Wegen Air-Berlin-Pleite

Weniger Besucher in der Dominikanischen Republik

Palmen und Meer: Die Dominikanische Republik mit ihren Stränden wie hier in Punta Cana ist ein beliebtes Ziel für deutsche Urlauber. 2018 ist ihre Zahl wegen der fehlenden Flüge aber gesunken.

Palmen und Meer: Die Dominikanische Republik mit ihren Stränden wie hier in Punta Cana ist ein beliebtes Ziel für deutsche Urlauber. 2018 ist ihre Zahl wegen der fehlenden Flüge aber gesunken.

Foto: dpa

Weiße Palmenstrände, Sonne und Baden im Meer: Das ist es, was viele Touristen in die Dominikanische Republik lockt. Die deutschen Urlauber sind jedoch weniger geworden, was vor allem an der Air-Berlin-Pleite liegt.

Berlin. Die Zahl der deutschen Urlauber in der Dominikanische Republik ist deutlich gesunken. Im vergangenen Jahr kamen 216.528 Gäste aus Deutschland - ein Minus von 18,4 Prozent im Vergleich zu 2017.

Der Rückgang lag dem Fremdenverkehrsamt zufolge am Wegfall der Air-Berlin-Flüge. Hinzu kam der Rückzug von Azur Air aus dem deutschen Markt. Ab Deutschland hätten 284 Flüge gefehlt, so Petra Cruz, die Europa-Direktorin des Fremdenverkehrsamts, auf der Reisemesse ITB in Berlin (6. bis 10. März). Die Kapazitäten konnten nicht aufgefangen werden. Air Berlin hatte im Spätsommer 2017 Insolvenz angemeldet. Damals war sie die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft.