Coronavirus

Museums-Neueröffnung in Wien wird verschoben

Das generalrenovierte Künstlerhaus am Karlsplatz. Der Milliardär H. P. Haselsteiner hat mit 57 Millionen Euro sämtliche Kosten zur Sanierung des einst heruntergekommenen Gebäudes von 1868 übernommen.

Das generalrenovierte Künstlerhaus am Karlsplatz. Der Milliardär H. P. Haselsteiner hat mit 57 Millionen Euro sämtliche Kosten zur Sanierung des einst heruntergekommenen Gebäudes von 1868 übernommen.

Foto: dpa

Auch Wiener Museen sind von der Coronavirus-Krise betroffen. Zahlreiche Häuser bleiben bis Ende März geschlossen. Eine für Freitag geplante Neueröffnung muss verschoben werden.

Wien. Aufgrund der drastischen Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung im Kampf gegen das neuartige Coronavirus bleiben zahlreiche Museen in Wien zumindest bis Ende März geschlossen.

Zudem musste die für Freitag geplante Neueröffnung eines Museums für moderne Kunst abgesagt werden, wie die Albertina am Mittwochmorgen mitteilte. Unter anderem bleiben die bekannten Häuser Belvedere, Albertina, das Kunsthistorische Museum und auch das Museumsquartier geschlossen.

Das neue Museum ist mit Hilfe von 57 Millionen Euro des Milliardärs Hans Peter Haselsteiner entstanden und sollte als "Albertina modern" eröffnet werden. Zu Beginn sollte die Ausstellung "The Beginning - Kunst in Österreich 1945 bis 1980" mit Künstlern wie Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Hermann Nitsch und Gottfried Helnwein zu sehen sein. Einen neuen Eröffnungstermin gibt es laut einer Sprecherin der Albertina bisher noch nicht.

Die österreichische Regierung hatte am Dienstag unter anderem Veranstaltungen in Gebäuden mit mehr als 100 Teilnehmern untersagt. Auch in Lokalen dürfen in den kommenden Wochen nicht mehr als 100 Menschen gleichzeitig in einem Raum sein. Für Veranstaltungen im Freien gilt ein Limit von 500 Menschen. Zahlreiche Veranstaltungen und Aufführungen wurden seit der Ankündigung von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bereits abgesagt. Der Stephansdom ist derzeit für Touristen gesperrt.