Stauprognose

Weniger Urlauber sorgen für geringere Staugefahr

Vor allem im Süden Deutschlands könnte es noch zu Staus auf den Autobahnen kommen. Insgesamt sind aber deutlich weniger Urlauber auf den Fernstraßen unterwegs.

Vor allem im Süden Deutschlands könnte es noch zu Staus auf den Autobahnen kommen. Insgesamt sind aber deutlich weniger Urlauber auf den Fernstraßen unterwegs.

Foto: dpa

Die schlimmsten Sommerstautage sind vorbei. Ganz gebannt ist das Risiko verstopfter Strecken allerdings nicht. Wo es für Autofahrer am kommenden Wochenende länger dauern könnte.

Stuttgart. Mit Blick auf die Fernstraßen hat der ADAC eine gute Nachricht: Die Autoschlangen werden "deutlich kürzer", teilt der Autofahrer-Club in Bezug auf das kommende Wochenende (30. August bis 1. September) mit.

Gerade in Richtung der Urlaubsziele nimmt der Verkehr nach Angaben des Auto Club Europa (ACE) ab. Ganz gebannt ist die Gefahr verstopfter Strecken durch Urlauber jedoch nicht. Laut ADAC könnte es vor allem im Süden Deutschlands stocken und dort eher auf den Fahrbahnen in Richtung Norden, weil dort viele Rückreisende unterwegs sind. Die Heimkehrer dürften oft nach Polen, Belgien oder Frankreich fahren. Denn dort und in einigen anderen Nachbarländern stehe das Ferienende bevor, so der ACE.

Staus erwarten die Experten auf den folgenden Strecken - wenn nicht anders vermerkt in beiden Richtungen:

A 3 Passau - Nürnberg - Frankfurt/Main - Köln
A 5 Basel - Karlsruhe - Hattenbacher Dreieck
A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Füssen/Reutte - Würzburg - Hannover - Hamburg
A 8 Salzburg - München - Stuttgart
A 9 München - Nürnberg - Berlin
A 61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach
A 81 Singen - Stuttgart
A 93 Inntaldreieck - Kufstein
A 95 /B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
A 96 München - Lindau
A 99 Umfahrung München

In Österreich müssen Reisende vor allem auf der Tauern-Autobahn (A 10), der Brenner-Autobahn (A 13), der Karawanken-Autobahn (A 11) und der Fernpassstraße (B 179) mit Verzögerungen rechnen, teilt der ADAC weiter mit. Staugefahr herrscht auch auf der Gotthard-Route (A 2) in der Schweiz, als weiträumige Umfahrung bietet sich hier die Strecke durch den San-Bernardino-Tunnel (A 13) an.