Kreuzfahrt in der Pandemie

Ponant verlangt Corona-Impfung und Test

dpa
Kreuzfahrtschiff "Le Bougainville" von Ponant: Die französische Reederei verlangt von Crew und Passagieren eine Corona-Impfung.

Kreuzfahrtschiff "Le Bougainville" von Ponant: Die französische Reederei verlangt von Crew und Passagieren eine Corona-Impfung.

Foto: dpa

Wie können Kreuzfahrten sicher durchgeführt werden? Diese Frage beschäftigt alle Reedereien. Der französische Anbieter Ponant hat sich zu einem konsequenten Schritt entschieden.

Marseille. Die französische Kreuzfahrtreederei Ponant verlangt von ihren Passagieren künftig die Corona-Impfung. Vor jeder Seereise müssten Personen über 16 Jahre vollständig geimpft sein, teilte der Anbieter mit. Zusätzlich werde ein negativer PCR-Test benötigt, der maximal 72 Stunden vor der Einschiffung durchgeführt wurde. Die Reederei verfolgt damit ein doppeltes Schutzprinzip.

Darüber hinaus bietet Ponant flexible Umbuchungsmöglichkeiten für neue Buchungen bis 30. Juni 2021 mit Abfahrt bis zum 31. März 2023: Reisende können ihre Kreuzfahrt bis 30 Tage vor Abfahrt gebührenfrei stornieren und erhalten in diesem Fall einen Gutschein in Höhe der Anzahlung, die mit einer Neubuchung verrechnet werden kann. Das Geld zurück gibt es, wenn ein Urlauber innerhalb von 30 Tagen vor Abfahrt positiv auf das Coronavirus getestet wird.

Ponant bietet Kreuzfahrten auf verhältnismäßig kleinen Schiffen, die häufig zu ausgefallenen Zielen rund um die Erde führen. Zuletzt wurden mehrere neue Expeditionsschiffe in Dienst gestellt.

Auch einige Kreuzfahrtreedereien mit Sitz in den USA verlangen für Reisen im Sommer eine Corona-Impfung. Die deutschen Anbieter Aida Cruises und Tui Cruises planen eine solche Vorschrift nach jetzigem Stand nicht. Für die geplanten Griechenland-Kreuzfahrten ab dem Mai setzen die beiden Reedereien auf Tests und Hygieneprotokolle.

© dpa-infocom, dpa:210428-99-389790/2

( dpa )