Mietwagen werden in diesem Sommer meist teurer sein als 2009

Für ihren Mietwagen müssen viele Urlauber in diesem Sommer tiefer in die Tasche greifen als im vergangenen Jahr.

Vor allem in Spanien und Nordamerika liegen etliche Tarife über denen des Sommers 2009. Das dürften auch Urlauber feststellen, die erst im Reiseland ihren Mietwagen buchen - was immerhin auf gut ein Drittel der deutschen Touristen zutrifft. Fast die Hälfte der Reisenden geht dagegen auf Nummer sicher und reserviert den Wagen vorab über ein Reisebüro oder per Internet.

Als Beispiel für die Preiserhöhungen nennt Billiger-mietwagen.de Leihwagen in der Economy-Klasse, zu der unter anderem VW Polo und Opel Corsa zählen. Ein deutliches Plus gebe es hier zum Beispiel in Palma de Mallorca, wo solch ein Fahrzeug in diesem Sommer im Schnitt 55,12 Euro am Tag kostet - im vergangenen Jahr seien es nur 43,19 Euro gewesen. Ebenfalls um mehr als 20 Prozent gestiegen seien die Durchschnittspreise zum Beispiel in Los Angeles und San Francisco in Kalifornien sowie in Nizza in Südfrankreich.

Bei den Zielen in den USA mache sich auch der schlechtere Wechselkurs von Euro zu US-Dollar bemerkbar. Nur geringe Verteuerungen oder Preisstabilität stellte das Portal unter anderem in Portugal und in Berlin fest. Für kurzfristige Buchungen erwartet Billiger-mietwagen.de zwar einen weiteren Anstieg. Dieser werde aber nicht so extrem ausfallen wie im Sommer 2009, als viele Wagenkategorien ausgebucht gewesen seien. 34 Prozent der deutschen Touristen entscheiden sich spontan am Reiseziel für einen Leihwagen. Ebenfalls 34 Prozent buchen im Reisebüro, 15 Prozent im Internet. 14 Prozent gaben an, nie einen Mietwagen zu buchen, 3 Prozent waren unentschlossen. Unterschiede zeigten sich beim Alter der Urlauber: Fast jeder zweite Fahrer von 25 bis 29 Jahren (47 Prozent) gehört zu den "Spontanbuchern". Bei den über 60-Jährigen ist dagegen der Anteilder Reisebürobuchungen überdurchschnittlich hoch.