Badminton

Trittaus Bundesligateam spielt ums Final Four

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Die Trittauer hoffen, dass die Engländerin Jessica Hopton beim Qualifikationsturnier eingesetzt werden darf.

Die Trittauer hoffen, dass die Engländerin Jessica Hopton beim Qualifikationsturnier eingesetzt werden darf.

Foto: Thomas Jaklitsch / HA

Die Saison soll Mitte Juni mit zwei Qualifikationsturnieren fortgesetzt werden. Endrunde eine Woche später in Cloppenburg.

Neunkirchen/Trittau.  In einer Videokonferenz haben Vorstand und Spielausschuss des Deutschen Badminton Ligaverbandes (DBLV) über den weiteren Verlauf in der Ersten Bundesliga entschieden. Nachdem acht von zehn Vereinen, darunter der TSV Trittau, Interesse an der Fortführung der abgebrochenen Saison signalisiert hatten, soll es nun zunächst mit zwei Qualifikationsturnieren weitergehen. Dabei geht es um die begehrten Plätze für das Final Four.

Die Qualifikationsturniere sind auf das Wochenende 12./13. Juni terminiert. Gespielt wird in Vierer-Gruppen im Modus „Jeder gegen Jeden“. Trittau bekommt es in Gruppe B mit dem voraussichtlich als Ausrichter agierenden BC Wipperfeld, dem TV Refrath und dem SV GutsMuths Jena zu tun. Für die Gruppe A hatte sich der Topfavorit 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim erfolgreich als Ausrichter beworben und trifft somit in eigener Halle auf Union Lüdinghausen, BW Wittorf und die SG Schorndorf.

Zwei Vereine verzichten auf die Teilnahme

Nach nur zwei Spieltagen hatte der Verband den regulären Ligabetrieb wegen der Corona-Pandemie abbrechen müssen. Absteiger wird es in diesem Jahr deshalb nicht geben. Der BC Beuel und der TSV Neuhausen-Nymphenburg verzichteten auf die Teilnahme an den Qualifikationsturnieren.

„Wir sind in der etwas schwierigeren Gruppe gelandet. Das wird eine harte Probe“, sagte Trittaus Abteilungsleiterin Sabina Persson. Zwar treffen die Stormarner dort auch auf den klaren Underdog aus Jena. Der TV Refrath gilt aber als Final-Four-Kandidat und der BC Wipperfeld gewann sein letztes Duell mit Trittau im vergangenen Oktober deutlich mit 6:1.

Stormarner starten gegen Gruppen-Favorit TV Refrath

Am Sonnabend, 12. Juni, geht es für die Stormarner um 10 Uhr gleich mit dem Duell mit dem TV Refrath los. Noch am selben Tag (16 Uhr) wartet Wipperfeld. Tags darauf (11 Uhr) steht die Pflichtaufgabe gegen Jena an. Parallel dazu wird die Gruppe A ausgespielt. Die jeweils beiden Gruppenersten qualifizieren sich für das Final Four, das eine Woche darauf am 19./20. Juni in Cloppenburg ausgetragen wird.

Völlig offen ist noch, mit welcher Besetzung die Stormarner um den Einzug in das Finalturnier kämpfen werden und wie die Vorbereitung gestaltet wird. Persson: „Wir haben jetzt eine Sondergenehmigung für unsere Bundesligaspieler, wodurch diese trainieren können. Aber wir müssen sehen, wer zu diesem Termin nach Nordrhein-Westfalen reisen kann. Optimal wäre, wenn wir alle diese Spieler schon eine Woche vorher hier in Trittau hätten, um gemeinsam zu trainieren.“

Der Mexikaner Lino Muñoz hat bereits zugesagt

Viele Kaderplätze dürften die Stormarner mit ihren in Deutschland lebenden Sportlern füllen. Doch ohne Unterstützung einiger Legionäre wird das Team nicht auskommen. Der Mexikaner Lino Muñoz hat bereits zugesagt. Fraglich ist aber unter anderem, ob die Engländer anreisen können. Persson: „Gerade auf der Damenseite brauchen wir noch Unterstützung.“

Erste Kandidatin wäre Jessica Hopton. Zunächst muss der TSV Trittau also – wieder einmal – die weitere Entwicklung der Pandemie abwarten.

( aba )

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