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Basketballdamen beenden Saison auf Tabellenplatz vier

Fabienne Fayaz erzielte die meisten Punkte in der Liga.

Fabienne Fayaz erzielte die meisten Punkte in der Liga.

Foto: HA

Coach zeigt sich zufrieden. Kader des Ahrensburger TSV bleibt in der kommenden Spielzeit weitgehend zusammen.

Ahrensburg.  Die Entscheidung der Basketball Regionalliga Nord, die Spielzeit aufgrund der Verbreitung des Coronavirus vorzeitig zu beenden, sieht Sebastian Eickhoff mit gemischten Gefühlen. „Aus gesundheitlichen Gründen gibt es diesbezüglich natürlich keine zwei Meinungen“, sagt der Coach der Basketballdamen des Ahrensburger TSV, der mit seinem Team in der Abschlusstabelle der 2. Regionalliga Rang vier belegt. „Aus sportlicher Sicht hätten wir gern den Kieler TB noch von Platz drei verdrängt.“

Fabienne Fayaz erzielte die meisten Punkte

Dennoch: Mit dem Saisonverlauf ist der Coach zufrieden. „Es war die bisher beste Spielzeit, seitdem ich in Ahrensburg Chef-Trainer bin - und das sind immerhin auch schon fünf Jahre“, sagt Eickhoff. „Die Mannschaft ist gereift, alle Rädchen greifen ineinander. Die Spielerinnen beherrschen den technisch anspruchsvollem, gleichzeitig aber auch kontrollierten Basketball.“

Im Ligavergleich der erfolgreichsten Werferinnen hatten die Schlossstädterinnen in der abgelaufenen Saison gleich drei heiße Eisen im Feuer. Das Ranking in der vergangenen Spielzeit führt Fabienne Fayaz mit 224 Punkten aus zwölf Spielen an, Caroline Schwarz (150/13) steht auf Rang fünf, die ehemalige estländische Nationalspielerin Marit Maaring (148/11) auf Platz sechs.

Eickhoff führte bereits erste Gespräche mit den Spielerinnen

Mit einer Quote von 75,0 Prozent ist die Estländerin die viertsicherste Schützin von der Freiwurflinie aus. Schwarz folgt mit 73,3 Prozent auf Rang fünf. In der Liste der Spielerinnen mit den meisten Abschlüssen von der Drei-Punkte-Linie aus wird Maaring mit 27 Würfen auf Platz zwei, Fayaz mit 22 auf Rang drei geführt.

Um die kommende Spielzeit zu planen, führte Eickhoff bereits erste Gespräche mit den Spielerinnen. „Momentan sieht es so aus, als ob der Kader weitgehend zusammenbleibt“, sagt der Coach. „Ich werde aber lieber abwarten, wie es bei einigen Spielerinnen mit der Ausbildung oder einem möglichen Studium weitergeht.“