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MSH Medical School Hamburg

Wir suchen nach Talenten, die mehr als nur gut lernen können

Seit dem Wintersemester 19/20 bietet die MSH das Humanmedizinstudium NC-frei an.

Seit dem Wintersemester 19/20 bietet die MSH das Humanmedizinstudium NC-frei an.

Foto: MSH Medical School Hamburg

Der offene Campustag an der MSH informiert über den neuen NC-freien Studiengang Humanmedizin.

Beim Offenen Campustag an der MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University erhalten Interessierte am 11. Januar 2020 Einblicke in das Studienangebot der privaten, staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in der HafenCity. Prof. Dr. med. Georg Lüers gibt vorab Einblicke in den neuen Studiengang Humanmedizin.

Herr Prof. Lüers, seit Oktober 2019 können Studierende an der MSH Medical School Hamburg NC-frei Medizin studieren. Was ist das Besondere an dem neuen Studienangebot?

Das Besondere ist natürlich zuallererst die Tatsache, dass der Zugang zum Studium an der MSH nicht, wie sonst üblich in Deutschland, über den Numerus Clausus (NC) geregelt ist. Für mich greift der NC als zentrales Kriterium für die Zulassung zum Medizinstudium zu kurz. In dem Kontext ist er nach meiner Einschätzung in erster Linie ein Gradmesser für gute Lernfähigkeit. Das ist natürlich immer hilfreich, Mediziner und Medizinerinnen müssen aber heutzutage viel mehr können. Sie müssen nicht nur Fachmann auf ihrem Gebiet sein, sondern weitere Rollen erfüllen. Sie sind zum Beispiel Kommunikatoren, Teamplayer, Gesundheitsberater, Gelehrte und müssen als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zudem auch wirtschaftliche Aufgaben erfüllen. Dieses Spektrum an Fähigkeiten wird durch den NC nicht optimal abgebildet. Wir wollen mit unserem Auswahlverfahren an der MSH daher Studierende rekrutieren, die Talente für das Ausfüllen dieser Rollen mitbringen. Auch bei der Entwicklung des Curriculums achten wir darauf, dass diese Fähigkeiten bestmöglich entwickelt werden.

Viele träumen von einem Medizinstudium, da klingt eine Zulassung ohne Numerus Clausus sehr verlockend. Bekommen alle Interessierten an der MSH einen Studienplatz?

Bisher liegt die Zulassungsquote bei etwa einem Drittel der Bewerber. Wir suchen mit unserem Auswahlverfahren nach Kandidaten und Kandidatinnen, die nicht nur gut lernen können, sondern auch die Bandbreite der eben bereits angesprochenen medizinischen Rollenbilder ausfüllen. Da haben wir einen hohen Anspruch und mein Eindruck von den Leistungen der Studierenden in den ersten Wochen ist, dass wir mit unserem Auswahlverfahren sehr gut aufgestellt sind.

Wie können wir uns den Studienalltag an der MSH vorstellen?

Der Studienalltag an der MSH ist dem an anderen Hochschulen sehr ähnlich. In der Humanmedizin gibt es Vorlesungen, Seminare und Praktika – und das nicht zu wenig. Wir versuchen, den Studierenden aber einen Selbststudientag in der Woche einzuräumen, den sie zum Lernen oder auch zum Arbeiten nutzen können. Dass viele der Studierenden an der MSH neben ihrem Studium arbeiten, werte ich als Zeichen der hohen Motivation und außergewöhnlichen Entschlossenheit, die auch im Unterricht sehr deutlich wird. Als Studiengangsleiter nehme ich die schlanke Organisationsstruktur für Lehrende und Studierende als echten Vorteil wahr. Die Schnelligkeit und Flexibilität, mit der hier Lösungen gefunden werden, ist für mich eine neue Erfahrung. Die akademische Organisation profitiert durch die Departmentstruktur von flachen Hierarchien und kurzen Wegen. Am Department Humanmedizin gibt es keine Aufteilung in klassische Institute, wodurch wir Lehrenden sprichwörtlich alle im selben Boot sitzen, und es einen sehr kollegialen Austausch auf Augenhöhe gibt.

In Ihrem Fachgebiet, der Anatomie, arbeiten Sie mit einem modernen Verfahren – dem digitalen Seziertisch. Wie funktioniert das und welche Vorteile ergeben sich für das Lernen?

Wir arbeiten mit ganz vielen verschiedenen Methoden – mit Modellen, mit menschlichen, teilweise auch tierischen Präparaten und mit dem digitalen Seziertisch. Unsere Studierenden erleben also durchaus die haptische Komponente des Präparierens, profitieren aber auch von den Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet. Unser Seziertisch enthält mehrere hochauflösende Datensätze von Körperspendern, also von echten Menschen. Die 3D-Visualisierungen bilden jede einzelne Struktur des menschlichen Körpers ab, die wir individuell ein- und ausblenden, rotieren, vergrößern, verkleinern und aus jeder beliebigen Perspektive anschauen können. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, parallel auch Darstellungsweisen, wie sie in der bildgebenden Diagnostik beim CT oder MRT üblich sind, miteinzubeziehen. Das bietet didaktisch viele Möglichkeiten und macht die Studierenden schon früh auf spielerische Weise mit den anatomischen Blickwinkeln vertraut, die sie als Kliniker brauchen werden.

Wie sehen Ihre Zukunftsprognosen für den Studiengang aus? Was wünschen Sie sich?

Ich hoffe, dass es uns gelingt unsere Studierenden so auszubilden, dass sie im nationalen Vergleich zu den Besseren gehören und dabei auf ihre Aufgaben und Rollen als Mediziner optimal vorbereitet sind. Langfristig wünsche ich mir, dass die MSH als Kaderschmiede für Exzellenz in der Medizin gilt. Und zwar nicht etwa, weil wir so exzellente Professoren haben, sondern weil unsere Absolventen außergewöhnlich gute Karrieren machen.

Ihre Professur an der MSH ist Ihre erste an einer privaten Hochschule. Wie kam es dazu und was zeichnet die Arbeit an der MSH für Sie aus?

Ja, vorher habe ich an verschiedenen staatlichen Unis gearbeitet, zuletzt am UKE. An der MSH habe ich mich beworben, weil mich die Aufgabe gereizt hat, einen völlig neuen Studiengang aufzubauen. Zusammen mit dem jungen Team sehe ich gute Möglichkeiten, das Curriculum so zu gestalten, dass es eine hohe Qualität der Ausbildung ermöglicht und besonders im Hinblick auf die zuvor genannten Anforderungen an Mediziner zukunftsweisend wird.

Im Jahre 2017 wurden Sie von Studierenden der Uni Hamburg zu einem „Teacher of the year“ gewählt. Was meinen Sie, macht Ihren Unterrichtsstil besonders?

Ich versuche, meinen Unterricht auf die konkreten Bedürfnisse der praktizierenden Mediziner auszurichten. Die Studierenden von heute sollen lernen, was sie als Ärzte und Ärztinnen von morgen brauchen. Meine Motivation ist es, die Qualität der Lehre kontinuierlich zu verbessern. In diesem Zusammenhang habe ich mich wissenschaftlich auch mit der Qualität von mündlichen Prüfungen auseinandergesetzt, unter anderem im Rahmen eines „Senior Fellowship für Exzellenz in der Lehre“, das durch den Stifterverband der deutschen Wissenschaften vergeben wird. Dieser Leitgedanke zeichnet wohl meinen Unterrichtsstil am deutlichsten aus.

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