Irland:

Feste feiern, wie sie fallen

Eigentlich mangelt es in Irland nie an Festen, der Kalender bietet in jedem Monat gute Gründe zum Feiern, von der Erinnerung an historische Ereignisse, die bei den geschichtsbewussten Iren sehr beliebt sind, bis zum Gedenktag für den Lieblings-Heiligen. Auch Kultur und Sport liefern zahlreich Anlässe.

Eigentlich mangelt es in Irland nie an Festen, der Kalender bietet in jedem Monat gute Gründe zum Feiern, von der Erinnerung an historische Ereignisse, die bei den geschichtsbewussten Iren sehr beliebt sind, bis zum Gedenktag für den Lieblings-Heiligen. Auch Kultur und Sport liefern zahlreich Anlässe.

Die folgenden Links sind vorwiegend englischsprachig.

Aber im Sommer nimmt die Zahl der großen und kleinen Festivitäten noch einmal kräftig zu. Zwischen Mai und Oktober gibt es kein Wochenende, wo nicht an mehreren Orten zwischen Cork und Belfast feste gefeiert wird. Aus vielen örtlichen Ereignissen sind inzwischen sogar internationale Ereignisse geworden. Ob groß oder klein Besucher sind bei den Festen der Iren immer willkommen.

St.Patrick’s Day "Die ganze Welt ist irisch am St. Patricks Day", sagen die Iren und denken an ihr über den ganzen Globus ausgewandertes Volk. Aber nirgendwo wird das Fest des Nationalheiligen so ausgelassen zelebriert wie in der Kapitale der Insel selbst. Dublin gerät während einer ganzen Woche in eine grüne Welle der Paraden und Straßendarbietungen. Höhepunkt ist jeweils die St. Patrick’s Parade am 17. März.

Fleadhanna für die irische Musik Fleadh Cheoil heißt übersetzt nur "Festival der Musik". Als 1951 in Mullingar das erste Fleadh Cheoil na hEireann stattfand, planten die Initiatoren ein nationales Ereignis zur Pflege der traditionellen irischen Musik. Seither findet das Festival jährlich in einem anderen Ort statt. Zum Fest gehören viele Konzerte, Jam Sessions in Pubs, Irischer Tanz, Straßenmusik und Paraden, aber das Herz des Fleadh Cheoil sind die Musik-Wettbewerbe. Zur Vorauswahl entstanden zahlreiche Festivals (Fleadhanna) auf lokaler und regionaler Ebene. Eines der bekanntesten ist das Fleadh Nua.

Irlands große Pferde-Tage Keine Nation Europas hat wohl ein innigeres Verhältnis zu Pferden als die Iren. Bei den großen irischen Reitsportveranstaltungen zeigt sich schnell, wie leidenschaftlich man bei der Sache ist. Die Galway Races dauern nur einen Tag, gefeiert wir eine ganze Woche. Die Dublin Horse Show ist alljährlich eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse in der Hauptstadt. Die Turniertage in Punchestown oder der Pferdemarkt von Ballinasloe, geben einmalige Einblicke in die irische Seele.

King Puck, der Bock Eines der ungewöhnlichsten Festivals in Irland ist die Puck Fair in Killorglin, die für drei Tage Mitte August mehr als 100.000 Besucher in die Grafschaft Kerry lockt. Der Puck ist ein Ziegenbock, der zeremoniell zum König gekürt wird. Woher dieser Brauch stammt, ist ungewiss, zur Erklärung gibt es mehrere Deutungen. Auch das Alter dieses Festes, das einst als Vieh- und Pferdemarkt diente, verliert sich im Dunkel der Geschichte. Gewiss ist nur, dass King James I. 1603 eine Lizenz für den bereits bestehenden Markt gewährte. Noch heute gibt es einen Pferdemarkt, aber auch nächtliche Freiluft-Konzerte, Feuerwerk, Straßengaukler, Tanzvorführungen und spezielle Wettbewerbe für Kinder

Erdbeeren und Irish Coffee: Irlands ungewöhnliche Festivals Die Grafschaft Wexford ist in Irland bekannt für ihre Erdbeeren, kein Wunder, dass sie jedes Jahr Ende Juni zum Strawberry Festival in Enniscorthy bittet. Das Betten-Rennen und die Wahl der Strawberry Queen gehören immer dazu.

Schweine rennen um die Wette beim Pork Festival von Ballyjamesduff, Co. Navan. Das Wochenende Mitte Juni bietet aber auch viel Musik und Tanz nebst Barbeque, natürlich mit Schweinefleisch.

Ländlich geht es auch zu im Juni beim Haymaking Festival in Trim, Co. Meath, auch Scurlogstown Olympiad genannt. Dabei müssen die Starter ihr Terrain in möglichst kurzer Zeit mit der Sense mähen. Andere Disziplinen sind Garben-Werfen und Eselreiten.

Ganz auf Sand gebaut ist das Duncannon International Sand Sculpting Festival. Der Wettbewerb um die besten Skulpturen aus Sand ist offen für alle Altersgruppen. Duncannon liegt bei New Ross, Co. Wexford (www.southeastireland.com unter what's on/view all festivals).

Das Wort Flughafen war nie passender: In Foynes starteten die Flugboote nach Amerika. Zuvor galt es, die fröstelnden Passagiere aufzuwärmen. So entstand 1942 der Irish Coffee. Ihm ist das Festival gewidmet, bei dem alljährlich, meist im Juli, der Weltmeister im Zubereiten der Whiskey-Kaffee-Sahne-Mixtur ermittelt wird.

Halloween - Ein mystisches Fest keltischen Ursprungs Hallowe’en, der Abend vor Allerheiligen, ist ein traditionelles irisches Fest, das jährlich am 31. Oktober gefeiert wird. Dieses ursprünglich keltische Fest entstand vor etwa 2000 Jahren und markierte damals das Ende des Sommers und den Beginn der Winterzeit. Ebenso steht es für das Ende des Lebens und den Eintritt in das Reich der Toten, die mit diesem Fest geehrt wurden. Über die Jahrhunderte wandelte sich Hallowe’en immer mehr zu einem Volks- und Familienfest, das auf lustig-makabre Weise gefeiert wird vergleichbar mit einer Mischung aus Fasching und Walpurgisnacht. In Irland warnt man die Besucher vor tief fliegenden Besenstielen! Der wohl beste Ort, um die Atmosphäre des Hallowe’en-Festes am deutlichsten zu spüren, ist Londonderry in Nordirland.

Mittelalterliche Bankette In insgesamt vier alten Burgen wird dem Besucher jeden Abend das gezeigt, was ein mittelalterliches Fest zu bieten hatte. Die dargebotenen Speisen sind ebenso stimmig, wie die Abendunterhaltung mit traditioneller Musik, Gesang und kleinen Theatereinlagen. Mittelalterliche Bankette

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