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Medical School Hamburg: Offener Campustag am 9. März 2019

Studienalltag hautnah erleben

Foto: MSH Medical School Hamburg

Am 9. März 2019 öffnet die MSH Medical School Hamburg ihre Türen. Im Rahmen dessen werden auch neue Studiengänge vorgestellt

Die MSH Medical School Hamburg zeichnet sich durch ihr hochqualifiziertes, innovatives und interdisziplinär ausgerichtetes Studienangebot im Bereich Gesundheit und Medizin auf einem exklusiven Campus in der HafenCity und am Harburger Binnenhafen aus. Zum Wintersemester 2019/2020 erweitert die MSH ihr Angebot um Studiengänge der Sportwissenschaft, des Krankenhausmanagements und der Medizintechnik.

Beim nächsten Offenen Campustag am Samstag, 9. März 2019, können sich Interessierte an beiden Standorten über das Studium an der MSH informieren – auch über die Studiengänge Sportwissenschaft (B.Sc.) und Sportwissenschaft - Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung (M.Sc.). Wir haben mit Prof. Dr. Thomas Gronwald gesprochen, der die Sportstudiengänge seit 2017 maßgeblich entwickelt hat.

Hamburger Abendblatt: Wodurch zeichnen sich die Sportstudiengänge aus?

Prof. Dr. Thomas Gronwald: Der Bachelorstudiengang Sportwissenschaft richtet sich an sportlich Interessierte, die über die praktische Tätigkeit hinaus methodische und wissenschaftliche Hintergründe dieses Fachs kennenlernen und vertiefen wollen. Das Bachelorstudium ist anwendungsorientiert und garantiert eine breite, wissenschaftlich fundierte Ausbildung. Studierende lernen die Sportwissenschaft als Querschnittswissenschaft mit Disziplinen wie Trainingswissenschaft, Sportmedizin und Biomechanik kennen. Der Masterstudiengang Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung baut auf sportwissenschaftlichem Basiswissen auf. Zulassungsvoraussetzung für den viersemestrigen Masterstudiengang ist deshalb ein Bachelorstudium im sportwissenschaftlichen Bereich oder in einem sachverwandten Gebiet. Beide Studiengänge sind staatlich anerkannt und fachlich akkreditiert.

Hamburger Abendblatt: Wie kam es dazu, dass die neuen Studiengänge entwickelt wurden?

Prof. Dr. Thomas Gronwald: Die MSH hat ein ganzheitliches Ziel. Deshalb setzen wir uns in verschiedenen Departments mit Aspekten von Gesundheitsförderung, Prävention und Therapie auseinander. Diese Bereiche haben große Schnittmengen und beeinflussen sich positiv. Zivilisationserkrankungen wie Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck kann man sehr effektiv durch körperliche Aktivität und Sport bekämpfen oder gleich vermeiden. Deshalb haben Bewegung und Sport eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Kompetente Arbeitskräfte sind dementsprechend gesucht – in der Anwendung wie in der Forschung. Und in der alternden Gesellschaft wird dieser Bedarf weiter zunehmen.

Hamburger Abendblatt: Was erwartet Studierende bei dem Bachelor-Studiengang Sportwissenschaft?

Prof. Dr. Thomas Gronwald: Der Bachelor-Studiengang ist sehr breit aufgestellt. Aspekte der Medizin, Pädagogik, Psychologie und weiterer Disziplinen fließen ein. Außerdem legen wir Wert auf einen hohen Praxisbezug. Deshalb richten wir ein Lehr-Lern-Labor ein, in dem Studierende praktisch erproben können, was theoretisch erarbeitet wird. Die Zusammenhänge zwischen adäquater Diagnostik und Trainingssteuerung werden so anschaulich gemacht. Auch ein Berufspraktikum ist Teil des Bachelorstudiums. Dass viele unserer Professoren neben der Hochschule auch in der Praxis tätig sind, ist bei all dem sehr hilfreich. Denn neben dem erwähnten hohen Praxisbezug haben wir so auch einen hervorragenden Überblick darüber, was der Arbeitsmarkt tatsächlich braucht – und wissen oft auch ganz konkret von Arbeitsstellen, die für unsere Absolventen interessant sind. Da wir nur zwanzig bis dreißig Studierende pro Jahrgang aufnehmen, kann das dem Einzelnen sehr zu Gute kommen.

Hamburger Abendblatt: Welche konkreten Berufe bieten sich denn nach dem Bachelor-Studiengang an?

Prof. Dr. Thomas Gronwald: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Bewegungs- und Sporttherapeuten, Trainer- und Übungsleiter, Sport- oder Gesundheitsmanager sind Beispiele. Es gibt darüber hinaus eine Vielzahl von Berufen in der Gesundheitsförderung sowie im Präventions- und Fitnesssport, bei Krankenkassen, Verbänden, Vereinen und in Betrieben – sei es in Festanstellung dort oder bei externen Beratungsinstitutionen.

Hamburger Abendblatt: All diese Möglichkeiten bieten sich dem Master dann natürlich auch. Worauf zielt der Master-Studiengang darüber hinaus?

Prof. Dr. Thomas Gronwald: Hier ist das zentrale Ziel, umfassende Kompetenzen für die Leistungsdiagnostik sowie für die Planung und Steuerung des Trainingsprozesses zu vermitteln. Deshalb fließen Teildisziplinen wie Bewegungswissenschaft, Biomechanik, Sportmedizin und Sportpsychologie in das Studium ein – auch hier wird wieder die ganzheitliche Herangehensweise der MSH erkennbar. Mit diesem Abschluss sind unsere Absolventen umfangreich in Theorie und Praxis qualifiziert und verbessern erheblich ihre Chancen auf eine Führungsaufgabe in der Sportbranche. Das kann bei Olympiastützpunkten sein, bei Sportverbänden und natürlich im Vereinswesen. Ob das als Trainer ist, Spielanalytiker, sportwissenschaftlicher Diagnostiker in der Wirtschaft, Belastungsmanager ...

Hamburger Abendblatt: Was macht denn ein Belastungsmanager?

Prof. Dr. Thomas Gronwald: Er – oder sie – untersucht genau, wieviel Belastung in welcher Situation auf den Athleten trifft, um dann sinnvoll Wettkampf-, Trainings- und Regenerationsphasen zu planen. Da kann unser Absolvent umfassendes, ganzheitliches Wissen schon ganz gut gebrauchen, wie Sie sich denken können – übrigens im Breiten- wie im Spitzensport.

Hamburger Abendblatt: Wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Wir freuen uns auf Sie unter:

 

 

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