuhandeln. Zudem gebe ich das nötige Handwerkszeug mit, das meine Klienten in künftigen Konflikten unterstützen soll.

Wie schnell bekommt man einen Termin?

Das Erstgespräch kann ich binnen einer Woche anbieten. In welchem Rhythmus und wie schnell es weitergeht, entscheiden wir dann gemeinsam von Fall zu Fall. Wartezeiten von mehreren Wochen oder gar Monaten stehen bei mir nicht zu befürchten – dafür ist aber auch keine Abrechnung über die gesetzlichen Krankenkassen möglich. Für eine 60-minütige Einzelsitzung berechne ich 80 Euro. Bei akutem Leidensdruck können wir auch die Zeit überbrücken, bis Sie einen kassenfinanzierten Therapieplatz haben.

Weiterführende Informationen und Kontaktdaten finden sie auf www.konfliktvermittlung.de

Wir freuen uns auf Sie:

 

 

Kontakt

 

 

 

Konfliktvermittlung Maren Heuer

Flüggestraße 2

22303 Hamburg

Tel:  040 / 46 07 28 17

 info@konfliktvermittlung.de

 www.konfliktvermittlung.de

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