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MSH Medical School Hamburg

„Mich faszinieren die vielen Möglichkeiten in der Sozialen Arbeit“

Foto: MSH Medical School Hamburg

Femke Dumstrei absolvierte bereits erfolgreich ihren Bachelor im Bereich „Soziale Arbeit“ an der MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciense and Medical University, und wird dort in naher Zukunft auch ihren Master abschließen. Im Interview erzählt uns die 26-jährige Hamburgerin ihre Beweggründe zu dem Entschluss dieser Fachrichtung an der Hochschule und verrät uns ihre beruflichen Pläne.

Frau Dumstrei, Sie haben sich für den Studiengang „Soziale Arbeit“ an der MSH Medical School Hamburg entschieden. Was begeistert Sie an diesem Fachbereich?

Femke Dumstrei: Mich begeistert vor allem die große Auswahl an möglichen Berufsfeldern der Sozialen Arbeit. Während des Studiums bekommen die Studierenden die Möglichkeit, gleich mehrere Fachbereiche kennen zu lernen und diese unter anderem durch das Praxissemester zu vertiefen.

Soziale Gerechtigkeit, die Menschenrechte und die Vielfalt bilden die Grundlage für die Soziale Arbeit. Der Fachbereich ermöglicht mir daher, die gesellschaftliche und soziale Entwicklung sowie die Selbstbestimmung von Menschen zu fördern und diese gleichzeitig zu ermutigen, ihr Leben aktiv selber zu gestalten.

Warum fiel Ihre Wahl auf der Suche nach einer adäquaten Hochschule auf die MSH Medical School Hamburg?

Femke Dumstrei: Während meiner Suche nach einer geeigneten Hochschule oder Universität für den Studiengang „Soziale Arbeit“ bin ich schnell auf die MSH Medical School Hamburg gestoßen, welche ich bereits einige Jahre zuvor für eine Infoveranstaltung des Physiotherapiestudiums besucht hatte.

Ich habe mir auch andere private Hochschulen angeschaut, allerdings überzeugte mich an der MSH Medical School Hamburg vor allem die Nähe zu den DozentInnen sowie die Modulübersicht der einzelnen Lehrveranstaltungen. Darüber hinaus fühlte ich mich in der MSH Medical School Hamburg auf Anhieb wohl!

Können Sie beschreiben, wie das Studium „Soziale Arbeit“ aufgebaut ist?

Femke Dumstrei: Das Bachelorstudium „Soziale Arbeit“ (B.A.) ist in sechs Semester gegliedert, wobei das fünfte Semester den Studierenden einen ersten Einstieg in die Praxis durch das Praktikum ermöglicht. Das besondere an der MSH Medical School Hamburg ist, dass der Schwerpunkt auf der Kombination von umfangreichen Grundlagen mit psychologischen, soziologischen, medizinischen, rechtlichen und ethischen Inhalten liegt. Dadurch wurden wir auf die verschiedenen Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit vorbereitet, sodass wir den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen in der Arbeit mit und für Menschen begegnen können.

Die Wahlpflichtmodule bilden dabei die Schwerpunkte Kind, Jugend und Familie, Existenzsicherung, ökologische Gerontologie, klinische Sozialarbeit und Rehabilitation sowie Krisenintervention.
Während des letzten Semesters haben die Studierenden in der Regel nur noch für kurze Zeit Lehrunterricht und können sich dann voll und ganz auf die Bachelorarbeit konzentrieren.

Das Masterstudium „Soziale Arbeit“ (M.A.) richtet sich an Studierende, die den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit, Transdisziplinäre Frühförderung, Sozialpädagogik oder einen Bachelorstudiengang mit vergleichbarem Abschluss erfolgreich absolviert haben und gliedert sich in vier Semester. Neben einer fundierten Grundlagen- und Methodenausbildung stellt der Studiengang insbesondere die Arbeit mit Suchterkrankten, das Feld der Kindeswohlgefährdung, Rehabilitation und Gesundheitsförderung sowie die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen in den Vordergrund. Auch hier besteht die Möglichkeit zwischen verschiedenen Schwerpunkten zu wählen.

Vor allem das integrierte praxisbezogene Projekt ist für die Studierenden eine neue Herausforderung im Hinblick auf die Forschungs- und Evaluationsaufträge, welche gemeinsam mit den entsprechenden PraxispartnerInnen durchgeführt und durch die Seminare begleitet werden.
Das Ziel des Masters „Soziale Arbeit“ an der MSH Medical School Hamburg ist daher die Anwendung, Erweiterung und Vertiefung der erworbenen Erkenntnisse im Bachelorstudiengang sowie der praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu Weiterentwicklung der Handlungskompetenzen.

Welche Teile der Ausbildung lagen Ihnen besonders am Herzen?

Femke Dumstrei: Mir lag vor allem das Praxissemester sehr am Herzen. Während der Arbeit im Drob Inn, einer Einrichtung für Drogenabhängige Menschen, setzte ich mich über einen längeren Zeitraum intensiv mit den Anforderungen der praktischen Arbeit auseinander. Zusätzlich dazu hatte ich während meines Praktikums die Möglichkeit, auch in weiteren Einrichtungen der Sozialen Arbeit zu hospitieren und somit einen vielfältigen Überblick über die verschiedenen Tätigkeitsfelder zu bekommen.

Während meines Praktikums in der Drogenhilfeeinrichtung verfestigte sich mein Wunsch, Sozialpädagogin zu werden und mein eigenes Handeln auch weiterhin an der MSH Medical School Hamburg auszubauen und zu reflektieren. Vor allem stand hierbei jedoch auch immer der Austausch mit den DozentInnen, die mich kontinuierlich begleiteten, im Vordergrund der Arbeit.

Parallel zu Ihrem Studium sind Sie bereits als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MSH Medical School Hamburg in der Forschung tätig. In welchem Bereich arbeiten Sie genau?

Femke Dumstrei: Das ist richtig. Nach meinem Bachelorstudium an der MSH Medical School Hamburg arbeitete ich für ein weiteres Jahr im Drob Inn. Im Sommer 2019 bekam ich dann durch Herrn Prof. Dr. Thorsten Bührmann und Frau Prof. Dr. Elisabeth Richter die Möglichkeit, erste Forschungsluft zu schnuppern. Gemeinsam mit meiner Kollegin Solveig Langenohl begleiteten wir die Evaluation der Eltern-Kind-Zentren in Hamburg. Danach bedurfte es nur noch ein wenig Überzeugungsarbeit von Herrn Prof. Dr. Thorsten Bührmann sowie meinen Wunsch, meine theoretischen Grundlagen durch den Masterstudiengang der Sozialen Arbeit an der MSH Medical School Hamburg zu ergänzen. Seitdem arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der Forschung und bin dort Ansprechpartnerin für verschiedene Forschungsprojekte wie z. B. die Evaluation von KomPo7 sowie dem BerufswahlSIEGEL.

Die beruflichen Aufgabenbereiche in der Sozialen Arbeit sind sehr vielfältig – von Beratungsstellen und Begegnungsstätten über Krankenhaus und Rehabilitation bis hin zu Kitas, Schulen, Jugendämter und anderen Bildungseinrichtungen. Wo sehen Sie Ihren beruflichen Platz in der Zukunft?

Femke Dumstrei: Hätten Sie mir diese Frage nach dem Bachelorabschluss gestellt, hätte ich wahrscheinlich mit der „Drogenhilfe“ geantwortet. Allerdings hat sich mein beruflicher Platz durch den Master sowie durch meine Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin verändert. Ich würde gerne im Anschluss an den Master eine Ausbildung als Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche an der Hochschulambulanz der MSH Medical School Hamburg absolvieren und zusätzlich dazu meine Promotion beginnen. Ich kann mir daher sehr gut vorstellen in ein paar Jahren als Dozentin an einer Hochschule zu lehren – wer weiß, vielleicht sogar an der MSH Medical School Hamburg.

Gibt es einen Bereich, auf den Sie sich noch gezielt spezialisieren möchten?

Femke Dumstrei: Meine Affinität gegenüber dem Thema der Suchterkrankungen ist nicht zu leugnen. Allerdings finde ich die Kombination aus der bereits überholten Bindungstheorie von Bowlby (1958) und den daraus entstehenden Themen für das System einer Familie sehr interessant.

Zurzeit beschäftige ich mich mit dem Thema „Kinder von psychisch erkrankten Eltern“, welches oftmals durch das Raster der „normalen“ Angebote fällt. Im Hinblick auf meine Masterarbeit und der Ausbildung als Psychotherapeutin sowie der Promotion werde ich dieses Thema in den nächsten Jahren vertiefen und hoffentlich einen repräsentativen Ausblick über die Ausgangslage der Geschwister von psychisch erkrankten Familien liefern können.

Was können Sie künftigen Studenten bezüglich der Wahl einer passenden Hochschule raten? Wieso sollten sie sich für ein Studium an der MSH Medical School Hamburg entscheiden?

Femke Dumstrei: Ich würde mir bei der Wahl für eine passende Hochschule immer genügend Zeit einräumen. Ich war nach meinem Abitur auch erst einmal überfordert mit der großen Auswahl an Studiengängen, Ausbildungen und sonstigen Möglichkeiten. Mir hat es geholfen, erst einmal mit einem FSJ zu starten und mir dadurch genug Zeit für die Suche nach einer passenden Hochschule oder Universität zu verschaffen.

Vor allem aber hat mir auch der Austausch mit StudentInnen geholfen, die sich bereits für ein Studium entschieden hatten. Des Weiteren bietet die MSH Medical School Hamburg sehr lehrreiche Infoveranstaltungen rund um das Studium an, die gemeinsam mit einem Freund oder einer Freundin besucht werden können. So fällt einem vielleicht die erste Hürde etwas leichter.

Darüber hinaus würde ich mir trotzdem verschiedene Hochschulen anschauen. Ich habe schnell ein Gefühl dafür bekommen, wo ich mich wohlfühle und was mich an der jeweiligen Einrichtung besonders anspricht.

Warum sich die StudentInnen für ein Studium an der MSH Medical School Hamburg entscheiden sollten, ist sowohl die Nähe zu den DozentInnen, die vielen Möglichkeiten der verschiedenen Tätigkeitsfelder, als auch das fast schon „familiäre Umfeld“ der Kohorten untereinander.

Wir freuen uns auf Sie unter:

 

 

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University of Applied Sciences and Medical University

Am Kaiserkai 1

20457 Hamburg

Tel: 040 361 226 40

www.medicalschool-hamburg.de

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